Unser eigens verfasster (ohne KI) und eigens recherchierter Reiseführer für die schönsten Städte auf Sardinien.
19.01.2015 erstellt & stetig ergänzt. Ohne KI! © Copyright Unser eigener Reiseführer für Sardiniens Städte, Texte geschützt!
Wem es an der Costa Smeralda zu tummelig ist mit all den braungetönten Promikörpern am Strand, der findet sein Paradies in Sardiniens Hauptstadt Cagliari. Eine Großstadt von rund 155 000
Einwohnern als idyllischer Rückzugsort? Genau. Denn auch hier muss niemand auf Strandleben verzichten. Westlich und östlich der Stadt erstrecken sich rund neun Kilometer lange Traumstrände und
zählen zu den schönsten Stadtstränden rund ums Mittelmeer. Ein Urlaub auf Sardinien ist nicht nur eine Empfehlung, sondern löst in der malerischen Hafenstadt das Versprechen auf pure Erholung
ein.
Es wäre aber ein Frevel, den Ort auf seine Strände zu reduzieren. Cagliari liegt im Süden, am Ufer des gleichnamigen Golfs. Allein der Blick von der Hügelspitze aus ist schon eine Reise wert.
Nicht nur brennt sich dort oben ein Sonnenuntergang ins Gedächtnis, der unvergesslich bleibt. Wer seinen Blick über den Golf schweifen lässt, erkennt am Horizont die Silhouette des afrikanischen
Kontinents, erahnt den Übergang von Okzident zu Orient. Die stolze Inselhauptstadt hat, wie der Rest der Insel, eine wechselvolle Geschichte. Das ist nirgendwo besser zu sehen, als in der
Altstadt, dem Castello auf der Hügelspitze. Einst war Cagliari phönizische Kolonie, geriet unter römische Herrschaft, gehörte lange zum Byzantinischen Reich, war unter spanischer und
österreichischer Verwaltung, wurde schließlich als Königreich Sardinien-Piemont ab 1861 Italien zugeschlagen und ist seit 1948 autonom. Die bewegte Vergangenheit hat ihre Spuren hinterlassen und
gleicht vor allem in der Altstadt einer Schatzkiste voller Kunst, Kultur und architektonischen Besonderheiten. Die Kathedrale Santa Maria di Castello etwa, die im 13. Jahrhundert zunächst im
pisanischen Stil errichtet wurde, ist das Paradebeispiel eines Stil-Mixes und zeigt durch zahlreiche Umbauten heute barocke und katalanisch-gotische Elemente. Das Innere des Doms überwältigt mit
ausschließlich barocker Fülle. Wilhelm von Innsbruck, der auch den schiefen Turm von Pisa errichtet haben soll, gilt als Künstler der in zwei Teile zersägten Kanzel, auf der Szenen vom Leben
Jesus Christus dargestellt sind. Die Wallfahrtskirche Nostra Signora di Bonaria beeindruckt nicht nur durch ihre imposante Barockfassade, sondern auch durch eine Freitreppe, von deren Stufen aus
sich ein wunderbarer Blick auf den Golf eröffnet. Der Elefantenturm und der Pancrazioturm sind Teile eine Befestigungsanlage aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurden damals als Gefängnis genutzt.
Heute dienen sie nach jahrzehntelanger, umfangreicher Renovierung als Aussichtstürme.
Neben der interessanten Architektur entfaltet der Botanische Garten seine ganz besonderen Reize. 1866 eröffnete er erstmals seine Pforten, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach völlig
neu angelegt. Der ungewöhnlich strukturierte Park beherbergt einheimische Gewächse, biblische Pflanzen, Heilpflanzen, Kakteen und seltene Gewächse aus unterschiedlichen Kontinenten. Auch
archäologische Kostbarkeiten wie Zisternen und eine römische Höhle sind dort zu finden. Verschiedene Wasserspiele verleihen der grünen Oase einen Hauch Romantik.
Bevor sich der Urlauber auf das Nachtleben vorbereitet, sollte er noch rasch zur Bastione Saint Remy hoch. Wem vom Wandern durch das Castello schon die Waden schmerzen, kann statt der Stufen der
Marmortreppe den Lift zu dieser gigantischen Aussichtsplattform nehmen. Die Empfehlung, in luftiger Höhe den Abend einzuleiten oder gar zu verbringen, hat guten Grund: Halb Cagliari trifft sich
dort oben, um auf dem Markt zu stöbern oder den Konzerten zuzuhören, die hier veranstaltet werden. Die vielen Bänke, die unter schattenspendenden Bäumen stehen, sind ideale Plätze zum Ruhen,
Lauschen und Schauen.
Ein Fest für Augen und Ohren findet vom 1. bis 4. Mai statt., wenn die Einheimischen zu Ehren des Stadtheiligen Efisio nach Pula pilgern. Trachtengruppen von der ganzen Insel, wo übers Jahr
verteilt insgesamt 1500 Feste dieser Art organisiert werden, ziehen singend und musizierend durch die Altstadt. Das berühmteste Fest der Insel wird sogar im Fernsehen übertragen. Eine Sardinien
Empfehlung für alle, die die der Sehnsucht nach klassischer Musik überkommt, ist das Opernhaus Teatro Comunale. Mit Ballett- und Opernaufführungen wie Carmen, Nabucco oder Tosca wird
internationales Niveau geboten und zieht Zuschauer aus ganz Europa an. Die Saison beginnt alljährlich mit einer Erstaufführung, die für Italien von großer Bedeutung ist.
Reisen bildet nicht nur, sondern macht auch hungrig. Wer auf Sardinien Pizza und Pasta erwartet, liegt nur sehr bedingt richtig. Denn die sardische Küche unterscheidet sich gewaltig von der
italienischen. Auch innerhalb der Insel ist die Speisekarte nicht einheitlich. Auf Sardinien isst man gerne Fleisch. Im Süden, insbesondere in der Hafenstadt bestimmen eher Fisch und
Meeresfrüchte das Angebot, den Käse nicht zu vergessen. Die Anzahl der Restaurants ist beträchtlich, und eine einzige Restaurant Empfehlung auszusprechen wäre vermessen. Eine kleine Auswahl kann
den Besucher aber durchaus auf den Geschmack bringen. Auf den Abend einstimmen oder ihn beenden lässt sich am besten im Antico Caffè in der Altstadt, wo schon der Sänger Beniamino Gigli und der
Schriftsteller D.H. Lawrence ihre Füße unter den Tisch streckten. Erlesene Weine, köstliche Aperitife, Fischmenüs oder ein delikater Imbiss für den kleinen Hunger stehen auf der Speisekarte.
Sardische Küche nach traditioneller Machart erwartet den Gast im ehemaligen Kloster Convento San Giuseppe in der Via Paracelso. Während im Innenhof das Spanferkel über der Glut röstet, wird das
Warten mit Salami, Käse oder Fregola, einer sardischen Pasta-Spezialität, kulinarisch verkürzt. Wer gerne zwischen antiken Möbelstücken und wertvollen Gemälden diniert, sei das Restaurant Dal
Corsaro ans Herz gelegt. Meeresspezialitäten schmeicheln selbst dem verwöhntesten Gaumen. Bei 400 auserlesenen Weinen, fällt die Auswahl nicht leicht, doch der erfahrene Sommelier berät perfekt.
Urig geht es in der Marina zu, dem Hafenviertel in der Altstadt. In den engen Gassen herrscht geschäftiges Treiben und von teuren Restaurants bis hin zu billigen Trattorien wird dort jeder
fündig.
Die Altstadt lädt nicht nur zum essen, sondern auch zum bummeln und shoppen ein. Schließlich gehört Sardinien zu Italien und Italien ist die personifizierte Mode. Das merkt man spätestens in den
Abendstunden, wenn die Einheimischen, Weiblein und Männlein gleichermaßen, mit den neuesten Jeans und Shirts und der Designerbrille auf der Nase die Einkaufsmeile zum Laufsteg umfunktionieren.
Wer wissen möchte, wo es die heißen Teile gibt, geht am besten in die Via Manno mit ihren Klamottenläden von Guess bis Trussardi. Schickes Schuhwerk findet sich in der Via Roma und in der Via
Garibaldi kann man in den trendigsten Läden stöbern, die von T-Shirts über Schuhe bis hin zu Taschen und Souvenirs einfach alles haben. Wer jetzt erschöpft ist, kann sich in einem der Cafés in
der Piazza Yenne erholen.
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Die knapp 28.000 Einwohner große Stadt Iglesias liegt im Südwesten der italienischen Insel Sardinien. Sie ist seit dem Jahr 2005 eine der Hauptstädte der Provinz Carbonia-Iglesias. Ihr über 700 Jahre altes, historisches Stadtzentrum ist auch heute noch teilweise von antiken Festungsmauern umgeben. Die Altstadt von Iglesias bietet viele verschlungene Gässchen, hübsche, alte Häuser und aus dem Mittelalter stammende Sakralbauten, die von Touristen gerne erkundet werden. Heimelige Plätze und zahlreiche Restaurants und italienische Cafés laden zum Verweilen und Entspannen ein. Besonders die Einkaufsstraße Corso Matteotti ist stets gut besucht. Das Highlight der Altstadt bildet die viereckige Anlage der Piazza del Municipio. Hier befinden sich die wichtigsten Bauten von Iglesias: Neben dem aus dem 19. Jahrhundert stammenden Palazzo Comunale, dem Rathaus, steht hier ebenfalls der Palazzo Vescovile, der Bischofspalast, aus dem Jahr 1785. Darüber hinaus hat die imposante Kathedrale Santa Chiara, die im Inneren einen gotisch-katalanischen Stil aufweist und außen mit einer spätromanischen Fassade ausgestattet ist, auf der Piazza ihren langjährigen, festen Platz. Weitere, wichtige Kirchen von Iglesias sind unter anderem die katalonisch-gotische San Francesco, die zwischen dem 14. und dem 16. Jahrhundert errichtet wurde, sowie die aus dem 13. Jahrhundert stammende romanisch-gotische Santa Maria delle Grazie. An der Piazza Collegio befindet sich zudem die Jesuitenkirche Chiesa della Purissima o del Collegio aus dem Jahr 1578. Iglesias bildet mit imponierenden Bauwerken und moderner Flaniermeile eine Mischung aus kulturellem und aktuellem Urlaub.
Im Nordwesten von Sardinien gelegen, ist die Stadt Alghero in der italienischen Provinz Sassari ein zentrales Ziel vieler Touristen. Aufgrund ihrer wunderschönen Altstadt und des großflächigen Hafens an der Westküste kommen täglich Hunderte von Besuchern nach Alghero. Die Stadt verfügt über mehrere Viertel und hat über 43.000 Einwohner. Zahlreiche Baudenkmäler aus dem Mittelalter schmücken die historische, auf einem Felsvorsprung gelegene, Altstadt, die von großen Mauern umgeben ist. Darüber hinaus ist sie von schmalen Gässchen, alten Plätzen und einem lebendigen Treiben der Heimischen und Besuchern geprägt. Eine große Vielzahl an Kirchen, Plätzen und Türmen sind neben der bekannten Stadtmauer und den einzelnen Museen die großen Anziehungspunkte. Viele Cafés und Souvenirläden laden zu einem Besuch ein. Die Schmuckgeschäfte der Stadt vertreiben überwiegend Korallenschmuck, da die Verarbeitung dieser Nesseltiere in Alghero, die auch als Korallenstadt bekannt ist, eine lange Tradition pflegt. Aufgrund der hohen Tourismuszahl gibt es in der sardischen Stadt eine Vielzahl an Hotels und leckeren Restaurants, die besonders Fisch und Meeresfrüchte auf ihren Speiseplänen stehen haben. Doch auch andere regionale Spezialitäten sind verfügbar. Der Hafen von Alghero ist einen längeren Besuch wert. Einen besonders großartigen Ausblick auf ankernde Boote und die schöne Bucht hat man von der belebten Piazza di Bastione della Maddalena. An sie schließt sich die Porta a Mare an, durch die Besucher, die einen Sardinien Urlaub machen, direkt in die Altstadt gelangen.
Die knapp 32.000 Einwohner große Stadt Oristano liegt im Westen von Sardinien und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Hier mündet auch der längste Fluss der italienischen Insel, der Tirso. Die sehr dünn besiedelte Region zeichnet sich besonders durch die vielen flachen Lagunenseen aus, die einen Urlaub in Sardinien wert sind. Die Stadt selbst ist zwar kein richtiger Touristenanziehungspunkt, verfügt aber über zahlreiche, interessante Bauwerke. Den Mittelpunkt von Oristano bildet die Piazza Eleonora d’Arborea, die von den beiden Palazzi, dem Palazzo Comunale (Rathaus) und dem Justizpalast, umgeben ist. Von dieser Piazza aus führt die Einkaufsmeile, der Corso Umberto, zur Piazza Roma. Dort befinden sich zahlreiche Cafés und Bars sowie Geschäfte. Auch ein ehemaliger Wehrturm, der einmal zur Stadtmauer von Oristano gehörte, hat hier seinen Platz. Zu den architektonisch wertvollsten Bauten zählt der einst vollkommen gotische Dom Santa Maria Assunta. Die Kuppel der Kathedrale ragt hoch über die Dächer der Stadt und ist schon von weitem zu sehen. Im Inneren sticht die achteckige, blaue Kuppel ins Auge eines Besuchers, die mit einem goldenen Sternenhimmel verziert ist. Der Dom besitzt eine imposante, breite Freitreppe und wird durch den Bischofspalast und das Priesterseminar begrenzt. Schräg gegenüber befindet sich die Kirche San Francesco, die 1838 erbaut wurde. In Oristano findet jährlich am Sonntag vor dem Rosenmontag die Sartiglia, statt, ein Kostümspektakel und zugleich Pferdeturnier, das seit dem 16. Jahrhundert besteht und seitdem traditionell begangen wird.
Die Stadt Sassari, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, liegt im Nordwesten von Sardinien und bildet mit fast 130.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der italienischen Insel. Sassari ist eine Mischung aus Kulturstadt, Geschichte, moderner Metropolenatmosphäre und Universitätssitz, die äußerst sehenswert ist. Rund um die Stadt herum erstecken sich atemberaubende Olivenhaine, die einen Besuch wert sind. An der ungefähr 32 km langen Küste von Sassari können Besucher eine kühle Erfrischung im glasklaren Wasser und schöne, lange Sandstrände genießen. Zu den beliebtesten Strandabschnitten gehören unter anderem Porto Ferro mit einigen Felsvorsprüngen, Platamona und Argentiera. Die Altstadt von Sassari bildet den Mittelpunkt und lädt Heimische wie Touristen zum Flanieren und Bummeln ein. Die beliebte Piazza d’Italia bildet den größte Platz der Stadt und beeindruckt durch seine Weitläufigkeit. Das Herz der Piazza ist von Palmen bewachsen, unter denen sich die Leute ausruhen und den schönen Blick genießen können. Der eindrucksvolle Dom San Nicola im gotischen Baustil zeigt eine spanische Barockfassade aus dem 18. Jahrhundert. Zu den ältesten Kirchen von Sassari zählt die Santa Maria di Betlem. Im 13. Jahrhundert errichtet, wurde sie in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in einen aragonisch-gotischen Stil umgebaut. Ein traditionelles Fest in Sassari ist das alljährliche Reiterfest Cavalcata Sarda. Mit diesem Fest wird jedes Jahr Ende Mai die Frühjahrs- und Urlaubssaison eröffnet. Den ganzen Tag über werden Gäste begrüßt, es herrscht Gesang und Tanz und verschiedene Veranstaltungen werden angeboten.
➜ Echte Geheimtipps an der Costa Smeralda
➜ Echte Geheimtipps im Norden von Sardinien
➜ Echte Geheimtipps im Nordwesten Sardiniens
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Die italienische Kleinstadt Bosa, mit ungefähr 8.000 Einwohnern, liegt im Westen von Sardinien. Seit dem Jahr 2005 gehört sie zur Provinz Oristano. In einem weiten Tal am Fluss Temo gelegen, versprüht sie einen typisch italienischen Charme und zieht viele Touristen und Menschen aus der Umgebung an. Groß angelegte Olivenhaine und Weinberge säumen das umliegende Bergland in Oristano. Einer der bekanntesten Weine Sardiniens stammt aus dieser Region: Der Malvasia di Bosa gilt als einer der besten Weine dort. Der idyllische Ort, der unweit vom Meer entfernt liegt, verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ermöglicht tolle Erholungsmomente während einem Sardinien Urlaub. Ganz offiziell zählt Bosa zu den schönsten Dörfern Italiens. Die Altstadt Sa Costa, bestehend aus engen Gassen, höhen Häusern mit Straßenschluchten und verschlungenen Laubengängen, wird von der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burgruine des Castello Malaspina überragt. Im Viertel selbst können interessierte Besucher das Kunsthandwerk bestaunen und sich von den alten Gebäuden verzaubern lassen. Die beiden Kathedralen Cattedrale dell’Immacolata und Chiesa del Rosario bilden das Herzstück von Bosa. Das städtische Rathaus hat seinen Platz in der spätbarocken Chiesa del Carmine. Unmittelbar am Meer gelegen, befindet sich der Vorort Bosa Marina, der einen schönen Strand an der Westküste besitzt. Von dort aus fährt jedes Jahr im Sommer auf der Bahnstrecke Macomer-Bosa die Schmalspurbahn Trenino Verde als besonderes touristisches Angebot und erfreut sich großer Beliebtheit. Bosa ist ein bekanntes Reiseziel und verwöhnt seine Gäste mit köstlichen, regionalen Spezialitäten und einer tollen Atmosphäre.
Porto Cervo, ein atemberaubender Urlaubsort für die überwiegend reichen Menschen der Welt, befindet sich an der Costa Smeralda. Der Ort liegt an der nordöstlichen Küste Sardiniens und bildet das Zentrum dieses Küstenabschnitts. Das Wahrzeichen von Porto Cervo beziehungsweise der Costa Smeralda ist die weiß angestrichene Kirche Stella Maris. Das Kruzifix im Inneren stammt aus dem 16. Jahrhundert aus Deutschland. Die Kirche wurde im Jahr 1968 im neosardischen Stil errichtet. Vom Vorplatz der Stella Maris aus haben Besucher einen tollen Ausblick auf die großzügig angelegte Hafenbucht mit ihren zahlreichen Booten und exklusiven Yachten. Am Hafen befinden sich auch viele glamouröse Abendclubs und gehobene Restaurants. Oberhalb des alten Hafens, des Porto Vecchio im südöstlichen Teil des Orts, liegen die Piazetta sowie die Einkaufsmeile Passeggiata. Dort bilden Boutiquen wie Gucci, Prada und Versace den Mittelpunkt und locken Kaufbegeisterte an. Insgesamt sind in Porto Cervo alte, sardische Bauten sowie moderne Häuser zu sehen, sodass daraus ein exklusives Urlaubsziel entsteht. Es ist eine beliebte Reisedestination des internationalen Jetsets. Zahlreiche 4- und 5-Sterne Hotels stehen den Reichen dort zur Verfügung, die Porto Cervo überwiegend in den heißen Sommermonaten aufsuchen. Das Wasser vor Ort ist glasklar und garantiert Erfrischung pur. Am Eingang des Urlaubsorts befinden sich die Strandabschnitte Piccolo und Grande Pevero. Auf der anderen Seite liegen die Buchten Cala del Faro sowie Cala Granu. Gemeinsam mit zahlreichen kleineren Buchten sind sie von Felsen umsäumt.
Die am weitesten im Norden gelegene Stadt Sardiniens ist Santa Teresa Gallura. Sie befindet sich in der italienischen Provinz Olbia-Tempio und hat eine Einwohnerzahl von etwa 5.200 Personen. Aus dem ursprünglich sehr kleinen Fischerdorf, im Jahr 1808 gegründet, hat sich in den letzten Jahren ein beliebter Urlaubsort entwickelt, in dem viele Touristen gerne ihren Urlaub verbringen. Santa Teresa Gallura garantiert einen wunderschönen Blick auf die nur wenige Kilometer entfernte französische Insel Korsika. Zwei schöne und lange Strandabschnitte liegen direkt im Ort und verströmen somit eine dauerhafte Atmosphäre der Entspannung. Besonders die sehr beliebte und traumhafte Sandbucht Rena Bianca, die durch atemberaubendes, türkisfarbenes Wasser gekennzeichnet ist, zieht zahlreiche Touristen an und wirkt malerisch. Oberhalb dieses Strandabschnitts liegt eine kleine Bar mit einem der schönsten Panoramablicke der Stadt. In den Bars und Restaurants von Santa Teresa Gallura wird Gästen feine, mediterrane sowie exklusive sardische Küche mit leckeren Spezialitäten geboten. Im Zentrum der Kleinstadt öffnen an manchen Abenden viele Marktstände, die zum Bummeln und Probieren verführen. Das Zentrum von Santa Teresa Gallura bildet der Platz Piazza Vittorio Emanuele. Der Hafen von Santa Teresa Gallura, in dem viele exklusive Yachten vor Anker liegen, bietet eine Fährverbindung zur 12 km entfernten französischen Mittelmeerinsel Korsika. Die Fahrzeit zur Hafenstadt Bonifacio, die im südlichen Teil der Insel liegt, beträgt weniger als eine halbe Stunde.
Die kleine Gemeinde San Teodoro liegt in der sardischen Provinz Olbia-Tempio an der östlichen Küste der Mittelmeerinsel. Die Stadt hat um die 4.800 Einwohner und lebt hauptsächlich vom Tourismus. Der typisch italienische Küstenort begeistert mit schönen Sandstränden, köstlichen Restaurants und Bars und einer großen Anzahl an rosafarbenen Flamingos. Diese und andere seltene Vogelarten leben in der San Teodoro-Lagune und können täglich bewundert werden. Die Strandabschnitte bieten Platz für große Familien und verliebte Pärchen. Der feine, weiße Sand ist auch optimal für kleine Kinder zum Sandburgenbauen geeignet. Das türkisblaue Farbenspiel des glasklaren Wassers schafft eine schöne Urlaubsatmosphäre und zieht Besucher in seinen Bann. Aufgrund der vorgelagerten, felsigen Inseln ist das Panorama mit spektakulären Formationen aus Granit sehr beeindruckend. Besucher können in San Teodoro zahlreiche Aktivitäten wie Surfen, Segeln oder Tauchen ausprobieren. Auch Tennis- sowie Golfplätze und einen Reiterhof besitzt der Küstenort. Neben köstlichen Restaurants und Cafés ist die San Teodoro vor allem wegen seines lebendigen Nachtlebens bekannt. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Kneipen und Diskotheken laden allabendlich zum Tanzen und Spaß haben ein. Trotz dieser vielen Aktivitäten und der Lebendigkeit der Stadt, besitzt San Teodoro einen großen, mediterranen Charme und wirkt traumhaft pittoresk. Einige Eisdielen, wie beispielsweise an der Piazza Mediterraneo, laden zum Entspannen ein. Palmen unterstreichen diese erholende Atmosphäre.
Die im Nordosten von Sardinien gelegene Gemeinde Palau hat ungefähr 4.000 Einwohner und befindet sich in der italienischen Provinz Olbia-Tempio. Eine gut ausgebaute Panoramastraße oberhalb der traumhaften, 24 km langen Küste führt zum Capo d’Orso (Bärenkap), einem sehr bekannten Granitfelsen, der ungefähr 5 km östlich von Palau liegt. Dieser gilt als besonderes Wahrzeichen und ist Teil einer äußerst beeindruckenden Felslandschaft in dieser Region. Westlich des eigentlichen Stadtkerns befindet sich auf dem Monte Altura eine alte Festung, die ursprünglich ein Teil des Verteidigungssystems von La Maddalena war. Erbaut wurde diese während der Jahre 1889 bis 1891. Interessierte Touristen können die Festung rundherum erkunden und sich von dem kulturellen Flair mitreißen lassen. Palau selbst gilt als beliebter Tourismusort, der einen Fähr- sowie Yachthafen besitzt. Dort wurden in den letzten Jahren zahlreiche Feriensiedlungen und erstklassige Hotels gebaut, um die Anzahl an Besuchern noch weiter zu steigern. Die kleine Hafenstadt ist sehr modern und verfügt über viele Einkaufsmöglichkeiten, Bars und Restaurants mit typisch sardischen Speisen. In den Sommermonaten ist Palau besonders am Hafen und an der nahgelegenen Hauptstraße Via Nazionale sehr gefüllt und es herrscht lebendiges Treiben. Palau ist als einer der spektakulärsten Badeorte bekannt und beeindruckt Reisende mit einer sehr großen Vielfalt an felsigen Inseln, verträumten Buchten, unberührten Sandstränden und glasklarem Wasser. In den schönen Badebuchten, die sehr ruhig liegen, können Besucher und Einheimische entspannen und ihren Alltag ganz hinter sich lassen.
In der italienischen Provinz Sassari liegt die Gemeinde Castelsardo. Die sardische Dorf-Festung im Nordwesten der Mittelmeerinsel hat ungefähr 5.800 Einwohner und wurde im Jahr 1102 von einer genuesischen Familie gegründet. Der Name des Urlaubsorts stammt von dem Kastell, welches bis heute auf dem Bugberg zu erkunden ist. Von dort haben Besucher einen herrlichen Ausblick und können sogar bis zur französischen Insel Korsika sehen. Auch nach 900 Jahren bewahrt sich die Stadt weiterhin ihren antiken Zauber. Auch die historische Altstadt von Castelsardo ist äußerst sehenswert. In den kleinen, aber malerischen Gassen des Orts, die mit Kopfsteinpflaster ausgelegt sind, finden sich Souvenirläden und Boutiquen zum Bummeln. Regionale, sardische Köstlichkeiten können in den heimeligen Restaurants und Cafés verzehrt werden. Die einzelnen Strände von Castelsardo befinden sich in unmittelbarer Nähe des Badeorts. Die beliebtesten Abschnitte mit sehr feinem Sand sind La Marina, La Vignaccia und Baia Ostina. Darüber hinaus gibt es auch einige Felsenstrände wie Pedraladda oder Punta la Craba. An den verschiedenen Stränden der Region können Urlauber in der Sonne baden, zahlreiche Wassersportarten ausüben oder den nahen Yachthafen von Castelsardo mit zahlreichen Booten und Schiffen genauer anschauen. Die Region um Castelsardo herum ist für einmalige Ausflüge optimal. Egal, ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad – es lohnt sich, die Landschaft zu erkunden. Sie ist reich an Wäldern und Pflanzen, steil ins Meer ragende Felsformationen und garantiert ein unvergessliches Panorama mit tollen Aussichten.
Im Norden der Insel Sardinien liegt die Inselgruppe La Maddalena mit der gleichnamigen Hafenstadt. Rund 13.000 Menschen leben in dem Ort im Süden dieser Insel. In den seichten Gewässern um das Eiland herum lebt eine große Vielzahl an unterschiedlichen Lebewesen, wie zum Beispiel Anemonen, Korallen, Seesterne, Skorpionfische und Zackenbarsche. Dazwischen scheint das grün schimmernde Seegras hervor. Ein besonders beliebtes Highlight der italienischen Insel ist die Panoramarundfahrt. Die sogenannte Strada Panoramica ist eine 20 km lange Straße, die entweder mit einem Auto oder mit dem Fahrrad erkundet werden kann. Unterwegs sind faszinierende Ausblicke auf die Insel und deren abwechslungsreiche Umgebung möglich. La Maddalena besitzt einen wunderschönen Naturhafen sowie einen aktiv betriebenen Fischerhafen. Der lebendige Hafenabschnitt der Stadt ist mit einer langen Fußgängerzone versehen, die von zahlreichen Cafés und Bars umgeben ist, die täglich gut besucht sind. Zudem lädt ein großartiger Blick auf die ankernden Boote und das glasklare Wasser zum längeren Verweilen ein. Verschlungene Wege machen den besonderen Charme des Städtchens aus. Die Altstadt von La Maddalena ist sehr malerisch und geprägt von vielen steilen Treppen und engen Gässchen. Die verschiedenen Palazzi der Stadt bestehen seit dem 18. und 19. Jahrhundert. Das Rathaus und die Markthalle befinden sich am bekannten Piazza Garibaldi. Zahlreiche Badebuchten um La Maddalena herum eignen sich zum Entspannen, Ausruhen und Erholen. Einige sehr moderne Ferienhaussiedlungen sind dort ebenfalls entstanden, um viele Touristen anzulocken.
Tempio Pausania liegt im nordöstlichen Gebiet Sardiniens und bildet eine der Hauptstädte der Provinz Olbia-Tempio. Die Stadt hat einer Einwohnerzahl von mehr als 14.000 Menschen und ist gleichzeitig Bischofs- sowie Gerichtssitz. Tempio Pausania ist der größte Ort und das historische sowie geografische Zentrum der Gallura, der bekannten Granit-Region Sardiniens. Die idyllische Stadt liegt auf einem Hochplateau am Fuß des Monte Limbara, der Besuchern einen wunderschönen Blick verspricht. Sie verströmt eine sehr reizvolle Atmosphäre und zieht eine Vielzahl an Besuchern, die Ferien in Sardinien machen, an. Das alte Straßenpflaster der Stadt und die Häuser der Altstadt wurden aus dem hellen Granit gefertigt, der aus der Umgebung stammt. An der Piazza Gallura und entlang der langen Straße Via Roma finden sich die schönsten Häuserfassaden. Die Cattedrale San Pietro, im 15. Jahrhundert erbaut, ist die größte Kirche der Stadt und besitzt eine beeindruckende Gestaltung im Inneren. Seit geraumer Zeit zieren bunte Mosaiksteine die Fassade der Kathedrale. Am Rand der Stadt Tempio Pausania beginnt die Viale Fonte Nuova. Die schattenspendende Allee führt zur schönen Quelle Funta Nuova, die in mehrere angelegte Becken fließt. Alte Steinmauern und mit Bäumen umrandete Plätze laden dort zum Ausruhen ein. Am Abend ist die Allee stets gut besucht und sehr lebendig. Tempio Pausania verfügt darüber hinaus über einen Kurpark mit Mineralwasserquellen. In ganz Sardinien wird dieses in Flaschen gefüllte, kalte Wasser angeboten.
Im Osten von Sardinien liegt die Stadt Tortoli mit ungefähr 11.000 Einwohnern, die sich auf einer Fläche von fast 40 Quadratkilometern verteilen. Sie ist seit dem Jahr 2005 die Provinzhauptstadt von Ogliastra. Nur 3 km vom glasklaren Meer entfernt, ist die Stadt Tortoli das Verwaltungszentrum der Provinz. Eine große Anzahl an Touristen besucht Tortoli jedes Jahr, denn die Region um die Stadt herum ist wegen ihrer schönen und ruhigen Strände bekannt. Das glitzernde Wasser verzaubert und verströmt eine friedliche Atmosphäre. Insbesondere der Strandabschnitt von Cea ist aufgrund seiner leuchtend roten Porphyr-Felsen und der Basaltintrusionen sehr beeindruckend. Die großzügigen Einkaufsstraßen von Tortoli lohnen sich für einen ausgiebigen Bummel, denn es gibt schöne Boutiquen und tolle Souvenirläden. Auch das kulinarische Angebt ist sehr vielfältig: Nirgendwo sonst in der gesamten Region ist das Sortiment an Gebäck, Olivenöl, Wein, Keramik, Skulpturen, Teppichen und speziellen Messern größer. Diese abwechslungsreiche Auswahl ist sehr faszinierend und lockt zahlreiche Interessierte in die pittoreske Stadt. Die imposante Barockkirche Sant Andrea ist eine kulturelle Sehenswürdigkeit von Tortoli. Nach einem amerikanischen Vorbild erbaut, steht darüber hinaus ein großes Einkaufszentrum mit riesigen Supermärkten am Stadtrand. Zwischen Tortoli und Arbatax, einer kleinen Ortschaft nur 5 km entfernt, liegt ein herrlicher Lagunensee, der Stagno di Tortoli, der einen Urlaub in Sardinien wert ist. Dieser umfasst 300 Hektar und ist von einer faszinierenden Landschaft umgeben. In dem herrlich blau schimmernden Lagunensee leben viele verschiedene Fischarten, weshalb einheimische Fischer täglich mit einem Boot hinausfahren.
Die in der Provinz Sassari liegende Gemeinde Stintino liegt im Nordwesten von Sardinien und hat ungefähr 1.600 Einwohner. Das heimelige Dorf erstreckt sich um zwei kleine Buchten herum und besitzt ideale Angelstellen für die Fischerboote. Das kleine Ort verfügt über zwei verschieden große Häfen. Stintino bietet eine große Vielzahl an 3- und 4-Sterne Hotels, die hohen Komfort und meistens einen spektakulären Meerblick bieten. In den warmen Sommermonaten des Jahres gibt es viel Unterhaltsames, denn verschiedene Veranstaltungen von Einheimischen werden angeboten. Die alljährlich stattfindende Segel-Regatta Regata della Vela Latina a Stintino findet immer am letzten Wochenende im August statt und ist ein großes und beliebtes Spektakel. Darüber hinaus besteht die örtliche Tradition des Heiligen Fest des Thunfisches, Sagra del Tonno, welches stets im Juni gefeiert wird. Auch das Fest des Heiligen Nicola, Festa di San Nicola, kehrt alljährlich Ende September wieder. Die Umgebung um Stintino ist spektakulär. Der ungefähr 2 km von Stintino entfernte Strand La Pelosa ist ein Beispiel dafür. Der sehr feine weiße Sandstrand, der mehr einem tropischen als einem mediterranen Strand ähnelt, ist ideal für Familien mit Kindern geeignet und verfügt über Bars und Restaurants mit speziellen Köstlichkeiten Sardiniens. Er gilt als einer der schönsten Abschnitte auf der sardischen Mittelmeerinsel. Das türkisblaue Wasser ist sehr klar und ermöglicht einzigartige Blicke auf verschiedene Fische und andere Lebewesen. Stintino bietet Urlaubern zudem tolle Möglichkeiten zur Aktivität, wie beispielsweise Segeln, Windsurfen, Reiten oder Tennis.
Arzachena in der Provinz Olbia-Tempio liegt südlich der Inselgruppe La Maddalena mit etwa 12.000 Einwohnern. Heutzutage ist dies eine der meistbesuchten Städte von Sardinien. Besonders wegen der vielen Einkaufsmöglichkeiten ist Arzachena bekannt. Touristen finden dort eine große Auswahl und auch die Restaurants und Cafés in der Fußgängerzone laden zum Besuch ein. Der Ort ist mit jedem Komfort ausgestattet: Von großzügigen Villen, über komfortable Luxushotels bis hin zu schön angelegten Feriendörfern und Campingplätzen ist alles geboten. Jeder Besucher findet in Arzachena seine ganz individuelle Freizeitmöglichkeit zum Erholen. Ob Golf, Tauchausflüge, Pferdeexkursionen, Wassersport oder tolle Bootsausflüge – das Angebot ist vielfältig und für Groß und Klein ausgelegt. Als besonders schön gelten die verschiedenen Strandabschnitte der Umgebung, die in zwei verschiedene Arten unterteilt sind: Zum einen gibt es einsame Buchten, die von gezackten Klippen und Felsvorsprüngen umsäumt sind und andererseits beherrscht feiner weißer Granitsand die Landschaft. Das Meer vor Ort ist von smaragdgrüner, schimmernder Farbe, in dem sich farbenfrohe Fische tummeln. Im Zentrum von Arzachena befindet sich ein stark verwitterter Granitfelsen, der der Form eines Pilzes ähnelt, weshalb er den Namen Fungo Di Arzachena innehat. Urlauber erkunden diesen sehr gerne und halten den Moment mit der Kamera fest. In der näheren Umgebung liegen viele prähistorische Sehenswürdigkeiten der Frühgeschichte Sardiniens und der Zeit der Nuragher. Südwestlich der kleinen Stadt befindet sich beispielsweise das Coddu Vecchiu, das sogenannte Gigantengrab, das immer wieder von interessierten Touristen besichtigt wird.
Pula, ein lebhaftes Städtchen im Süden von Sardinien ist ein äußerst beliebtes Ausflugsziel von Einheimischen und Urlaubern. Der ungefähr 7.000 Einwohner große Ferienort ist besonders für seine sehr schmackhaften Tomaten, Pomodorini di Pula, bekannt und ist ebenso stolz auf seine köstlichen Teigwaren. Zahlreiche Bars, Restaurants, Pizzerien und Einkaufsgeschäfte machen die Stadt lebendig. In den Sommermonaten bietet Pula zusätzliche Unterhaltung: Ein Open-Air-Kino zieht viele Menschen an und zahlreiche Konzerte sowie Folkloretänze finden statt. So können sich Urlauber nicht nur am Strand entspannen und die Seele baumeln lassen, sondern auch viel Kultur miterleben und Unterhaltung genießen. Die kleine Küstenstadt im Südosten Sardiniens befindet sich nicht nur in unmittelbarer Nähe einer sehr wichtigen archäologischen Fundstätte, der Stadt Nora, auch das hübsche, historische Zentrum Pulas mit seinen verwinkelten und verschlungenen Gässchen ist wirklich sehenswert. Zahlreiche Urlauber erkunden die Altstadt und erfreuen sich an den alten Bauten. Die Piazza del Popolo, mit leckeren Restaurants ausgestattet, ist abends immer gut besucht. Das Nachtleben der Stadt ist ebenso aufregend, denn die Einheimischen feiern dann in angesagten Clubs und Bars. In der näheren Umgebung um Pula sind einige Sehenswürdigkeiten vorzufinden und auch die tollen Strandabschnitte an der Südküste sind einfach traumhaft. So eignet sich der Spiaggia di Nora für einen perfekten Badetag. Touristen können in modern ausgestatteten Ferienwohnungen oder Hotels unterkommen und ihren Urlaub so richtig genießen.
Auf einem spektakulären Granitplateau des Riu d’Oliena gelegen, befindet sich die Stadt Nuoro, die zugleich auch die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordosten der Mittelmeerinsel ist. Über 37.000 Menschen leben dort. Der historische Ortskern von Nuoro versprüht seinen ganz besonderen Reiz durch die vielen verwinkelten Gassen und alten Häuser. Zentraler Mittelpunkt der Stadt bilden die beiden, mit Granitsteinen gepflasterten, Einkaufsmeilen sowie Hauptgeschäftsstraßen Corso Garibaldi und Via La Marmora. Diese verlaufen quer durch Nuoro und sind mit erstklassigen Cafés, Bars und Lebensmittelgeschäften ausgestattet. In diesen können sardische Käsesorten und Wurstkreationen, sowie Obst, Gemüse und verschiedenes Gebäck erworben werden. An der Piazza delle Grazie lädt die Kirche Nostra Signora delle Grazie zu einer Besichtigungstour ein und beeindruckt durch einen hohen Gewölbebogen im Inneren. Auf der Piazza Mazzini hat die neu-klassizistische Kathedrale Santa Maria delle Neve, die von 1834 bis 1873 errichtet wurde, ihren langjährigen Platz. Neben diesen denkwürdigen Bauten besitzt die Stadt Nuoro, die im Nordosten von Sardinien liegt, zahlreiche Museen mit interessanten Ausstellungen und Sammlungen. Im Osten der Stadt erhebt sich der Monte Ortobene, ein wahrhaftiges Naturmonument, auf dem die Statue von Cristo Redentore in 955 Metern Höhe steht. In der letzten Augustwoche jeden Jahres findet das heilige Fest Sagra del Redentore statt. In einer festlichen Formation ziehen zahlreiche Gläubiger zum Gipfel des beeindruckenden Berges, um dort eine Messe zu feiern.
Die Stadt Orgosolo liegt im Nordosten der Mittelmeerinsel Sardinien und hat etwas mehr als 4.300 Einwohner. Die sardische Gemeinde befindet sich in der italienischen Provinz Nuoro. Da Orgosolo zu früheren Zeit als wahres Banditennest galt, nutzten verschiedene Reiseveranstalter diesen berüchtigten Ruf, um Touristen damit an zu locken. Diese Veranstalter organisierten Überfälle von Banditendarstellern auf die Busse der Urlauber und sorgten damit für Unterhaltung. Der städtische Friedhof trug dazu ebenfalls bei, denn viele Gräber trugen die Aufschriften „ermordet am …“ oder „erschossen von …“. Heutzutage besuchen Touristen die Stadt Orgosolo überwiegend wegen der seit 1969 existierenden Murales, den sehr bekannten Wandgemälden, die Kunst und Geschichte miteinander verbinden. Sie sind mit Acrylfarbe direkt auf die Wände der vielen Häuser gemalt. Diese zählen zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde. Zahlreiche Häuserfassaden sind mit diesen Malereien verziert, die tägliche Situationen sowie wahre und schlimme Begebenheiten erzählen. Ein besonderes Thema ist zum Beispiel der terroristische Anschlag auf das World Trade Center und der anschließende Krieg im Irak. Inzwischen gibt es weit über 200 unterschiedliche Murales in Orgosolo, die tagtäglich von interessierten Besuchern bewundert werden. Die sardischen Murales sind eine neuartige, beeindruckende Form der urbanen Dekoration und drücken darüber hinaus eine kollektive Botschaft gegen Gewalt aus. Sie regen Touristen und Einheimische zum Nachdenken an. Die im Nordosten von Sardinien liegende Gemeinde zieht zahlreiche Menschen an, die in eine völlig neue Art der Kultur abtauchen können.
Die über 8.500 große Einwohnerstadt Dorgali liegt unmittelbar an der Ostküste der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien in der Provinz Nuoro. Die Stadt ist bereits im Mittelalter entstanden. Im Herzen von Dorgali bestehen die meisten der Gebäude aus dunklem Vulkangestein, wie zum Beispiel die Kirchen Madonna d’Itria und San Lussorio. Touristen können diese Bauwerke besichtigen und sich vom stilvollen Inneren begeistern lassen. Darüber hinaus ist ein Besuch des archäologischen Museums empfehlenswert. Dort befinden sich unter anderem eine Sammlung von Funden aus der Nuraghenzeit und interessante Ausstellungen zur römischen Zeit. Die Stadt Dorgali ist besonders berühmt für den an den Hängen des Monte Bardia angebauten Rotwein Cannonau di Dorgali, der auf der ganzen Mittelmeerinsel genossen werden kann. Auch andere landwirtschaftliche Produkte wie Olivenöl, Keramik- und Holzwaren werden in dieser Stadt hergestellt. Doch nicht nur kulturell ist Dorgali sehenswert, auch Sportbegeisterte kommen auf ihre Kosten. In den Grotten und Schluchten des Gebirges Supramonte können sich Kletterer spannenden Herausforderungen stellen und atemberaubende Landschaften bestaunen. Am Fuß dieses Massivs befindet sich das Höhlensystem Grotta del Bue Marino, in welchem Besucher eine aktive Wasserhöhle besichtigen können. Auch als Badeort ist Dorgali bekannt. In seiner Nähe befinden sich traumhafte Strandabschnitte wie die naturbelassene Bucht Cala Cartoe und der sehr flache Strand Ziu Martine, der mit Sand und Kieselsteinen ausgelegt ist und sich auch für kleine Kinder eignet.
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Die italienische Gemeinde Orosei liegt an der Ostküste Sardiniens und hat ungefähr 7.000 Einwohner. Sie befindet sich im Tal des Flusses Cedrino in der sardischen Provinz Nuoro. Der beliebteste und bekannteste Strand dort ist der Marina di Orosei mit feinen, weißen Sandkörnern und atemberaubendem Blick. Der Küstenabschnitt der Gemeinde erstreckt sich insgesamt über 20 km und verfügt über traumhafte kleinere Buchten sowie tolle Sandabschnitte mit steilen Küsten und felsigen Vorsprüngen, die schöne Urlaubsmotive abgeben. Die Strände Sas Linnas Siccas, Cala Juniper und Su Barone sind stets gut besucht und eignen sich für Pärchen und Familien. Darüber hinaus bietet der über 500 Hektar große Naturpark Bidderosa, im Golf von Orosei gelegen, einzigartige Ausflugsziele zwischen wilden Lilien, Hügeln, Tälern und friedlichen Stränden. Die Stadt Orosei ist ein schönes Ziel für interessierte Touristen. Die pittoreske Altstadt der italienischen Gemeinde hat viele mittelalterliche Sehenswürdigkeiten, wie alte Kirchen und großzügig angelegte Plätze und Häuser, zu bieten. Den Mittelpunkt der Stadt bildet die Piazza del Popolo. Hier können Einheimische sowie Urlauber unter sardischen Bäumen und in ausgezeichneten Cafés Ruhe finden. Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Pfarrkirche San Giacomo befindet sich am nördlichen Ende der Piazza, direkt daneben steht die Kapelle Santa Croce aus dem 17. Jahrhundert. Beide sind eine Besichtigungstour wert. Die Piazza del Popolo ist zudem der Ausgangspunkt eines kulturell äußerst sehenswerten Rundwegs, dem Itinerario Storico, der an historischen Bauten der Stadt vorbeiführt.
Die mit knapp 30.000 Bürgern bewohnte Stadt Carbonia ist seit dem Jahr 2005 eine der Provinzhauptstädte von Carbonia-Iglesias im Südwesten der Mittelmeerinsel. Die Stadt befindet sich im Zentrum der Campidano Ebene am nördlichen Rand des historischen Sulcis-Gebirges. Ehemals als Bergbau- beziehungsweise Kohle-Stadt bekannt, wurde sie Mitte des 20. Jahrhunderts unter der Leitung Mussolinis erbaut und eingeweiht. Zu dieser Zeit entdeckte man das später sehr ertragreiche Karbonbecken von Sirai-Serbariu, dem große Bedeutung beigemessen wurde. Zahlreiche Touristen und interessierte Kulturbegeisterte erkunden Carbonia aufgrund der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Museen. Zum einen ist das große Bergwerk von Serbariu zu bewundern. Die beiden bestehenden Türme des Bergwerks gelten als Wahrzeichen der sardischen Stadt. Einer der noch erhaltenen, unterirdischen Stollen steht für Besichtigungen zur Verfügung und erfreut sich Beliebtheit. Darüber hinaus ist der Monte Sirai ein Anziehungspunkt für Touristen, denn auf dem im Nordwesten von Carbonia gelegene Berg befinden sich archäologische Fundstätten, die auch eine phönizische Begräbnisstätte beherbergen. In der Stadt selbst ist die Piazza Roma einen Besuch wert. Auf dem großen Platz im Zentrum von Carbonia befinden sich beeindruckende Gebäude, wie das Rathaus, die neoromanische Pfarrkirche, der Stadtturm und das Theater. Mehrere Museen stellen Sammlungen alter Fossilien dar oder erzählen die Geschichte der sardischen Kohle. Doch nicht nur kulturell ist die sardische Provinzhauptstadt sehenswert, auch das Freizeitprogramm gestaltet sich abwechslungsreich. Sportliche Aktivitäten wie Canyoning oder Freeclimbing erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit bei Urlaubern, die einen Sardinien Urlaub machen.
Die im östlichen Zentralsardinien gelegene Gemeinde Oliena bietet über 7.000 Einwohnern Platz und liegt in der italienischen Provinz Nuoro. Oliena ist eins der schönsten Dörfer der Mittelmeerinsel Sardinien, die besonders durch ihre malerische Natur und die historische Altstadt, die verschlungene Gassen und schöne alte Häuser beherbergt, bekannt ist. Zahlreiche Kirchen haben dort ihren Platz und erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit bei Touristen. Besonders die antike Pfarrkirche Santa Maria aus dem 12. Jahrhundert ist eine Besichtigung wert und auch die aus dem Jahr 1734 stammende ehemalige Jesuitenkirche Sant’Ignazio di Loyola ist aufgrund ihrer Holzstatuen sehr interessant. Das höher gelegene Zentrum der Stadt bietet einen unvergesslichen Rundblick auf das Gebirge des Supramonte. Am Nordhang dieses Massivs in unmittelbarer Nähe der Stadt befindet sich die Karstquelle Su Gologone. Das dort entspringende Wasser kommt aus einem bläulichen Quelltopf und ist beliebtes Ausflugsziel vieler sardischer Urlauber. Bekannt ist Oliena ebenfalls für seine sehr alte Goldschmiedewerkstatt, seine exquisite Küche mit leckeren, sardischen Spezialitäten und für seine handgemachten Stickereien, wie zum Beispiel die Trachtenschals. Rund um Oliena herum erstrecken sich dichte Steineichenwälder und betten die sardische Stadt ein. Der im sehr sonnigen und hügeligen Tal des Riu d’Oliena angebaute Wein Cannonau die Nepente, ein feiner Rotwein, wird auf der gesamten Insel vertrieben und getrunken und macht die östlich gelegene Gemeinde Oliena zusätzlich sehr bekannt.
Der Ort Arbatax in der italienischen Provinz Ogliastra ist deren bekannteste Stadt und bietet direkten Zugang zum glasklaren Meer. Das ehemalige Fischerdorf ist für seine zentrale Lage an der Ostküste und seine aus dem Meer ragenden, roten Felsen bekannt, die das Tor zu der Ogliastra bilden. Diese beeindruckenden Porphyrklippen sind das Wahrzeichen von Arbatax und ziehen durch ihre einzigartigen Formen und Gestalten jährlich viele italienische und auch ausländische Touristen an. Speziell in der untergehenden Abendsonne verzaubern diese Felsen ihre Betrachter und sind ein atemberaubendes Fotomotiv zur Erinnerung. Will man die roten Klippen aus nächster Nähe betrachten, muss vor der städtischen Hafeneinfahrt rechts abgebogen werden und schon erstreckt sich das felsige Naturwunder in voller Pracht. Hin und wieder gibt es mutige Klippenspringer, die sich die Arbatax-Felsen als Ausgangspunkt ihrer Leidenschaft wählen. Durch den groß angelegten Fährhafen mit Verbindung zum italienischen Festland stellt Arbatax zudem einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar. Auch kleinere Boote bieten dort Fahrten an und steuern schöne Ausflugsziele der Umgebung an. Der an der Hafenstraße stehende spanische Turm gilt als Namensgeber der Stadt und ist ein ehemaliger Wachturm. Als Badeort eignet sich Arbatax ebenfalls hervorragend, denn einsame, friedliche Buchten und feine Sandstrände laden zum Erholen ein. Auch die Berglandschaft um das Feriendorf herum bietet abwechslungsreiche Ausflugsmöglichkeiten. Hier können Sportbegeisterte zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Gegend genauer erkunden.
Die über 11.000 Einwohner große Stadt Siniscola in der Provinz Nuoro liegt an der sardischen Ostküste und ist Teil der historischen Gegend Baronia. Sie liegt am Fuß des Bergs Monte Albo. Der flache Küstenabschnitt um die Stadt herum ist mit immergrünen Pinienhainen bewachsen. In den letzten Jahren hat sich die Kleinstadt zu einem sehr beliebten Ferienort entwickelt, der besonders für seine schönen Badestrände bekannt ist. Die Abschnitte Berchidda und La Caletta bieten Urlaubern viel Platz und garantieren Erholung pur. Das Meer vor der Küste erstrahlt in den unterschiedlichsten Blautönen und verschiedene Wassersportarten werden für sehr aktive Touristen angeboten. Doch nicht nur der Badeurlaub lockt, denn Siniscola verfügt über großartige Sehenswürdigkeiten, die es sich zu erkunden lohnt. Enge Gassen in der Altstadt könne bestaunt werden und in kleinen Cafés gibt es leckere Köstlichkeiten. Die Pfarrkirche San Giovanni im barocken Baustil aus dem 18. Jahrhundert ist ein beliebtes Ziel bei Kulturreisen. Sie wurde Johannes dem Täufer gewidmet und ist bereits über 250 Jahre alt. In der näheren Umgebung von Siniscola befinden sich einige beeindruckende Höhlen und Grotten, die Spuren der Urgeschichte enthalten. Erst vor kurzer Zeit wurde in der sardischen Stadt eine Grotte entdeckt, die Touristen mit einem professionell ausgebildeten Höhlenführer besichtigen können. Auch die unmittelbar am Monte Albo gelegene Höhle Conca di Locoli ist äußerst sehenswert. Entsprechend ausgestattete Personen können diese genauer erkunden und unterirdische Seen, Stalagmiten und Fledermäuse entdecken.
Die zur italienischen Provinz Olbia-Tempio gehörende Stadt Budoni hat knapp 5.000 Einwohner und liegt an der Ostküste von Sardinien. Der Ort lebt überwiegend vom Sommer Tourismus. Knapp 300 Meter entfernt liegt der örtliche Strandabschnitt Spiaggia di Budoni, der von einem dichten Pinienwald umsäumt ist. Das klare, blaue Wasser an der Küste lädt zum Baden und Abkühlen ein. Dort gibt es mehrere Sandbänke und kleine Felsenriffe. Restaurants und Bars bieten den Einheimischen und Urlaubern attraktive Köstlichkeiten der sardischen Küche. Eine vorgelagerte Bucht, die sogenannte Cala di Budoni, garantiert ebenfalls eine kühle Erfrischung mit schönem Rundblick. Serviceangebote wie Surfausrüstungen oder ein Tretbootverleih ist eine schöne Abwechslung und findet bei Touristen großen Anklang. In der näheren Umgebung von Budoni liegen einige gut ausgestattete Campingplätze sowie komfortable Hotels und Ferienhäuser, die besonders im Sommer gerne gemietet werden. In den heißen Monaten des Jahres kommen bis zu 70.000 Gäste in die kleine Küstenstadt. Jedoch können Urlauber in Budoni nicht nur am Strand baden, sondern auch viele tolle Sehenswürdigkeiten erkunden und die Plätze der Stadt genauer betrachten. Die Piazza San Andrea und die Piazza Italia ziehen viele Menschen an, denn in den Cafés und Bars dort gibt es erfrischende Getränke und leckere, abwechslungsreiche Gerichte. Dort herrscht stets lebendiges Treiben und eine typisch italienische Atmosphäre. Kleine Geschäfte und Souvenirläden mit schöner Auswahl locken Urlauber zum Bummeln.
Der knapp 6.000 Einwohner große Ort Carloforte ist der einzige bewohnte Ort der Insel San Pietro, die ungefähr 10 km südwestlich von Sardinien liegt und zur sardischen Provinz Carbonia-Iglesias gehört. Die übrigen Menschen leben in einzelnen Streusiedlungen auf der über 50 Quadratkilometer großen Insel verteilt. Das Eiland ist reich an felsigen Küsten, kleinen Buchten und ruhigen, langen Küstenstreifen. Auch die Landschaft mit trockenen Salzseen und dichten Pinienwäldern sowie die seltene Fauna von San Pietro sind äußerst vielfältig. Die Stadt Carloforte besteht überwiegend aus engen Gässchen und bunt verzierten Häusern. In den Sommermonaten gibt es abends zahlreiche Stände, Straßenkünstler und Ausstellungen in den verwinkelten Gassen der Stadt zu bewundern. Besonders bekannt ist Carloforte für seinen frischen Thunfisch, der im Juni zwischen San Pietro, Sant’Antioco und Sardinien gefangen wird. In den kleinen Restaurants auf der Insel stehen deshalb oftmals Thunfischsteaks und andere köstliche Spezialitäten aus dem Meer auf dem Speiseplan. In den Läden von Carloforte können zudem selbstgemachte sardische Nudeln und sardische Süßigkeiten erworben werden. Dies Festung oberhalb der Stadt ist für Touristen ein schönes Ausflugsziel, denn von dort können Urlauber einen einzigartigen und traumhaften Rundumblick über San Pietro und die Meerenge zwischen der Insel und Sardinien genießen. Die riesigen, alten Mauern sind ebenfalls eine Erkundung wert. Die traditionellen Feste zu Ehren verschiedener Schutzheiliger lockt ebenfalls zahlreiche Reisende auf die Insel.
Die sardische Gemeinde Golfo Aranci mit ungefähr 2.000 Einwohnern liegt in der italienischen Provinz Olbia-Tempio. Golfo Aranci ist ein bekannter Hafenort im Nordosten der Mittelmeerinsel an der Costa Smeralda. Eine Vielzahl an Fähren legen dort ab beziehungsweise kommen an und liefern Produkte. Nah am Dorf gelegen, gibt es einige Buchten mit feinem, weißen Sand und schönem Ausblick auf das glasklare Wasser der Küste. Direkt hinter der Hafenpromenade liegt die größte Badebucht von Golfo Aranci. Der Sandstrand fällt zum blauen Wasser hin ganz flach ab, sodass diese Gegend besonders für Familien mit kleineren Kindern sehr geeignet ist. Zu den Besonderheiten des sardischen Dorfes zählt die sehr alte Fischersiedlung direkt an der Küste. Sie besteht aus zahlreichen Fischläden und bunten, kleinen Häusern, wo das ganze Jahr über frischer Fisch gekauft werden kann. Besonders schön anzusehen und lecker, ist das Restaurant La Spigola in Golfo Aranci. Es liegt direkt am Strand und garantiert so einen wunderschönen Blick – besonders abends, wenn die Sonne untergeht. Nicht nur die Wellen am Strand, sondern auch der Hafen mit den an- und ablegenden Fähren kann von dort aus beobachtet werden. Die Küche bietet sardische Gerichte und erfrischende Getränke an. Ab Mai findet jeden Montag ein großer Wochenmarkt im Dorf statt. Dort können Besucher sardischen Käse, frisches Obst und Gemüse sowie köstlichen Wein aus der Region kaufen.
Über 4.000 Einwohner besitzt das höchstgelegene Bergdorf der sardischen Insel Fonni. Es befindet sich auf 1000 Metern Höhe und verfügt über die einzige Skistation der Mittelmeerinsel. In der Provinz Nuoro gelegen, befindet es sich am nördlichen Ausläufer des Gennargentu-Massivs, einer Hochebene aus Granitstein. Dort gibt es großflächige Kastanien- und Steineichenwälder, die die nähere Umgebung bedecken und zum Wandern einladen. Zahlreiche Tierarten, wie Wildschweine, Mufflons, Wölfe und der sardische Damhirsch streifen durch die bergige Region. Darüber hinaus befinden sich mehrere Brunnen und kleinere Wasserfälle in der näheren Umgebung, die der Ortschaft ihren Namen gaben. Die Altstadt von Fonni begeistert Urlauber mit bemalten Häuserfassaden, restaurierten Gebäuden und grünen Anlagen. Sie ist geprägt von traditioneller Architektur. Die aus dem 17. beziehungsweise 18. Jahrhundert stammende, barocke Klosteranlage Santuario delle Madonna dei Martiri lockt viele Reisende an und ist eine Besichtigung wert. Das städtische Bauernmuseum Museo della Cultura Pastorale berichtet über die damalige Kultur. Urlauber zieht es aber vor allem deshalb nach Fonni, weil sich die Gegend zum Bergwandern und verschiedenen Wintersportarten eignet. Das umliegende Land verfügt über drei Berge, von dem einer zum Skifahren geeignet ist. Auf dem Monte Bruncu Spina stehen aktiven Touristen drei verschiedene Pisten zur Verfügung, die sich insgesamt über 4 Kilometer weit erstrecken. Skifahrer und Snowboardfahrer finden dort ihr wahres Winterparadies und können einmal einen ganz anderen Urlaub auf Sardinien erleben.
Die kleine Stadt Arborea in der westlich liegenden Provinz Oristano wurde im Jahr 1928 unter dem faschistischen Regime von Mussolini erbaut und hieß damals Mussolinia. Die sardische Stadt zählt insgesamt über 4.000 Einwohner und war vor der Errichtung ein Sumpf, der trockengelegt und dessen Gebiet schließlich genutzt wurde. Das Dorf liegt im Tal des italienischen Flusses Rio Mannu und die nähere Umgebung ist mit zahlreichen Eukalyptus- sowie Pappelalleen bewachsen. Auch großflächig wachsende Pinienwälder sind dort vorzufinden. Die Stadt und deren vorwiegend grüne Landschaft ist äußerst sehenswert und lädt Touristen zum Erholen ein. Das Zentrum von Arborea verfügt überwiegend über geradlinige und rechtwinklige Gebäude, die mehrere Baustile miteinander vermischen. Die Häuser verbinden die Architektur des späten Jugendstils der zwanziger Jahre mit dem neugotischen Baustil. Gegenüber der historischen Pfarrkirche Cristo Redentore, die im Inneren mit hohen Fenstern aus Buntglas ausgestattet ist, befindet sich der Garten des Piazza Maria Ausiliatrice. Das archäologische Museum im Palazzo Comunale, dem Rathaus, stellt Funde der Totenstadt S’Ungroni aus und ist für kulturell interessierte Reisende empfehlenswert. Am Rand der sardischen Kleinstadt sind mehrere große Bauernhöfe vorzufinden, die überwiegend Getreide und andere Produkte selbst herstellen. Zu den bekanntesten Erträgen der Region zählen süßen Wassermelonen, Erdbeeren, Käse- sowie Milchprodukte und verschiedene Gemüsesorten, die auf der ganzen Mittelmeerinsel angeboten werden. Verschiedene schmackhafte Weinsorten stammen ebenfalls aus der Region um Arborea.
Der in der italienischen Provinz Olbia-Tempio liegende Ort Badesi befindet sich im Norden der sardischen Mittelmeerinsel. Das Dorf befindet sich etwa 2 Kilometer von der Küste entfernt an einem Berghang über dem breiten Schwemmtal des bedeutenden Flusses Coghinas. Badesi verfügt über einen ungefähr 14 km langen, feinen Sandstrand, den Badesi Mare, an dem Urlauber gerne entspannen und die schöne Aussicht auf das glasklare Wasser und die herrliche Landschaft genießen. An klaren Tagen können Einheimische und Touristen bis zur französischen Insel Korsika blicken. Hohe Dünen erheben sich hinter dem feinen Strandabschnitt und sind hauptsächlich mit Wacholder und Pinien bewachsen, die Schatten spenden und toll duften. Obwohl Badesi kein klassischer Touristenort ist, bietet er dennoch eine große und abwechslungsreiche Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten. Von köstlichen Restaurants mit sardischer Küche über gut ausgestattete Lebensmittelgeschäfte und Bars ist alles vorhanden. Die aus dem 20. Jahrhundert stammende Pfarrkirche Sacro Cuore liegt im Zentrum der Kleinstadt und zieht viele Interessierte an. Ein gleichnamiges Fest zu Ehren des Schutzpatrons wird jedes Jahr Anfang Juni gefeiert. Darüber hinaus befinden sich zahlreiche Ferienwohnungen im Zentrum und am Rand des Dorfes, die überwiegend im Sommer ausgebucht sind. Badesi ist ein friedlicher Ort mit großer Rückzugsmöglichkeit. Auf dem Fluss Coghinas können Reisende Kajaktouren unternehmen oder während einer klassischen Bootsfahrt Vögel, die am Schilf des Flusses oder auf kleinen Flussinseln nisten, beobachten.
Der in der sardischen Provinz Nuoro liegende Ort Aritzo hat etwas mehr als 1.000 Einwohner und liegt ungefähr 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Nuoro. Das malerische Bergdorf auf über 900 Metern Höhe in der felsigen Hochebene Barbagia di Belvi ist ein idealer Ausgangspunkt zum Wandern, denn die Landschaft ist atemberaubend und die umliegenden Kastanien- und Haselnusswälder spenden im Sommer ausreichend Schatten. Zwischen den Pflanzen lassen sich oftmals Esel, Mufflons und seltene Greifvögel beobachten. Aritzo ist als Zentrum der Esskastanien, auch als Maronen bezeichnet, bekannt. Jedes Jahr am letzten Wochenende im Oktober wird ein großes Fest zur Erntezeit gefeiert. Neben dem Tourismus sind auch die Viehzucht und das Kunsthandwerk wichtige Einnahmequellen des Dorfes. Traditionelle Handwerksarbeiten, wie zum Beispiel die Herstellung von Möbeln aus Holz ist in Aritzo immer noch weit verbreitet und einige Fabrikate können in den städtischen Geschäften erworben werden. In der historischen Altstadt gibt es zahlreiche Gebäude und Wohnhäuser, die charakteristische Balkendecken und Holzbalkone aus robustem Kastanienholz besitzen. Der reizvolle Ort besitzt eine schöne Pfarrkirche: San Michele Arcangelo bewahrt kostbare Holzstatuen aus dem 17. Jahrhundert auf, die die Touristen sehen sollten. Durch die schöne Lage am Berg und das milde Klima ist Aritzo in den Sommermonaten ein gern gewähltes Urlaubsziel. Ausflüge zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Pferd sind beliebte Aktivitätsmöglichkeiten. Exkursionen zum Fluss Flumendosa, auf dem Kanufahrten unternommen werden können, sind bei Touristen ebenfalls begehrt.
An der Südwestspitze der Mittelmeerinsel Sardinien liegt die italienische Gemeinde Teulada, in der knapp 4.000 Menschen leben. Die Kleinstadt gehört zur sardischen Provinz Cagliari und ist von einer langen Geschichte geprägt. Im Mittelalter wurde der Küstenort häufig angegriffen, weswegen er weiter ins Landesinnere versetzt wurde. Besonders bekannt ist Teulada aufgrund seines kristallklaren klaren Wassers und der schroffen Felsvorsprünge. Der kleine Ort ist von unberührter Natur umgeben, die der Gegend eine geheimnisvolle Atmosphäre auferlegt. Ausflüge in die nahegelegene Umgebung von Teulada sind besonders beliebt. Das Waldgebiet Gutturu Mannu, in dem es zahlreiche heimische Pflanzenarten sowie Kork- und Steineichen gibt, ist sehr faszinierend. Alte Höhlen können in Begleitung eines ausgebildeten Führers besichtigt werden. Die schönsten Strände sind Portu Tramatzu und Tuerredda, an denen Touristen den Alltag vergessen und sich voll und ganz der Landschaft und der Erholung hingeben können. Der Hafen, der über 130 Booten Platz bietet, ist für Urlauber ebenfalls interessant und sehenswert. Regelmäßig treffen dort tolle Yachten ein. Die kleine Ortschaft besitzt im historischen Kern enge Gässchen und verschlungene Straßen, die zu Fuß erkundet werden können. Die aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammende Pfarrkirche Madonna del Carmelo ist eine kulturelle Sehenswürdigkeit von Teulada. Jeden Juli wird dieser Schutzpatronin zu Ehren ein Fest gefeiert. Die Fassade wurde dem klassizistischen Baustil nachempfunden und das Innere der Kirche ist mit Marmor geschmückt. Die Handwerkskunst ist nach wie vor beliebt. Neben Leder- und Keramikwaren werden auch Stickereien und Webprodukte, wie Teppiche, angefertigt.
Die sardische Gemeinde Muravera liegt im Südosten der Mittelmeerinsel in der Provinz Cagliari an der Mündung des Flusses Flumendosa. Die kleine Stadt ist umgeben von grün bewachsenen Hügeln und bietet am Meer zahlreiche Lagunen, in denen rosa Flamingos leben. Diese und andere Vogelarten können dort beobachtet werden. Zitrusbäume, die um den Ort herum wachsen, verströmen einen angenehm frischen Duft und machen Muravera zu einem beliebten Reiseziel. Die Stadt ist bekannt für groß angelegte Zitrushaine und Orangenbäume. Das im April stattfindende Fest der Zitrusfrüchte zieht jährlich viele interessierte Touristen an. Die Urlaubssaison wird traditionell mit dem Fest Sagra degli Agrumi eröffnet, das seit dem Jahr 1961 existiert. Seit einigen Jahren werden während des Festes die Häuserfassaden der Gemeinde von heimischen Künstlern mit sogenannten Murales bemalt, die die Geschichte von Muravera erzählen sollen. Diese Wandgemälde sieht man in der ganzen Stadt und begeistern Urlauber wie Einheimische gleichermaßen. Muravera zieht im Sommer viele Reisende an, besitzt allerdings keine großen Hotelbauten. Charmante Ferienwohnungen machen den besonderen Reiz des Ortes aus. Zudem tragen die Traumstrände an der Costa Rei zur Attraktivität von Muravera bei, denn feiner Sand und friedliche Buchten laden zum Entspannen ein und machen einen Urlaub perfekt. Eine Vielfalt an prähistorischen Kulturstätten, wie der Brunnentempel Funtana Coberta oder der Komplex von Piscina Rei, finden sich in der Umgebung der sardischen Stadt und machen einen zusätzlichen Kultururlaub möglich.
Die über 70.000 Einwohner große Gemeinde Quartu Sant’Elena liegt in der italienischen Provinz Cagliari auf Sardinien und ist die drittgrößte Stadt der Mittelmeerinsel. Dort herrscht das ganze Jahr über ein herrlich mediterranes Klima. Ein kilometerlanger, weißer Sandstrand liegt in nächster Nähe der Stadt und lockt viele Touristen an. Darüber hinaus ist die Umgebung von Quartu Sant’Elena sehr idyllisch und garantiert Erholung. Im Zentrum der italienischen Stadt gibt es typisch sardische Gebäude, von denen einige noch einen alten Laubengang, den spanischen Sa Lolla, besitzen, der sich am Ende des meist rechteckigen Hinterhofs befindet. Die meisten Bewohner schmücken ihre Häuser mit farbenfrohen Blumen und Pflanzen, sodass in den Straßen eine anmutige, bunte Pracht herrscht. Im Zentrum der Stadt befinden sich mehrere alte Kirchen, die kulturell interessierte Besucher besichtigen können. Neben der historischen Pfarrkirche Sant’Elena gibt es die Kapuzinerkirche sowie die Friedhofskirche aus dem 13. Jahrhundert. Einheimische betreiben nach wie vor seit vielen Jahren das traditionelle Kunsthandwerk. Ein ethnografisches Museum Museo Il Ciclo della Vita in Quartu Sant’Elena präsentiert im Stil eines für die Gegend typischen Bauernhofes über 30 Räume mit traditionellen Gebrauchs- und Alltagsgegenständen. Das Volkskundemuseum der Stadt erfreut sich großer Beliebtheit. Auch der exquisite Wein der Region um Quartu Sant’Elena ist bekannt und wird von Urlaubern gerne probiert. Exklusive Ferienhäuser und Villen sowie Hotels bieten Reisenden eine komfortable Unterkunft.
In der östlich liegenden Provinz Ogliastra auf Sardinien befindet sich die italienische Gemeinde Ulassai. Das Dorf ist umgeben von zahlreichen Kalkfelsen und -absätzen, der Gemeinde am nächsten befindet sich der rote Kalkfelsen Monte Tisiddu. Diese Felsen in der Region um Ulassai ermöglichen Urlaubern und Einheimischen tolle und abenteuerliche Aktivitäten. Dort gibt es einzigartige Möglichkeiten, wie beispielsweise Freeclimbing oder Motocross. Klettertouren mit speziell ausgebildeten Leitern werden vom Frühjahr bis zum Herbst hinein angeboten. Der kleine Ort Ulassai ist darüber hinaus für seine beiden Berghöhlen Is Lianas und Su Marmuri bekannt, die zu den größten Höhlen in ganz Europa gehören. Die sehenswerte Grotte Su Marmuri kann in ihrer vollen Länge von 850 Metern erkundet werden. Die Besichtigung, bei der Interessierte ungefähr 500 Stufen in die Tiefe steigen müssen, garantiert tolle Sehenswürdigkeiten, wie hohe Säulen, unterirdische Seen und außergewöhnliche Konkretionen. In Ulassai leben die Menschen überwiegend von Landwirtschaft und Viehzucht. Der Wein der Region, Cannonau, sowie ein bitterlich schmeckender Erdbeerbaumhonig sind weitere Spezialitäten des kleinen Dorfes. Ein typisch sardisches Gericht der Provinz Ogliastra sind Nudeln mit einer köstlichen Füllung aus Minze und Kartoffeln. Das Museum Stazione dell’Arte zeigt besondere Sammlungen der zeitgenössischen Kunst. Des Weiteren bietet Ulassai ein Freilichtmuseum für Gegenwartskunst und über die örtliche Architketur. Kunstbegeisterte Urlauber können in diesen Museen wahre Schätze finden und sich an den einzelnen Ausstellungen erfreuen.
Der kleine Ort Cala Gonone liegt direkt an der Ostküste von Sardinien und gehört zur sardischen Gemeinde Dorgali. Früher als Fischerdorf bekannt, verbreitet Cala Gonone nun seinen Charme als attraktiver Badeort mit einem tollen, breiten Sandstrand, der in ruhige, kleine Buchten unterteilt ist. Zu den beliebtesten Abschnitten zählen Cala Fuili und Cala Sisine. Das smaragdgrüne Meer lädt zum Träumen ein und verzaubert jährlich Tausende von Besuchern. Der beliebte Ferienort bietet neben gut ausgestatteten Campingplätzen auch einige Bungalows und kleinere Hotels, die hohen Komfort bieten und sich wunderschön in die Landschaft einfügen. Cala Gonoe eignet sich jedoch nicht nur zum Baden, sondern bietet auch tolle Sportaktivitäten an, denn die atemberaubende Landschaft, bestehend aus zahlreichen Canyons, natürlichen Karstquellen, Klippen und tiefen Höhlen, bietet spannende Möglichkeiten wie Klettern, Trekking, Kanufahren, Drachenfliegen, Kajak, Tauchen und Höhlenbesichtigungen. Ein weiteres Highlight des Dorfes ist das Aquarium Aquario di Cala Gonone, das insgesamt 25 große Wasserbecken bietet. Dort bekommen Reisende einen spektakulären Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt des Meeres. In der näheren Umgebung des Ortes liegt die Grotta del Bue Marino, deren südlicher Teil besichtigt werden kann. Benannt ist die Grotte nach der Mönchsrobbe, die dort vor einigen Jahren verbreitet war. Cala Gonone richtet für Einheimische und Urlauber seit einigen Jahren ein großes Jazz-Festival aus, das jährlich im Sommer stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut.
Die im Zentrum von Sardinien liegende, italienische Gemeinde Barumini ist Teil der Provinz Medio Campidano. Den Mittelpunkt von Barumini bildet die spätgotische Pfarrkirche Beata Vergine Immacolata. Diese ist besonders wegen ihrer beeindruckenden Kuppel und ihren Glockenturm sehenswert. Die sardische Kirche wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet und ist durch mehrere Architekturstile geprägt. Die in unmittelbarer Nähe gelegene Kirche San Giovanni Battista aus dem 13. Jahrhundert ist ebenfalls eine Besichtigung wert. Ein weiteres, wichtiges Gebäude ist der Palazzo Zapata, der Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Dieses Bauwerk ist eines der seltenen Beispiele spanischer Architektur mit Stilelementen der Renaissance. Das sardische Dorf umgibt eine geheimnisvolle und historische Atmosphäre. Antike Kulturstätten und aus der Bronzezeit stammende, riesige Megalithbauten sind für Touristen besonders interessant und garantieren schöne Einblicke in alte Welten. Im Westen des kleinen Ortes, ungefähr 1 km von Barumini entfernt, befindet sich zudem der seit dem Jahr 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Nuraghen-Komplex Su Nuraxi, der in den 1950er Jahren entdeckt wurde. Die Anlage ist die wichtigste, archäologische Fundstätte der Nuraghenkultur auf Sardinien und befindet sich in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Besucher können diese Kulturstätte individuell besichtigen und durch die einzelnen Flure und Räume der Festung wandern. Die über 1.000 Quadratmeter große Anlage samt Dorf wurde zwischen 1200 und 500 v. Chr. erbaut und zieht viele kulturinteressierte Reisende an.
Der Ort Macomer befindet sich in der sardischen Provinz Nuoro im Westen der Mittelmeerinsel Sardinien. Über 10.000 Menschen leben dort. Die Kleinstadt ist ein sehr wichtiges Handelszentrum sowie ein bedeutender Knotenpunkt in der sardischen Provinz. Die Einwohner leben überwiegend von der Viehzucht und von der Produktion ihres eigenen Käses, der auf der gesamten Insel sehr berühmt ist. Doch auch große Textilunternehmen haben ihren Sitz in Macomer. Am Corso Umberto I., im Mittelpunkt der Stadt, gibt es zahlreiche beeindruckende Villen und Palazzi zu bestaunen. Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Rathaus von Macomer sowie eine Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert haben dort ebenfalls ihren Platz. In der Altstadt finden Touristen wichtige Zeugnisse aus der aragonesischen Herrschaft, wie beispielsweise die Einrahmung vieler Fenster. Dort befindet sich auch die gotisch-katalanische Kirche San Pantaleo, die eine Besichtigung wert ist. Die lebendige Stadt der Insel ist ein oft gewählter Ausgangspunkt für viele kulturell interessierte Reisende, die prähistorische Stätten genauer erkunden möchten. Ungefähr 2 km von Macomer entfernt, liegt zum Beispiel die bekannte Nekropole von Filigosa, eine Totenstadt, die aus der frühen Kupferzeit stammt und vier Felsengräber beherbergt. Dazu gehören rituelle Feuerstellen und mehrere Gruben für Opfergaben. Im Norden der sardischen Stadt befindet sich der Nuraghen-Komplex Santa Barbara. Ein von vier wuchtigen Mauern umgebener Hauptturm bietet einen schönen Blick auf Macomer und die nähere Umgebung.
Die italienische Gemeinde Loiri Porto San Paolo mit über 3.000 Einwohnern liegt in der nordöstlichen Provinz Olbia-Tempio auf der Mittelmeerinsel Sardinien. In nächster Nähe der Kleinstadt befinden sich zwei wunderschöne Strände, die den Urlaub perfekt machen: Porto Istana und Sos Aranzos laden tagsüber zum Sonnenbaden und abends zu romantischen Spaziergängen ein. An diesen Abschnitten gibt es tolle Wassersportangebote, wie Segeln und Tauchen. Zahlreiche Urlauber nutzen diese tollen Möglichkeiten aus. Besonders das Tauchangebot wird genossen, da die Unterwasserwelt reich an unterschiedlichen Lebewesen ist und das türkisblaue Wasser im Sonnenschein prächtig glänzt. Komfortable Hotels mit wunderschönem Blick und gut ausgestatteten Ferienwohnungen laden in Loiri Porto San Paolo zum Erholen und Genießen ein. Die Altstadt bietet tolle und sehenswerte Bauten, wie beispielsweise die aus dem 20. Jahrhundert stammende Pfarrkirche San Nicola di Bari, die aus Granitstein errichtet wurde und beeindruckende Stilelemente, wie einem erhobenen Bogen und einem Glockengiebel, enthält. Das kleine Dorf Loiri Porto San Paolo besteht aus vielen einzelnen Siedlungen in einem ruhig gelegenen Gebiet mit einer traumhaften Küste. Ein kleiner Hafen bietet die Möglichkeit, mit Booten zu nah gelegenen Inseln zu fahren. In den warmen Sommermonaten, wenn viele Touristen anreisen, richtet der sardische Ort volkstümliche Feste aus, die sich großer Beliebtheit erfreuen. In der näheren Umgebung der Kleinstadt wachsen dichte Steineichenwälder und fruchtbare Felder versprechen viele Erträge.
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Die in der sardischen Provinz Nuoro liegende Stadt Posada liegt im Nordosten der Insel Sardinien. Viele Touristen zieht es in das ländliche Dorf, denn die malerische Altstadt, die auf einem Berg liegt, verströmt ein mittelalterliches Flair und wirkt sehr idyllisch. Die Landschaft um Posada herum ist mit zahlreichen Zitronenbäumen und Kakteen bewachsen. Auch sanfte, grüne Hügel und fruchtbare Weiden befinden sich in unmittelbarer Nähe der Kleinstadt. Das Wahrzeichen von Posada ist die alte Burgruine Castello della Fava, die sich ebenfalls auf dem Berg befindet und von dort aus gut zu sehen ist. Erbaut wurde sie im 12. Jahrhundert. Von der Altstadt aus ist das bekannte Castello über eine Treppe zu erreichen. Die Burgruine ermöglicht interessierten Urlaubern einen atemberaubenden Panoramablick über Posada und die Umgebung von Nuoro, die mit dichten Pinienwäldern bewachsen ist. Die Pfarrkirche San Antonia, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde, und die Kirche Vergine del Soccorso aus dem 16. Jahrhundert sind ebenfalls ein historisches Stück Kultur von Posada und sehr reizvoll. Doch nicht nur die alten Gebäude und verwinkelten Gassen der Kleinstadt sind charmant, auch die Umgebung und besonders die Strände sind beliebt. In wenigen Minuten hat man die feinen, weißen Sandstrände erreicht. Besonders erwähnenswert sind Capo Comino, Santa Lucia und Sa Tiria. Dort können Urlauber die Seele baumeln lassen und in netten Bars und Restaurants sardische Spezialitäten genießen. Etwa 10 km von Posada entfernt, liegt inmitten von schattenspendenden Kiefern- und Pinienwäldern der See Lago di Posada, der ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Die knapp 24.000 Einwohner große Stadt Capoterra liegt im Süden der sardischen Mittelmeerinsel in der Provinz Cagliari. Bereits seit der Steinzeit siedeln dort Menschen an. Der nun bestehende Ortskern von Capoterra stammt aus dem 17. Jahrhundert. An den Hängen des Granitmassivs Monte Arcosu gelegen, ist die Stadt in den letzten Jahren zu einem beliebten Feriendomizil geworden. Auf der Rückseite des Bergs erstreckt sich eine malerische Seenlandschaft. Capoterra ist von zahlreichen Steineichen- und Korkwäldern umgeben, in denen seltene, sardische Hirsche leben, die interessierte Urlauber beobachten können. Im beliebten Stagno di Capoterra gibt es eine weitere Besonderheit, die den Ort sehenswert macht: Dort leben rosafarbene Flamingos, die gerne fotografiert werden. Zum nahegelegenen Strand, dem La Maddalena Spiaggia, sind es nur ein paar Gehminuten. Der breite Strandabschnitt ist ein sehr beliebter Badeort und zieht viele Familien mit Kindern an. Der Ferienort, der einmal ein kleines Dorf mit historischer Geschichte war, ist zu einem angesehenen Tourismusziel geworden. Viele Ferienwohnungen und -häuser sind rund um das Bergdorf gebaut worden und ziehen zahlreiche Urlauber an. Zwei hübsch angelegte Grünanlagen im Zentrum von Capoterra, der Parco Urbano und der Parco Liori, laden zum Entspannen und Wohlfühlen ein, ebenso wie die Plätze Piazza die Caduti und Piazza Brigata Sassari. Die Einwohner von Capoterra leben heute überwiegend von der Landwirtschaft, dem Weinanbau und der Schafhaltung.
Valledoria ist eine an der Nordküste von Sardinien liegende Stadt mit knapp 4.000 Einwohnern in der Provinz Sassari. Seit den 1970er Jahren zieht die Kleinstadt viele Touristen an, deshalb sind in den letzten Jahren zahlreiche Campingplätze, Ferienhäuser und Hotels entstanden, die sich wunderbar in die umliegende Landschaft einfügen. Valledoria hat neben exklusiven Modeboutiquen und Schuhgeschäften auch typische Einkaufsmöglichkeiten und Souvenirläden zu bieten, die den Urlaubern auch Strandartikel verkaufen. Die Schmuckgeschäfte der Stadt bieten fast ausschließlich Fabrikate heimischer Goldschmiede zum Verkauf an – besonders beliebt ist der sardische Filigranschmuck. Die leckere Küche der Restaurants versorgt Gäste mit italienischen und sardischen Gerichten. Valledoria ist besonders für seine vielfältigen Möglichkeiten des Wassersports bekannt. Begeisterte Sportler können dort Windsurfen sowie Schlauchboot und Kanu fahren. In der Nähe des Dorfes gibt es eine professionell geführte Surfschule. Der Spiaggia di Valledoria befindet sich in direkter Nähe des Dorfes zwischen Castelsardo und der Isola Rossa. Dort mündet der Fluss Coghinas in den Golfo dell’Asinara und es kam zur Bildung einer Lagune, die nun ein idealer Platz zum Kitesurfen ist. Hinter dem Spiaggia di Valledoria erstreckt sich der helle, feine Sandstrand Spiaggia San Pietro a Mare, der ebenfalls ein beliebter Badeort ist. Dort ist besonders das Surfangebot attraktiv, denn die Wellen eignen sich ideal. Auch Taucher und Schnorchler finden dort die perfekte Ausgangssituation, denn eine Vielzahl an Fischarten lebt direkt an der Küste.
Die ungefähr 26.000 Einwohner große Stadt Assemini liegt im Süden von Sardinien in der italienischen Provinz Caligari. In der Talebene der Flüsse Flumini Mannu und Cixerri gelegen, ist die Stadt für Urlauber ein beliebter Ausflugs- und Reiseort. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Assemini zählt die gotisch-katalanische Dorfkirche San Pietro, die auf dem gleichnamigen, großflächigen Platz steht. Die einschiffige Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert und deren Turm ist einer der höchsten der sardischen Insel. Unmittelbar dahinter liegt das im byzantinischen Stil gestaltete Oratorio di San Giovanni aus dem 10. Jahrhundert. Das Innere der Kirche besitzt ein Tonnengewölbe und eine griechische Inschrift. Die Piazza San Pietro bietet schöne Rückzugsmöglichkeiten und ist mit Palmen gesäumt. Der historische Stadtkern von Assemini beherbergt einige alte Häuser aus rohen Ziegelsteinen mit typisch bogenförmigem Eingang. Das damalige Bauerndorf erfuhr in den letzten Jahren eine rasante Veränderung und wuchs durch Angebote wie Restaurants, Bars, Diskotheken und einzelnen Geschäften rasch an. In der Kleinstadt sind Werkstätten verschiedener Kunsthandwerker zu finden, die unterschiedliche Produkte aus Keramik herstellen. Interessierte Urlauber können diese selbst hergestellten Fabrikate kaufen. Darüber hinaus ist Assemini für seine gastronomischen Köstlichkeiten bekannt. Die sogenannten Panadas, eine Spezialität aus Teigtaschen, die mit Kartoffeln und Lammfleisch oder Aal gefüllt sind, sind bei Reisenden sehr beliebt. Etwas außerhalb befindet sich das Museo di Storia Naturale Awuilegia, das bedeutende botanische, zoologische und geologische Funde ausstellt.
Die italienische Kleinstadt Decimomannu hat knapp über 8.000 Einwohner und liegt in der Provinz Caligari im Süden von Sardinien. Die Stadt hat unter anderem römische und phönizische Ursprünge. Im Norden von Decimomannu befindet sich ein alter Militärflugplatz, weswegen der sardische Ort auf der gesamten Insel sehr bekannt ist. Einige Restaurants und Cafés versorgen Einheimische und Urlauber mit köstlichen, sardischen Gerichten und erfrischenden Getränken. Auf der beliebten Piazza Santa Greca im Zentrum der Stadt befindet sich die katholische Kirche Chiesa di Santa Greca, die eine Besichtigung wert ist. Die verwinkelten, kleinen Gässchen der Kleinstadt verströmen ihren eigenen, reizvollen Charme und eine Erkundungstour zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist wirklich malerisch. Etwas abseits von Decimomannu und von dort aus gut erkennbar, liegt die atemberaubende Castello di Acquafredda, die Burg am kalten Wasser. Sie ist eine der größten, sardischen Burgruinen und wird aus diesem Grund häufig von Reisenden besucht.
22.07.2015 erstellt & stetig ergänzt. Ohne KI! © Copyright Unser eigener Sardinien Reiseführer, Texte geschützt!
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Ausführliche Insidertipps rund um Sardinien für Backpacker, jedoch deutlich mehr Text als Bilder.
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Der traditionsbewusste Klassiker mit Lerneffekt, die alphabetische Auflistung erinnert an ein Lexikon.
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