Kalabrien gehört zu den faszinierendsten und gleichzeitig unterschätztesten Reisezielen Europas. Die Region bildet die Spitze des italienischen Festlands und erstreckt sich zwischen dem Tyrrhenischen Meer im Westen und dem Ionischen Meer im Osten. Wer einen Blick auf die Landkarte wirft, erkennt sofort die außergewöhnliche Lage. Kalabrien reicht weit in das Mittelmeer hinein und wird von mehr als 800 Kilometern Küstenlinie geprägt. Gleichzeitig erheben sich im Inneren der Region mächtige Gebirgszüge, tiefe Täler, ursprüngliche Wälder und jahrhundertealte Bergdörfer. Während Regionen wie die Toskana, Südtirol oder die Amalfiküste längst zu den bekanntesten Reisezielen Europas zählen, bewahrt Kalabrien bis heute eine bemerkenswerte Authentizität. Viele Orte haben ihren ursprünglichen Charakter erhalten. Traditionen werden gelebt, regionale Spezialitäten werden nach alten Rezepten hergestellt und historische Ortskerne wirken vielerorts so, als sei die Zeit stehen geblieben. Gerade deshalb entscheiden sich immer mehr Reisende für eine Kalabrien Rundreise. Statt sich auf einen einzigen Urlaubsort zu beschränken, ermöglicht eine Rundreise das Kennenlernen der gesamten Vielfalt dieser außergewöhnlichen Region. Innerhalb weniger Tage wechseln sich spektakuläre Küstenlandschaften, antike Ausgrabungsstätten, mittelalterliche Dörfer, Nationalparks und lebendige Städte ab.
Wer nach der schönsten Rundreise in Kalabrien sucht, möchte nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten besuchen, sondern die Region in ihrer ganzen Bandbreite erleben. Genau das macht den besonderen Reiz einer gut geplanten Route aus. Die beste Rundreise in Kalabrien verbindet die berühmten Höhepunkte der Region mit versteckten Orten, die viele Besucher nie entdecken. Die schönsten Rundreisen in Kalabrien führen entlang dramatischer Küstenstraßen, durch geschichtsträchtige Städte und über eindrucksvolle Gebirgspässe. Dabei begegnet man den unterschiedlichsten Landschaftsformen. Nur selten in Europa liegen türkisfarbene Badebuchten, mittelalterliche Bergstädte und alpine Hochebenen so nah beieinander wie in Kalabrien. Die schönsten Kalabrien Rundreisen ermöglichen es außerdem, die kulturelle Vielfalt der Region zu verstehen. Über Jahrtausende hinweg hinterließen Griechen, Römer, Byzantiner, Normannen, Staufer, Spanier und Bourbonen ihre Spuren. Jede dieser Epochen ist bis heute sichtbar. Historische Bauwerke, Kirchen, Burgen und archäologische Fundstätten erzählen die Geschichte einer Region, die seit mehr als zweieinhalb Jahrtausenden ein wichtiger Teil des Mittelmeerraums ist.
Wer die besten Kalabrien Rundreisen plant, wird schnell feststellen, dass die Region weit mehr zu bieten hat als Strände und Sonne. Die Vielfalt ist außergewöhnlich. Während man am Morgen an den weißen Stränden von Tropea spazieren kann, steht man wenige Stunden später bereits in den Bergen des Aspromonte oder auf den Hochebenen der Sila. Diese Kombination aus Natur, Geschichte, Kultur und Kulinarik macht Kalabrien zu einem idealen Ziel für Individualreisende. Eine Rundreise schafft die Möglichkeit, jeden Tag neue Facetten der Region kennenzulernen und gleichzeitig genügend Zeit für Entspannung und Genuss einzuplanen.
Um eine Kalabrien Rundreise wirklich zu verstehen, lohnt sich zunächst ein Blick auf die geografischen Besonderheiten der Region. Kalabrien umfasst eine Fläche von rund 15.222 Quadratkilometern und gehört damit zu den größeren Regionen Italiens. Die Landschaft wird von einer langgezogenen Halbinsel geprägt, die sich zwischen zwei Meeren erstreckt. Im Westen grenzt Kalabrien an das Tyrrhenische Meer. Hier befinden sich einige der berühmtesten Küstenabschnitte Italiens. Die Costa degli Dei mit Tropea und Capo Vaticano zählt zu den landschaftlichen Höhepunkten der gesamten Region. Im Osten liegt das Ionische Meer. Die Küstenlandschaft wirkt hier deutlich ursprünglicher und ruhiger. Lange Sandstrände, historische Küstenorte und zahlreiche Zeugnisse der griechischen Antike prägen diesen Teil Kalabriens.
Im Süden öffnet sich die Straße von Messina. An ihrer engsten Stelle beträgt die Entfernung zwischen Kalabrien und Sizilien lediglich etwa drei Kilometer. Bei klarer Sicht erscheint Sizilien so nah, dass man glaubt, die Insel beinahe berühren zu können. Besonders bemerkenswert ist die Topografie Kalabriens. Rund vierzig Prozent der Region bestehen aus Gebirgslandschaften. Weitere große Flächen werden von Hügelland geprägt. Nur ein vergleichsweise kleiner Teil ist flach. Die wichtigsten Gebirge sind die Sila, die Serre Calabresi und der Aspromonte.
Die Sila erstreckt sich über weite Teile Nordkalabriens und erreicht Höhen von über 1.900 Metern. Die Region wird häufig als das grüne Herz Kalabriens bezeichnet. Dichte Wälder, Seen und Hochflächen erinnern eher an alpine Landschaften als an Süditalien.
Südlich davon liegen die Serre Calabresi. Diese Bergkette verbindet die Sila mit dem Aspromonte und bildet eine eindrucksvolle Mittelgebirgslandschaft mit zahlreichen historischen Dörfern. Ganz im Süden erhebt sich schließlich der Aspromonte. Der höchste Gipfel ist der Montalto mit 1.955 Metern Höhe. Von seinen Aussichtspunkten reicht der Blick bis nach Sizilien und teilweise sogar zu den Liparischen Inseln. Für eine Rundreise bedeutet diese geografische Vielfalt einen enormen Vorteil. Innerhalb kurzer Entfernungen verändert sich die Landschaft immer wieder grundlegend. Die Fahrt zwischen Küste und Gebirge wird dadurch zu einem wichtigen Bestandteil des Reiseerlebnisses.
Kaum eine Region Europas besitzt eine so vielschichtige Geschichte wie Kalabrien. Bereits lange vor der römischen Expansion war die Region ein bedeutendes Zentrum der griechischen Welt. Im 8. Jahrhundert vor Christus erreichten griechische Siedler die Küsten Süditaliens und gründeten zahlreiche Städte. Kalabrien wurde Teil der Magna Graecia, des sogenannten Großgriechenlands. Die griechischen Kolonien entwickelten sich rasch zu bedeutenden Handelszentren. Städte wie Locri Epizefiri gehörten zu den wohlhabendsten Orten der antiken Mittelmeerwelt. Noch heute finden sich entlang vieler Reiserouten archäologische Stätten aus dieser Zeit. Besonders eindrucksvoll sind die Überreste von Locri, Kaulon und Sibari. Mit dem Aufstieg Roms wurde Kalabrien Teil des Römischen Reiches. Zahlreiche Straßen, Häfen und Handelszentren entstanden. Die Region profitierte von ihrer strategischen Lage zwischen Italien und dem östlichen Mittelmeer. Nach dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches begann eine wechselvolle Epoche. Byzantiner, Langobarden, Araber und Normannen kämpften um die Kontrolle der Region. Besonders stark war der Einfluss des Byzantinischen Reiches. Viele Kirchen und Klöster Kalabriens gehen auf diese Zeit zurück. Die berühmte Cattolica di Stilo zählt zu den bedeutendsten Beispielen byzantinischer Architektur in Italien. Im 11. Jahrhundert übernahmen die Normannen die Herrschaft. Sie errichteten Burgen, Kathedralen und Befestigungsanlagen, die vielerorts bis heute erhalten geblieben sind. Unter den Staufern gewann Kalabrien weiter an Bedeutung. Später wurde die Region Teil verschiedener süditalienischer Königreiche und stand zeitweise unter spanischer Herrschaft. Jede dieser Epochen hat sichtbare Spuren hinterlassen. Genau deshalb gehört die kulturelle Vielfalt zu den größten Stärken einer Kalabrien Rundreise.
Viele Reisende, die nach der schönsten Kalabrien Rundreise suchen, stoßen immer wieder auf dieselben Ortsnamen. Dafür gibt es gute Gründe. Tropea gilt als das bekannteste Reiseziel der Region. Die Altstadt erhebt sich spektakulär auf einer Felsplattform über dem Meer. Historische Paläste, kleine Plätze und die berühmte Kirche Santa Maria dell'Isola schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Scilla gehört zu den romantischsten Orten Süditaliens. Das historische Fischerviertel Chianalea liegt direkt am Wasser und wird häufig als das Venedig Kalabriens bezeichnet. Reggio Calabria bildet das kulturelle Zentrum des Südens. Die Stadt beherbergt die berühmten Bronzen von Riace und bietet eine der schönsten Uferpromenaden Italiens. Gemeinsam bilden diese Orte das Fundament vieler Reiserouten und zählen zu den wichtigsten Stationen der schönsten Rundreisen in Kalabrien.
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Nicht jeder Reisende verfügt über zwei oder drei Wochen Zeit. Dennoch lässt sich Kalabrien bereits innerhalb von fünf Tagen erstaunlich intensiv erleben. Eine gut geplante fünftägige Route konzentriert sich auf die bedeutendsten Höhepunkte der Region und verbindet spektakuläre Landschaften mit historischen Sehenswürdigkeiten. Die folgende Route gilt für viele Besucher als die beste Kalabrien Rundreise für einen Kurzurlaub, da sie die bekanntesten Küstenorte, wichtige kulturelle Zentren und eindrucksvolle Gebirgslandschaften miteinander verbindet.
Die Reise beginnt in Lamezia Terme. Die Stadt liegt zentral an der Westküste Kalabriens und verfügt über den wichtigsten internationalen Flughafen der Region. Nach der Landung empfiehlt sich die Übernahme eines Mietwagens direkt am Flughafen. Für eine Rundreise ist ein eigenes Fahrzeug nahezu unverzichtbar, da viele landschaftlich reizvolle Orte nur eingeschränkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Vom Flughafen führt die Route zunächst auf die Staatsstraße SS18 in südlicher Richtung. Bereits wenige Kilometer hinter Lamezia Terme verändert sich die Landschaft deutlich. Die Straße verläuft durch kleine Ortschaften, vorbei an Olivenhainen und mit immer wiederkehrenden Ausblicken auf das Tyrrhenische Meer. Je näher man Tropea kommt, desto eindrucksvoller werden die Panoramen. Die Küstenlinie zeigt sich in ihrer ganzen Schönheit. Tiefblaues Wasser trifft auf helle Felsformationen und grüne Hügel. Nach rund einer Stunde Fahrzeit erscheint schließlich Tropea am Horizont.
Schon die erste Ansicht der Stadt zählt zu den eindrucksvollsten Momenten jeder Kalabrien Rundreise. Die historische Altstadt scheint auf einem mächtigen Sandsteinfelsen über dem Meer zu schweben. Viele Reisende betrachten Tropea als das schönste Reiseziel Kalabriens und als Höhepunkt der schönsten Kalabrien Rundreisen.
Die Altstadt besteht aus einem Labyrinth enger Gassen, historischer Palazzi, kleiner Plätze und jahrhundertealter Kirchen. Überall finden sich Aussichtspunkte mit spektakulären Blicken auf die Küste. Besonders am späten Nachmittag entsteht eine außergewöhnliche Atmosphäre, wenn das warme Licht der untergehenden Sonne die Fassaden der Altstadt in goldene Farben taucht. Für die Übernachtung eignet sich Tropea hervorragend. Die Stadt verfügt über zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen und bildet einen idealen Ausgangspunkt für die Erkundung der Costa degli Dei.
Der zweite Tag dieser Kalabrien Rundreise steht ganz im Zeichen der Costa degli Dei. Kaum eine andere Region Süditaliens vereint derart spektakuläre Küstenlandschaften, türkisfarbenes Wasser, versteckte Badebuchten und beeindruckende Aussichtspunkte auf so engem Raum. Wer nach der schönsten Rundreise in Kalabrien sucht, wird spätestens an diesem Tag verstehen, warum die Costa degli Dei als einer der landschaftlichen Höhepunkte der gesamten Region gilt. Der Name Costa degli Dei bedeutet übersetzt Küste der Götter. Bereits die antiken Griechen sollen von der Schönheit dieser Küstenlandschaft beeindruckt gewesen sein. Die Küste erstreckt sich über etwa 55 Kilometer zwischen Pizzo im Norden und Nicotera im Süden. Besonders berühmt ist der Abschnitt zwischen Tropea und Capo Vaticano, der heute zu den meistfotografierten Landschaften Süditaliens gehört. Nach dem Frühstück in Tropea beginnt der Tag idealerweise früh am Morgen. Die Temperaturen sind angenehm und das Licht lässt die Farben des Meeres besonders intensiv erscheinen. Die Route folgt zunächst der Küstenstraße SP17 und später der SP22 in Richtung Süden.
Bereits wenige Minuten nach Verlassen der Altstadt eröffnen sich erste Panoramablicke auf die berühmten Strände von Tropea. Von den höher gelegenen Straßenabschnitten bietet sich ein einzigartiger Blick auf die historische Altstadt, die auf ihrem mächtigen Sandsteinfelsen über dem Meer thront. Die Kirche Santa Maria dell'Isola erhebt sich auf ihrem vorgelagerten Felsen und bildet gemeinsam mit dem türkisfarbenen Wasser eines der bekanntesten Fotomotive Kalabriens. Während der Fahrt lohnt es sich immer wieder anzuhalten. Zahlreiche kleine Aussichtspunkte befinden sich entlang der Strecke. Anders als viele Küstenstraßen Europas wirkt die Landschaft hier noch ursprünglich und wenig verbaut. Zwischen den Orten wechseln sich mediterrane Vegetation, kleine Weinberge, Olivenhaine und steile Felsklippen ab.
Die Costa degli Dei besitzt eine lange Geschichte, die weit über die moderne Tourismusentwicklung hinausgeht.
Bereits im 8. Jahrhundert vor Christus nutzten griechische Seefahrer diese Küste als Navigationslinie entlang ihrer Handelsrouten. Die günstige Lage zwischen Sizilien und dem übrigen Italien machte die Region zu einem wichtigen Knotenpunkt des Mittelmeerhandels. Später kontrollierten Römer, Byzantiner und Normannen die Küstenorte. Zahlreiche Wachtürme entstanden entlang der Küste, um die Bevölkerung vor Piratenangriffen zu schützen. Viele dieser historischen Türme sind noch heute sichtbar und prägen das Landschaftsbild. Während der Herrschaft des Königreichs Neapel entwickelte sich die Region zu einem bedeutenden Zentrum für Landwirtschaft und Fischerei. Die fruchtbaren Böden ermöglichten den Anbau von Oliven, Zitrusfrüchten und Wein. Bis heute prägen diese Kulturlandschaften weite Teile der Costa degli Dei.
Die erste größere Station des Tages ist Santa Domenica. Der kleine Ort liegt nur wenige Kilometer südlich von Tropea und wird von vielen Reisenden übersehen. Dabei gehören die umliegenden Buchten zu den schönsten Badeplätzen der gesamten Region. Besonders bekannt ist die Bucht von Riaci. Der Strand wird von markanten Felsen eingerahmt und besitzt außergewöhnlich klares Wasser. Die Sichtweite unter Wasser beträgt häufig mehr als zwanzig Meter, weshalb die Gegend auch bei Schnorchlern und Tauchern sehr beliebt ist. Von den oberhalb gelegenen Aussichtspunkten bietet sich ein weiter Blick entlang der Küste bis nach Tropea. Besonders in den Morgenstunden entsteht eine fast karibische Atmosphäre. Das Meer schimmert in verschiedenen Blau und Türkistönen, während die hellen Felsen einen starken Kontrast bilden. Die Fahrt durch Santa Domenica führt vorbei an kleinen Häusern, Zitronengärten und traditionellen Familienbetrieben. Hier zeigt sich noch viel vom ursprünglichen Kalabrien abseits der großen Touristenströme.
Nach Santa Domenica führt die Route weiter nach Ricadi. Die Entfernung beträgt lediglich wenige Kilometer. Dennoch verändert sich die Landschaft erneut deutlich. Die Straße steigt stellenweise an und eröffnet spektakuläre Ausblicke auf die Küste. Ricadi besteht aus mehreren kleinen Ortsteilen und gilt als das geografische Zentrum der Costa degli Dei. Die Gemeinde umfasst zahlreiche Strände und Aussichtspunkte, die zu den bekanntesten Naturattraktionen Kalabriens zählen. Historisch war Ricadi über Jahrhunderte von Landwirtschaft geprägt. Die fruchtbaren Böden der Region ermöglichen bis heute den Anbau von roten Zwiebeln, Oliven und Wein. Besonders die berühmte rote Zwiebel von Tropea wird in den umliegenden Gebieten kultiviert. Während einer Kalabrien Rundreise lohnt sich ein Abstecher in die kleinen Nebenstraßen rund um Ricadi. Hier entstehen immer wieder spektakuläre Ausblicke auf das Meer. Gleichzeitig erhält man einen authentischen Eindruck vom ländlichen Leben Kalabriens.
Der landschaftliche Höhepunkt des Tages ist Capo Vaticano. Die markante Landspitze liegt südwestlich von Ricadi und ragt weit in das Tyrrhenische Meer hinein. Für viele Besucher ist dieser Ort der schönste Küstenabschnitt der gesamten Region. Die Granitfelsen von Capo Vaticano entstanden vor Millionen von Jahren und gehören geologisch zu den ältesten Gesteinsformationen Kalabriens. Wind, Meer und Wetter formten über Jahrtausende jene dramatischen Klippen, die heute zu den bekanntesten Landschaftsbildern Süditaliens zählen. Bereits die Anfahrt ist beeindruckend. Die Straße steigt langsam an und führt durch kleine Siedlungen, mediterrane Vegetation und Felder. Am Belvedere di Capo Vaticano angekommen eröffnet sich ein Panorama, das viele Reisende nie vergessen. Der Blick reicht entlang der gesamten Costa degli Dei bis nach Tropea im Norden. Im Süden erkennt man zahlreiche kleine Buchten und Felsformationen. Bei klarer Sicht erscheinen am Horizont die Liparischen Inseln. Besonders beeindruckend wirkt die Insel Stromboli. Der aktive Vulkan erhebt sich majestätisch aus dem Meer und bildet einen markanten Orientierungspunkt. An besonders klaren Tagen sind sogar die Rauchwolken des Vulkans sichtbar. Viele Reisende betrachten diesen Aussichtspunkt als den schönsten Panoramapunkt Kalabriens.
Nach dem Besuch des Aussichtspunktes lohnt sich die Erkundung der umliegenden Strände. Zu den bekanntesten Buchten gehört die Spiaggia Grotticelle. Der Strand besteht aus mehreren kleinen Sandabschnitten, die durch Felsen voneinander getrennt werden. Das Wasser schimmert hier in intensiven Blau und Türkistönen. Geologisch betrachtet liegt die Bucht in einem Bereich, in dem die Küste besonders stark von Erosion geformt wurde. Dadurch entstanden kleine Grotten, Felsbögen und natürliche Plattformen. Weiter südlich befinden sich die Buchten Praia i Focu und Spiaggia di Fuoco. Diese Strände sind nur über schmale Wege oder mit dem Boot erreichbar und wirken dadurch besonders ursprünglich. Die umliegenden Klippen fallen stellenweise nahezu senkrecht ins Meer ab. Das Zusammenspiel aus Felsen, Vegetation und Wasser gehört zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften Kalabriens.
Der zweite Tag bietet zahlreiche Möglichkeiten, die regionale Küche kennenzulernen. Die Küstenorte rund um Tropea und Capo Vaticano sind besonders für Fischgerichte bekannt. Schwertfisch, Thunfisch, Sardinen und Meeresfrüchte gehören zu den wichtigsten Zutaten der regionalen Küche. Eine besondere Spezialität der Region ist die Cipolla Rossa di Tropea. Die rote Zwiebel besitzt einen außergewöhnlich milden und süßlichen Geschmack. Sie wird nicht nur in herzhaften Gerichten verwendet, sondern sogar zu Marmeladen und Konfitüren verarbeitet. Ebenfalls typisch für die Region sind Fileja, eine traditionelle handgerollte Pastaform, sowie Nduja, eine würzige Streichsalami aus Kalabrien. In den kleinen Orten entlang der Costa degli Dei finden sich zahlreiche familiengeführte Restaurants mit Meerblick. Besonders während der Mittagszeit bietet sich die Gelegenheit, regionale Spezialitäten in authentischer Atmosphäre zu genießen.
Wer genügend Zeit hat, sollte den Tag nicht sofort beenden. Die Costa degli Dei gehört zu den schönsten Regionen Italiens für Sonnenuntergänge. Da die Küste nach Westen ausgerichtet ist, versinkt die Sonne direkt über dem Meer. Besonders spektakulär wirkt dieses Naturschauspiel von den Aussichtspunkten rund um Capo Vaticano. Während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet, färben sich Meer, Himmel und Felsen in intensive Rot, Orange und Goldtöne. Gleichzeitig zeichnen sich die Silhouetten der Liparischen Inseln deutlich am Horizont ab. Der Stromboli erscheint oft als dunkler Kegel inmitten des Meeres und verleiht der Landschaft eine beinahe mystische Atmosphäre. Viele Besucher betrachten diesen Moment als einen der Höhepunkte ihrer gesamten Kalabrien Rundreise.
Nach einem erlebnisreichen Tag entlang der Costa degli Dei empfiehlt sich eine zweite Übernachtung in Tropea.
Die Rückfahrt von Capo Vaticano nach Tropea dauert je nach Route etwa zwanzig bis dreißig Minuten. Die Strecke verläuft erneut entlang der Küste und bietet auch am Abend beeindruckende Ausblicke. Tropea eignet sich hervorragend als Übernachtungsort, da die Stadt nicht nur über eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur verfügt, sondern auch in den Abendstunden eine besondere Atmosphäre entwickelt. Die beleuchteten Gassen, die historischen Gebäude und die zahlreichen Restaurants machen den Ort zu einem der schönsten Aufenthaltsorte Kalabriens. Der zweite Tag dieser Route zeigt eindrucksvoll, warum viele Reisende die Costa degli Dei als Herzstück der schönsten Kalabrien Rundreise bezeichnen. Kaum irgendwo sonst verbinden sich spektakuläre Küstenlandschaften, jahrtausendealte Geschichte, mediterrane Kultur und außergewöhnliche Naturerlebnisse auf so harmonische Weise. Am nächsten Morgen führt die Route weiter Richtung Süden nach Scilla und Reggio Calabria, wo ein völlig neuer Abschnitt der Reise beginnt.
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Der dritte Tag dieser Kalabrien Rundreise führt in eine der geschichtsträchtigsten und landschaftlich beeindruckendsten Regionen Süditaliens. Während die ersten beiden Tage von den spektakulären Küstenlandschaften der Costa degli Dei geprägt waren, stehen nun die sagenumwobene Straße von Messina, das malerische Fischerdorf Scilla und die historische Metropole Reggio Calabria im Mittelpunkt. Die Route verbindet einige der bekanntesten Orte der Region miteinander und zählt zu den eindrucksvollsten Etappen der schönsten Kalabrien Rundreise. Die Strecke verläuft entlang der tyrrhenischen Küste bis an die südlichste Spitze des italienischen Festlands. Dort treffen Geschichte, Mythologie, Kultur und Natur auf einzigartige Weise zusammen.
Nach dem Frühstück in Tropea beginnt die Fahrt in südlicher Richtung. Die Strecke folgt zunächst der Staatsstraße SS18. Obwohl die Entfernung zwischen Tropea und Scilla lediglich etwa 85 Kilometer beträgt, lohnt es sich, ausreichend Zeit einzuplanen. Die Küstenlandschaft gehört zu den schönsten Süditaliens und bietet immer wieder Möglichkeiten für kurze Stopps und Aussichtspunkte.
Bereits wenige Kilometer hinter Tropea verändert sich die Landschaft. Die Küste wird wilder, die Berge rücken näher an das Meer heran und kleine Fischerdörfer prägen das Bild. Die Straße führt vorbei an Palmi, Bagnara Calabra und zahlreichen kleineren Ortschaften, die tief mit der Geschichte des Mittelmeers verbunden sind.
Besonders eindrucksvoll ist die Region um Bagnara Calabra. Der Ort gilt seit Jahrhunderten als eines der wichtigsten Zentren des Schwertfischfangs im Mittelmeerraum. Noch heute lassen sich hier traditionelle Fischerboote beobachten, die speziell für diese Fischerei entwickelt wurden. Während der Fahrt eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Sizilien. Die Insel scheint mit jedem Kilometer näher zu rücken. Besonders an klaren Tagen sind die Hänge des Ätna deutlich erkennbar.
Bevor Scilla erreicht wird, lohnt sich ein Blick auf die besondere geografische Lage der Region. Die Straße von Messina verbindet das Tyrrhenische Meer mit dem Ionischen Meer und trennt Kalabrien von Sizilien. An ihrer engsten Stelle beträgt die Entfernung lediglich rund drei Kilometer. Seit Jahrtausenden gehört diese Meerenge zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten des Mittelmeers. Bereits die Griechen und Römer betrachteten die Passage als strategisch bedeutsam. Die starken Strömungen und wechselnden Winde machten die Durchfahrt jedoch schwierig und gefährlich. Zahlreiche Legenden entstanden rund um diese Wasserstraße. Die bekanntesten stammen aus der griechischen Mythologie und bilden bis heute einen wichtigen Teil der kulturellen Identität der Region.
Nach etwa anderthalb Stunden Fahrzeit erreicht man Scilla. Für viele Besucher gehört dieser Ort zu den romantischsten Reisezielen Italiens. Die kleine Küstenstadt liegt malerisch auf einem Felsen direkt an der Straße von Messina und verbindet jahrtausendealte Geschichte mit außergewöhnlicher landschaftlicher Schönheit. Der Name Scilla geht auf die griechische Mythologie zurück. In Homers Odyssee wird Skylla als gefürchtetes Meeresungeheuer beschrieben. Der Sage nach lauerte sie an den Felsen der heutigen Stadt und bedrohte vorbeifahrende Seefahrer. Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge soll sich Charybdis befunden haben, ein gewaltiger Strudel, der Schiffe verschlang. Zwischen diesen beiden Gefahren mussten die antiken Seefahrer navigieren. Bis heute prägen diese Geschichten die Identität Scillas. Viele Straßen, Plätze und kulturelle Veranstaltungen erinnern an die antiken Legenden.
Schon bei der Ankunft fällt das imposante Castello Ruffo ins Auge. Die Burg erhebt sich auf einem mächtigen Felsen über dem Meer und dominiert das gesamte Stadtbild. Ihre Ursprünge reichen bis in die Antike zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie von Byzantinern, Normannen und verschiedenen Adelsfamilien erweitert. Die strategische Lage machte die Festung über Jahrhunderte zu einem wichtigen Kontrollpunkt der Straße von Messina. Ein Rundgang durch die Burg gehört zu den Höhepunkten eines Besuchs. Von den Mauern bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Küste Kalabriens, die Straße von Messina und die sizilianischen Berge. Besonders beeindruckend ist die Aussicht auf die Stadt Messina, die auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge liegt. Die Nähe zwischen Sizilien und Kalabrien wird hier besonders deutlich.
Der eigentliche Schatz Scillas befindet sich jedoch unterhalb der Burg. Das historische Viertel Chianalea zählt zu den schönsten Küstensiedlungen Italiens und wird häufig als das Venedig des Südens bezeichnet. Die Häuser stehen direkt am Wasser. Viele Mauern scheinen unmittelbar aus dem Meer aufzusteigen. Schmale Gassen verlaufen zwischen historischen Gebäuden, kleinen Restaurants und alten Fischerhäusern. Über Jahrhunderte lebten die Bewohner von Chianalea fast ausschließlich vom Fischfang. Besonders der Fang von Schwertfisch spielte eine zentrale Rolle. Noch heute besitzen viele Familien enge Verbindungen zur traditionellen Fischerei. Die maritime Kultur prägt den Charakter des Viertels bis in die Gegenwart. Ein Spaziergang durch Chianalea gehört zweifellos zu den eindrucksvollsten Erlebnissen der schönsten Rundreisen in Kalabrien. Hinter jeder Ecke eröffnet sich ein neues Fotomotiv. Kleine Boote schaukeln im Wasser, historische Fassaden spiegeln sich im Meer und von den Terrassen der Restaurants reicht der Blick bis nach Sizilien.
Scilla eignet sich hervorragend für eine längere Mittagspause. Die Restaurants entlang der Uferpromenade und im historischen Fischerviertel gehören zu den schönsten der gesamten Region. Besonders beliebt sind Gerichte mit frischem Schwertfisch. Die Nähe zu den traditionellen Fanggebieten macht Scilla zu einem der besten Orte Kalabriens für Fischspezialitäten. Während des Essens begleitet den Besucher ständig die beeindruckende Kulisse der Straße von Messina. Vorbeiziehende Fähren, Fischerboote und die Berge Siziliens bilden eine außergewöhnliche Szenerie.
Am frühen Nachmittag beginnt die Weiterfahrt nach Reggio Calabria. Die Entfernung beträgt nur etwa 25 Kilometer. Die Strecke folgt der Küste und bietet immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die Meerenge. Je näher man Reggio Calabria kommt, desto urbaner wird die Umgebung. Dennoch bleibt das Meer stets präsent. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Küste und zählt zu den ältesten Städten Italiens.
Reggio Calabria wurde im 8. Jahrhundert vor Christus von griechischen Siedlern gegründet und gehört damit zu den ältesten kontinuierlich bewohnten Städten Europas. Die Lage an der Straße von Messina machte die Stadt früh zu einem wichtigen Handelszentrum. Während der Blütezeit der Magna Graecia entwickelte sich Reggio zu einer bedeutenden Metropole des antiken Mittelmeerraums. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Stadt zahlreiche Eroberungen, Erdbeben und Wiederaufbauphasen. Besonders das schwere Erdbeben von 1908 zerstörte große Teile des historischen Stadtbildes. Der anschließende Wiederaufbau verlieh der Stadt ihr heutiges Erscheinungsbild mit breiten Straßen, großzügigen Plätzen und eleganten Gebäuden.
Der wichtigste kulturelle Höhepunkt von Reggio Calabria ist das Archäologische Nationalmuseum. Das Museum zählt zu den bedeutendsten archäologischen Einrichtungen Italiens und beherbergt einige der wertvollsten Kunstschätze des Mittelmeerraums. Im Mittelpunkt stehen die berühmten Bronzen von Riace. Die beiden lebensgroßen Bronzestatuen stammen aus dem 5. Jahrhundert vor Christus und wurden 1972 vor der ionischen Küste Kalabriens entdeckt. Kunsthistoriker betrachten sie als Meisterwerke der klassischen griechischen Bildhauerei. Ihre außergewöhnliche Erhaltung macht sie weltweit einzigartig. Allein die Besichtigung dieser Statuen ist für viele Besucher ein Grund, Reggio Calabria zu besuchen. Darüber hinaus zeigt das Museum zahlreiche Funde aus der Zeit der Magna Graecia. Keramiken, Münzen, Schmuckstücke und Skulpturen vermitteln einen tiefen Einblick in die Geschichte Süditaliens.
Nach dem Museumsbesuch lohnt sich ein Spaziergang entlang der berühmten Uferpromenade. Der Lungomare Falcomatà erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Küste und gilt als eine der schönsten Promenaden Italiens. Palmen, exotische Pflanzen, elegante Plätze und historische Gebäude prägen das Bild. Der italienische Schriftsteller Gabriele D'Annunzio bezeichnete den Lungomare einst als den schönsten Kilometer Italiens. Bis heute wird dieses Zitat häufig verwendet. Während des Spaziergangs eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf Sizilien. Die Nähe zur Insel ist beeindruckend. Besonders in den Abendstunden, wenn die Sonne langsam hinter den Bergen Siziliens verschwindet, entsteht eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Der dritte Tag endet idealerweise am Lungomare. Die Sonnenuntergänge über der Straße von Messina gehören zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen Kalabriens. Während die letzten Sonnenstrahlen die Wasseroberfläche in Gold und Orange färben, erscheinen die Umrisse Siziliens in warmem Abendlicht. Die Fähren ziehen ihre Bahnen zwischen den beiden Küsten und schaffen eine einzigartige maritime Kulisse. Die Kombination aus Geschichte, Mythologie, Kultur und Landschaft macht diesen Abschnitt der Reise zu einem der Höhepunkte der besten Rundreise in Kalabrien.
Für die Nacht empfiehlt sich eine Übernachtung in Reggio Calabria. Die Stadt bietet eine große Auswahl an Hotels in unmittelbarer Nähe zur Altstadt und zur Uferpromenade. Gleichzeitig bildet sie den idealen Ausgangspunkt für den vierten Reisetag. Am nächsten Morgen verlässt die Route die Küstenregion und führt in das wilde Bergland des Aspromonte sowie in die mittelalterliche Stadt Gerace. Dort beginnt ein völlig neuer Abschnitt dieser Kalabrien Rundreise, der die historische und landschaftliche Vielfalt der Region auf besonders eindrucksvolle Weise zeigt.
Der vierte Tag dieser Kalabrien Rundreise führt in eine Region, die viele Besucher überraschen wird. Während Tropea, Scilla und die Costa degli Dei vor allem für ihre spektakulären Küstenlandschaften bekannt sind, zeigt sich Kalabrien nun von einer völlig anderen Seite. Die Route verlässt die Straße von Messina und führt tief in das Bergland des Aspromonte. Dichte Wälder, abgelegene Bergdörfer, tiefe Schluchten und jahrhundertealte Kulturlandschaften prägen diesen Abschnitt der Reise. Für viele Reisende gehört dieser Tag zu den eindrucksvollsten Erlebnissen der schönsten Kalabrien Rundreise. Gerade weil die meisten Besucher Kalabrien ausschließlich mit Stränden verbinden, hinterlassen die Gebirgslandschaften des Aspromonte einen besonders nachhaltigen Eindruck. Hier zeigt sich die ursprüngliche Seele Süditaliens. Nach dem Frühstück in Reggio Calabria beginnt die Route am frühen Morgen. Die Fahrt führt zunächst durch die nördlichen Stadtteile der Metropole. Schon wenige Kilometer später beginnt der Anstieg in die Berge. Innerhalb kurzer Zeit verändert sich die Landschaft grundlegend. Die Palmen und Küstenpanoramen verschwinden allmählich. Stattdessen prägen Kastanienwälder, Eichenhaine und felsige Berghänge die Umgebung. Die Temperaturen werden angenehmer und die Luft deutlich frischer. Die Route folgt zunächst der SS682 Jonio Tirreno. Diese wichtige Verbindungsstraße durchquert das Herz Kalabriens und verbindet die tyrrhenische mit der ionischen Küste. Sie gehört zu den landschaftlich interessantesten Straßen der Region und führt durch Gebiete, die viele Touristen niemals erreichen.
Der Aspromonte Nationalpark gehört zu den bedeutendsten Naturlandschaften Italiens. Mit einer Fläche von über 640 Quadratkilometern schützt er einen großen Teil des südlichsten Gebirges Kalabriens. Der Name Aspromonte bedeutet wörtlich rauer Berg. Diese Bezeichnung beschreibt die Landschaft treffend. Steile Schluchten, tiefe Täler, schroffe Felsformationen und dichte Wälder prägen das Gebiet. Gleichzeitig gehört der Nationalpark zu den biologisch vielfältigsten Regionen Süditaliens. Die Höhenlagen reichen von Meereshöhe bis auf fast 2.000 Meter. Dadurch entstehen verschiedene Vegetationszonen. Während in den tieferen Bereichen mediterrane Pflanzen dominieren, wachsen in höheren Lagen Buchen, Tannen und Kastanien. Historisch war der Aspromonte über Jahrhunderte ein Rückzugsgebiet. Aufgrund seiner schwer zugänglichen Lage bot das Gebirge Schutz vor Invasoren und Piraten. Zahlreiche Dörfer entstanden an abgelegenen Berghängen und entwickelten sich weitgehend unabhängig von den Küstenregionen. Auch während der italienischen Einigungsbewegung spielte der Aspromonte eine wichtige Rolle. Im Jahr 1862 wurde Giuseppe Garibaldi hier verwundet, als er versuchte, Rom für das junge Königreich Italien zu erobern. Dieses Ereignis ging als Schlacht von Aspromonte in die italienische Geschichte ein.
Nach etwa einer Stunde Fahrt erreicht man die Umgebung von Mammola. Der kleine Ort liegt eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln und zählt zu den authentischsten Berggemeinden Kalabriens. Hier zeigt sich das traditionelle Leben der Region in seiner ursprünglichen Form. Enge Gassen, historische Häuser und kleine Plätze prägen das Ortsbild. Viele Familien leben seit Generationen in Mammola und pflegen alte Traditionen. Der Ort ist besonders für seine kulinarischen Spezialitäten bekannt. Zu den regionalen Delikatessen zählen verschiedene Käsesorten, luftgetrocknete Wurstwaren und traditionelle Nudelgerichte. Ein kurzer Spaziergang durch das historische Zentrum vermittelt einen Eindruck vom ländlichen Kalabrien abseits der bekannten Küstenorte.
Einer der faszinierendsten Aspekte dieses Reisetages ist die geografische Veränderung. Nur wenige Stunden zuvor befand man sich an der Westküste Kalabriens mit Blick auf Sizilien und das Tyrrhenische Meer. Nun führt die Route quer durch das Gebirge Richtung Osten. Diese Überquerung macht deutlich, wie schmal Kalabrien an manchen Stellen tatsächlich ist. Gleichzeitig offenbart sie die enorme landschaftliche Vielfalt der Region. Mit jedem Kilometer verändern sich Vegetation, Klima und Landschaftsbild. Die Straßen verlaufen durch bewaldete Täler, vorbei an Berghängen und kleinen Dörfern, die scheinbar über den Tälern schweben. An zahlreichen Aussichtspunkten eröffnen sich spektakuläre Panoramen. Bei guter Sicht erkennt man gleichzeitig die Berge des Aspromonte und die ionische Küste in der Ferne. Gerade diese landschaftlichen Kontraste machen diesen Abschnitt zu einem unverzichtbaren Bestandteil der besten Rundreise in Kalabrien.
Nach der Durchquerung des Berglandes erreicht die Route schließlich die ionische Küste. Der erste größere Ort ist Locri. Die moderne Stadt liegt nahe der bedeutenden archäologischen Stätte von Locri Epizefiri. Diese antike griechische Kolonie wurde im 7. Jahrhundert vor Christus gegründet und entwickelte sich zu einer der wichtigsten Städte der Magna Graecia. Über mehrere Jahrhunderte war Locri ein bedeutendes Zentrum für Handel, Philosophie und Kultur. Die Stadt besaß enge Beziehungen zu Griechenland und spielte eine wichtige Rolle innerhalb der griechischen Welt Süditaliens. Heute können Besucher die weitläufigen Ausgrabungen besichtigen. Die Überreste von Tempeln, Wohnvierteln, Befestigungsanlagen und Heiligtümern vermitteln einen faszinierenden Eindruck vom Leben in der Antike. Wer ausreichend Zeit hat, sollte mindestens ein bis zwei Stunden für die Besichtigung einplanen. Die Anlage gehört zu den wichtigsten archäologischen Sehenswürdigkeiten Kalabriens.
Zwischen Locri und Gerace erstreckt sich die sogenannte Riviera dei Gelsomini. Der Name bedeutet Jasminriviera und verweist auf den intensiven Anbau von Jasmin, der die Region im 19. Jahrhundert bekannt machte. Die Küstenlandschaft unterscheidet sich deutlich von der Costa degli Dei. Statt steiler Felsklippen dominieren hier lange Strände, weite Ebenen und sanfte Hügel. Die Atmosphäre wirkt ruhiger und ursprünglicher. Viele Reisende entdecken diesen Teil Kalabriens erst während einer Rundreise und sind überrascht von seiner Schönheit. Die Riviera dei Gelsomini gehört zu den weniger bekannten Regionen Italiens und bewahrt dadurch einen authentischen Charakter.
Am Nachmittag erreicht die Route schließlich Gerace. Für viele Kenner Kalabriens gehört Gerace zu den schönsten historischen Orten Süditaliens. Die mittelalterliche Stadt erhebt sich auf einem Felsen rund 500 Meter über der ionischen Küste und bietet ein einzigartiges Panorama. Bereits die Anfahrt ist spektakulär. Die Straße windet sich durch Olivenhaine und Hügel hinauf zur Altstadt. Mit jedem Kilometer werden die Ausblicke weiter und beeindruckender. Gerace besitzt eine Geschichte von mehr als tausend Jahren. Nachdem die antike Stadt Locri wiederholt von Piraten bedroht wurde, zogen viele Bewohner ins Hinterland und gründeten die befestigte Bergstadt Gerace. Dank ihrer geschützten Lage entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen religiösen und politischen Zentrum Kalabriens. Noch heute vermittelt Gerace den Eindruck eines lebendigen Freilichtmuseums.
Das bedeutendste Bauwerk der Stadt ist die Kathedrale. Sie wurde im 11. Jahrhundert unter normannischer Herrschaft errichtet und zählt zu den größten mittelalterlichen Kirchen Süditaliens. Das Innere beeindruckt durch mächtige Säulen, historische Gewölbe und eine Atmosphäre, die die lange Geschichte des Gebäudes spürbar macht. Die Kathedrale symbolisiert die Bedeutung Geraces während des Mittelalters und gehört zu den wichtigsten Sakralbauten Kalabriens.
Nach der Besichtigung der Kathedrale lohnt sich ein ausgedehnter Rundgang durch die Altstadt. Gerace besitzt eines der besterhaltenen historischen Zentren Süditaliens. Zahlreiche Gebäude stammen aus dem Mittelalter oder der Renaissance. Die schmalen Gassen verlaufen zwischen Natursteinhäusern, kleinen Kirchen und historischen Adelspalästen. Immer wieder öffnen sich Plätze mit beeindruckenden Ausblicken über die ionische Küste. Anders als viele bekannte Touristenorte hat Gerace seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Das alltägliche Leben spielt sich zwischen den historischen Mauern ab und verleiht der Stadt eine besondere Authentizität.
Einer der größten Reize Geraces liegt in seiner Lage. Von den Aussichtsterrassen reicht der Blick weit über die Riviera dei Gelsomini, die ionische Küste und die umliegenden Berge. An klaren Tagen scheint die Landschaft nahezu endlos. Die Kombination aus historischem Stadtbild und weitem Panorama macht Gerace zu einem der fotogensten Orte Kalabriens. Besonders in den späten Nachmittagsstunden entfaltet die Stadt ihren besonderen Charme. Das warme Licht der Sonne lässt die Natursteinfassaden in goldenen Farbtönen leuchten. Viele Reisende empfinden diesen Moment als einen der schönsten Augenblicke ihrer Kalabrien Rundreise.
Wenn die Tagesbesucher die Stadt verlassen haben, wird Gerace besonders reizvoll. Die engen Gassen werden ruhiger. Kleine Restaurants öffnen ihre Terrassen. Die historische Altstadt wirkt beinahe zeitlos. Genau deshalb eignet sich Gerace hervorragend als Übernachtungsort. Während viele Besucher nur einen kurzen Tagesausflug unternehmen, erleben Übernachtungsgäste die besondere Atmosphäre der Stadt auch nach Sonnenuntergang. Die beleuchteten Kirchen, die ruhigen Plätze und die historischen Gebäude schaffen eine einzigartige Stimmung.
Für den vierten Tag dieser Kalabrien Rundreise ist Gerace der ideale Übernachtungsort. Die Stadt verbindet Geschichte, Kultur, Landschaft und Authentizität auf außergewöhnliche Weise. Gleichzeitig liegt sie strategisch günstig für die letzte Etappe der fünftägigen Route. Am nächsten Morgen führt die Reise entlang der ionischen Küste weiter nach Norden. Dabei warten weitere historische Orte, beeindruckende Landschaften und kulturelle Höhepunkte, bevor die Rundreise schließlich wieder in Lamezia Terme endet.
Der fünfte und letzte Tag dieser Kalabrien Rundreise verbindet einige der geschichtsträchtigsten Orte Süditaliens mit eindrucksvollen Gebirgslandschaften. Während die ersten Tage von den Küstenregionen der Costa degli Dei, der Straße von Messina und der ionischen Riviera geprägt waren, führt die Route nun durch das kulturelle Herz Kalabriens. Viele Reisende konzentrieren sich während ihres Aufenthalts ausschließlich auf Tropea, Capo Vaticano oder Reggio Calabria. Wer jedoch tiefer in die Geschichte der Region eintauchen möchte, entdeckt am fünften Tag einige der faszinierendsten Orte Kalabriens. Byzantinische Kirchen, normannische Einflüsse, mittelalterliche Bergstädte und die ursprüngliche Landschaft der Serre Calabresi machen diesen Abschnitt zu einem würdigen Abschluss der schönsten Kalabrien Rundreise. Nach dem Frühstück in Gerace beginnt die Fahrt am frühen Morgen. Die ersten Sonnenstrahlen tauchen die Dächer der mittelalterlichen Stadt in warmes Licht. Von den Aussichtspunkten der Altstadt reicht der Blick noch einmal weit über die Riviera dei Gelsomini und das Ionische Meer. Gerade in den Morgenstunden zeigt sich, warum Gerace zu den schönsten historischen Orten Süditaliens gehört. Die jahrhundertealten Gebäude, die schmalen Gassen und die spektakuläre Lage auf einem Felsplateau hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Von hier führt die Route zunächst nordwärts entlang der ionischen Küste.
Die Strecke folgt zunächst der SS106, einer der wichtigsten Verkehrsachsen Kalabriens. Die Straße verläuft über weite Teile direkt parallel zur Küste und verbindet zahlreiche historische Orte miteinander. Während der Fahrt wechseln sich lange Sandstrände, landwirtschaftlich geprägte Ebenen und kleine Küstenorte ab. Die Riviera dei Gelsomini verdankt ihren Namen dem Jasminanbau, der die Region im 19. und frühen 20. Jahrhundert wirtschaftlich prägte. Das milde Klima und die fruchtbaren Böden schufen ideale Bedingungen für den Anbau der begehrten Pflanze. Heute erinnern zahlreiche Felder und traditionelle Höfe an diese Vergangenheit. Gleichzeitig zeigt sich die Region deutlich ursprünglicher als die stärker touristisch geprägten Küstenabschnitte rund um Tropea.
Wer die schönsten Rundreisen in Kalabrien plant, sollte diesen Teil der Region keinesfalls auslassen. Die Landschaft vermittelt ein authentisches Bild des ländlichen Süditaliens.
Nach etwa einer Stunde Fahrt verlässt die Route die Küste und führt ins Landesinnere nach Stilo. Schon die Anfahrt gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten des Tages. Die Straße steigt kontinuierlich an und eröffnet immer wieder spektakuläre Blicke auf das Ionische Meer. Stilo zählt zu den ältesten und historisch bedeutendsten Orten Kalabriens. Die Ursprünge der Stadt reichen bis in die Antike zurück. Im Mittelalter entwickelte sich Stilo zu einem wichtigen religiösen und kulturellen Zentrum des Byzantinischen Reiches. Die Stadt schmiegt sich an die Hänge des Monte Consolino und wird von einer beeindruckenden Bergkulisse umgeben. Schon von weitem erkennt man die historische Altstadt mit ihren eng aneinander gebauten Häusern. Während eines Rundgangs durch die verwinkelten Gassen entsteht das Gefühl, in eine andere Epoche einzutauchen. Zahlreiche Gebäude stammen aus dem Mittelalter und verleihen Stilo einen außergewöhnlichen Charakter.
Der wichtigste Grund für einen Besuch von Stilo ist die berühmte Cattolica. Dieses kleine Gotteshaus gehört zu den bedeutendsten Bauwerken Süditaliens und ist eines der wichtigsten Zeugnisse byzantinischer Architektur in Europa. Die Kirche entstand vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert während der byzantinischen Herrschaft über Kalabrien. Schon die Lage ist außergewöhnlich. Die Cattolica befindet sich auf einer Anhöhe oberhalb der Stadt und bietet einen weiten Blick über die umliegende Landschaft. Das Gebäude besitzt einen quadratischen Grundriss und wird von fünf charakteristischen Kuppeln gekrönt. Im Inneren finden sich noch heute Reste historischer Fresken. Die Architektur unterscheidet sich deutlich von den Kirchen Mitteleuropas. Statt hoher Türme und großer Fassaden dominieren harmonische Proportionen, Kuppeln und eine klare geometrische Struktur. Die Cattolica zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten jeder Kalabrien Rundreise und wird häufig als das bedeutendste byzantinische Bauwerk der Region bezeichnet.
Um die Bedeutung von Stilo zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Geschichte Kalabriens. Nach dem Untergang des Weströmischen Reiches wurde die Region für mehrere Jahrhunderte Teil des Byzantinischen Reiches. Konstantinopel übte großen Einfluss auf Politik, Religion und Kultur aus. Zahlreiche Klöster entstanden in den Bergen Kalabriens. Mönche brachten religiöse Traditionen, Architekturformen und künstlerische Techniken in die Region. Die Cattolica von Stilo gehört zu den wenigen nahezu vollständig erhaltenen Bauwerken dieser Epoche. Wer die beste Rundreise in Kalabrien erleben möchte, erhält hier einen tiefen Einblick in einen oft unterschätzten Teil der europäischen Geschichte.
Nach der Besichtigung von Stilo führt die Route weiter in die Serre Calabresi. Dieses Mittelgebirge verbindet die Sila im Norden mit dem Aspromonte im Süden und gehört zu den landschaftlich reizvollsten Regionen Kalabriens. Die Straßen schlängeln sich durch dichte Wälder, vorbei an kleinen Bergdörfern und über aussichtsreiche Höhenzüge. Besonders auffällig ist der Kontrast zu den Küstenregionen der vergangenen Tage. Statt Palmen und Meerblick prägen nun Kastanienwälder, Buchenhaine und Berglandschaften das Bild. Die Region wirkt fast alpinen Charakter. Viele Besucher sind überrascht, wie vielfältig die Natur Kalabriens tatsächlich ist.
Einer der wichtigsten Orte entlang der Route ist Serra San Bruno. Die kleine Stadt liegt auf rund 800 Metern Höhe und zählt zu den bedeutendsten religiösen Zentren Süditaliens. Berühmt wurde Serra San Bruno durch den Heiligen Bruno von Köln, der hier im Jahr 1091 ein Kartäuserkloster gründete. Die Kartause entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem bedeutenden spirituellen Zentrum Europas. Noch heute prägt die religiöse Tradition das Stadtbild. Zahlreiche Kirchen, Klöster und historische Gebäude erinnern an die lange Geschichte des Ortes. Die umliegenden Wälder gehören zu den schönsten Naturlandschaften Kalabriens. Besonders Wanderer und Naturliebhaber schätzen die Region für ihre Ruhe und Ursprünglichkeit.
Nach Serra San Bruno führt die Route weiter Richtung Nordwesten. Die Straßen verlaufen durch weitläufige Waldgebiete und kleine Berggemeinden. Immer wieder eröffnen sich Panoramablicke auf die umliegenden Höhenzüge. Diese Landschaft zeigt eindrucksvoll, warum Kalabrien weit mehr ist als eine klassische Küstenregion.
Die schönsten Kalabrien Rundreisen zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie Meer, Gebirge, Kultur und Geschichte miteinander verbinden. Während viele Besucher ausschließlich die Küsten kennenlernen, eröffnet die Fahrt durch die Serre Calabresi einen völlig neuen Blick auf die Region.
Am Nachmittag nähert sich die Route allmählich ihrem Endpunkt. Die Berge bleiben zurück und die Landschaft öffnet sich langsam zur Ebene von Lamezia Terme. Nach mehreren Tagen voller Eindrücke wirkt die Rückkehr fast symbolisch. Die Route schließt den Kreis und führt zurück an den Ausgangspunkt der Reise. Lamezia Terme liegt zentral zwischen den wichtigsten Regionen Kalabriens und eignet sich ideal als Endpunkt einer Rundreise. Je nach Flugzeit bleibt möglicherweise noch Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt oder einen Besuch der normannischen Burg Nicastro, die oberhalb der Stadt liegt.
Diese fünftägige Route verbindet die wichtigsten Höhepunkte der Region miteinander und zählt für viele Reisende zur schönsten Rundreise in Kalabrien. Von den spektakulären Küsten der Costa degli Dei über die legendäre Straße von Messina bis zu den mittelalterlichen Städten Gerace und Stilo erleben Besucher die gesamte Vielfalt Südkalabriens. Die Route führt durch antike Kulturlandschaften, byzantinische Zentren, normannische Städte, wilde Gebirgsregionen und einige der schönsten Küsten Europas. Genau diese außergewöhnliche Kombination macht sie für viele Urlauber zur besten Rundreise in Kalabrien. Wer nur wenige Tage Zeit hat und dennoch die wichtigsten Höhepunkte der Region kennenlernen möchte, findet in dieser Route einen idealen Einstieg. Gleichzeitig macht diese Reise deutlich, warum viele Besucher nach ihrer ersten Tour zurückkehren, um auch die längeren und noch intensiveren Rundreisen durch Kalabrien zu entdecken.
Tropea eignet sich für die ersten beiden Nächte aufgrund seiner zentralen Lage an der Costa degli Dei und seiner hervorragenden touristischen Infrastruktur. Reggio Calabria ist der ideale Übernachtungsort für die dritte Nacht, da die Stadt zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten bietet und gleichzeitig perfekt an die weitere Route angebunden ist. Gerace empfiehlt sich für die vierte Nacht, weil die historische Atmosphäre der mittelalterlichen Stadt besonders in den Abendstunden ihren größten Reiz entfaltet. Damit endet die fünftägige Kalabrien Rundreise, die viele Reisende als eine der schönsten Rundreisen in Kalabrien betrachten und die einen perfekten Überblick über die Geschichte, Kultur, Natur und landschaftliche Vielfalt dieser außergewöhnlichen Region vermittelt.
Eine Woche bietet die perfekte Balance zwischen Entspannung und Entdeckung. Während eine fünftägige Route vor allem die wichtigsten Höhepunkte Südkalabriens umfasst, erlaubt eine Kalabrien Rundreise mit 7 Tagen deutlich tiefere Einblicke in die Geschichte, Kultur und Landschaft der Region. Reisende haben ausreichend Zeit, die berühmten Küstenorte zu erleben, gleichzeitig aber auch die weniger bekannten Gebirgsregionen, mittelalterlichen Städte und archäologischen Schätze Kalabriens kennenzulernen. Viele Reisende betrachten diese Route als die beste Rundreise in Kalabrien, da sie nahezu alle Facetten der Region miteinander verbindet. Die Reise führt entlang der Costa degli Dei, durch die Straße von Messina, in die Bergwelt des Aspromonte, an die ionische Küste, in die byzantinisch geprägten Regionen der Serre Calabresi und schließlich in die spektakulären Landschaften des Nationalparks Sila. Die schönsten Kalabrien Rundreisen zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden, sondern ein umfassendes Bild der Region vermitteln. Genau das leistet diese siebentägige Route.
Nach der Übernachtung in Serra San Bruno oder in einem der umliegenden Bergorte beginnt der sechste Tag dieser Kalabrien Rundreise bereits am frühen Morgen. Während die Sonne langsam über den bewaldeten Höhenzügen der Serre Calabresi aufgeht, zeigt sich Kalabrien erneut von einer völlig anderen Seite. Die Temperaturen sind angenehm, die Luft ist frisch und der Duft von Kastanien, Pinien und Buchen begleitet die Fahrt.
Viele Besucher verbinden Kalabrien ausschließlich mit Tropea, Capo Vaticano oder den Küsten der Costa degli Dei. Wer jedoch die schönsten Rundreisen in Kalabrien erleben möchte, sollte unbedingt den Norden der Region kennenlernen. Gerade die Kombination aus historischen Städten und beeindruckenden Naturlandschaften macht diesen Teil der Reise für viele zum Höhepunkt der gesamten Rundreise. Von Serra San Bruno führt die Route zunächst über die SS182 und anschließend über die Schnellstraßen Richtung Norden. Die Strecke verläuft durch das Herz Kalabriens und offenbart immer wieder neue Landschaftsbilder. Kleine Bergdörfer liegen verstreut auf den Hügeln. Olivenhaine wechseln sich mit Weinbergen ab. In den Tälern verlaufen Flüsse, die seit Jahrtausenden die Landschaft formen. Je weiter man nach Norden fährt, desto stärker prägen Gebirge und Hügellandschaften das Panorama. Die Straßen führen durch Regionen, die von internationalen Besuchern noch weitgehend unentdeckt geblieben sind. Genau hier zeigt sich das ursprüngliche Kalabrien, das viele Reisende während ihrer ersten Reise gar nicht kennenlernen.
Nach etwa zwei Stunden Fahrzeit erreicht man Cosenza. Die Stadt gilt als kulturelles Zentrum Nordkalabriens und gehört zu den ältesten Städten Süditaliens. Ihre Geschichte reicht mehr als zweitausend Jahre zurück. Bereits lange vor der römischen Herrschaft war Cosenza ein bedeutendes Zentrum der Brettier, eines antiken Volksstammes, der große Teile Kalabriens kontrollierte. Durch ihre strategische Lage entwickelte sich die Stadt später zu einem wichtigen Handelszentrum zwischen den Küstenregionen und dem bergigen Hinterland. Römer, Byzantiner, Normannen und Staufer hinterließen hier ihre Spuren. Noch heute besitzt Cosenza eines der größten historischen Zentren Süditaliens. Anders als viele bekannte Städte Italiens wirkt die Altstadt nicht museal oder touristisch überformt. Vielmehr handelt es sich um eine lebendige historische Stadt, in der sich das tägliche Leben zwischen mittelalterlichen Gebäuden und jahrhundertealten Gassen abspielt.
Der Rundgang beginnt idealerweise am historischen Zentrum. Schon nach wenigen Schritten wird deutlich, warum viele Historiker Cosenza zu den bedeutendsten Kulturstädten Kalabriens zählen. Die Altstadt erstreckt sich an den Hängen eines Hügels und besteht aus einem Labyrinth enger Gassen, kleiner Plätze und historischer Gebäude.
Besonders eindrucksvoll wirkt die Kathedrale von Cosenza. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert unter normannischer Herrschaft errichtet und gehört zu den wichtigsten Sakralbauten Kalabriens. Im Inneren beeindrucken die gewaltigen Säulen, die hohen Gewölbe und zahlreiche Kunstwerke aus verschiedenen Epochen.
Die Kathedrale wurde von Kaiser Friedrich II. besonders gefördert und entwickelte sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum Süditaliens. Beim Spaziergang durch die Altstadt entdeckt man zahlreiche Adelspaläste, kleine Kirchen und historische Innenhöfe. Viele Gebäude stammen aus dem Mittelalter oder der Renaissance und vermitteln einen authentischen Eindruck der langen Geschichte der Stadt.
Oberhalb der Stadt erhebt sich das Castello Svevo. Die Burg gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Nordkalabriens und ist bereits aus großer Entfernung sichtbar. Ursprünglich von den Normannen errichtet, wurde die Anlage später unter Kaiser Friedrich II. erheblich erweitert. Die Lage der Burg war strategisch perfekt gewählt. Von hier aus konnten die umliegenden Täler kontrolliert werden. Gleichzeitig bot die Höhenlage Schutz vor Angriffen. Ein Besuch der Festung gehört zu den Höhepunkten dieses Reisetages. Von den Mauern eröffnet sich ein beeindruckender Blick über die Dächer von Cosenza, die umliegenden Hügel und die entfernten Bergketten Kalabriens. Besonders an klaren Tagen reicht die Sicht weit über die Landschaft Nordkalabriens hinaus.
Mit Cosenza verbindet sich eine der bekanntesten Legenden Europas. Im Jahr 410 nach Christus starb der westgotische König Alarich nach seinem berühmten Zug gegen Rom in der Nähe der Stadt. Der Überlieferung zufolge wurde sein Grab im Flussbett des Busento angelegt. Um die Grabstätte zu errichten, sollen seine Krieger den Fluss umgeleitet haben. Nach der Beisetzung wurde das Wasser wieder in das ursprüngliche Flussbett zurückgeführt. Bis heute wurde das Grab nie gefunden. Diese Legende fasziniert Historiker und Archäologen seit Jahrhunderten und verleiht der Stadt eine zusätzliche historische Bedeutung.
Am frühen Nachmittag verlässt die Route Cosenza und führt Richtung Osten in die Bergwelt der Sila. Schon wenige Kilometer hinter der Stadt beginnt der stetige Anstieg. Die Landschaft verändert sich erneut grundlegend. Olivenhaine und Weinberge verschwinden allmählich. Stattdessen dominieren ausgedehnte Wälder, weite Hochebenen und bergige Landschaften. Die Sila zählt zu den beeindruckendsten Naturräumen Italiens. Viele Besucher sind überrascht, dass sich im Süden des Landes eine derart gewaltige Waldlandschaft befindet. Mit zunehmender Höhe wird die Luft spürbar kühler. Selbst an heißen Sommertagen herrschen hier angenehme Temperaturen.
Die Sila wird oft als grüne Lunge Kalabriens bezeichnet. Der Nationalpark umfasst große Teile des Gebirges und schützt eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft. Geologisch gehört die Sila zu den ältesten Regionen Europas. Die Gesteinsformationen entstanden vor hunderten Millionen Jahren und bilden die Grundlage für die heutige Landschaft. Dichte Kiefernwälder prägen weite Teile des Gebirges. Dazwischen liegen offene Hochflächen, Seen und kleine Bergdörfer. Die Artenvielfalt ist außergewöhnlich. Wölfe, Wildkatzen, Hirsche und zahlreiche Greifvögel leben in den geschützten Gebieten. Viele Reisende empfinden die Sila als größte Überraschung ihrer Kalabrien Rundreise.
Einer der landschaftlichen Höhepunkte des Tages ist der Lago Cecita. Der große Stausee liegt eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln und gehört zu den bekanntesten Naturattraktionen Nordkalabriens. Die ruhige Wasserfläche spiegelt die umliegenden Wälder wider und schafft eine beeindruckende Atmosphäre. Besonders am späten Nachmittag entsteht hier eine außergewöhnliche Stimmung. Das Licht fällt flach über die Landschaft und taucht die Umgebung in warme Farben. Viele Fotografen betrachten den Lago Cecita als einen der schönsten Orte Kalabriens.
Am Abend erreicht die Route Camigliatello Silano. Der Ort liegt auf etwa 1.300 Metern Höhe und zählt zu den bekanntesten Bergorten Kalabriens. Im Winter verwandelt sich die Umgebung in ein kleines Skigebiet. Im Sommer dient der Ort als Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und Naturerlebnisse. Die Atmosphäre unterscheidet sich vollkommen von den Küstenorten der vergangenen Tage. Statt Meeresrauschen begleiten hier Vogelstimmen und der Duft der Wälder den Abend.
Für die sechste Nacht ist Camigliatello Silano die ideale Wahl. Die Lage mitten im Nationalpark ermöglicht es, die besondere Stimmung der Sila auch nach Sonnenuntergang zu erleben.
Der letzte Tag der Kalabrien Rundreise beginnt in einer Landschaft, die viele Besucher niemals mit Süditalien in Verbindung bringen würden. Die Morgenstunden in der Sila gehören zu den schönsten Momenten der gesamten Reise. Nebelschwaden ziehen zwischen den Baumkronen hindurch. Die Sonne steigt langsam über die Hügel und taucht die Wälder in goldenes Licht. Die Stille dieser Landschaft bildet einen faszinierenden Kontrast zu den lebhaften Küstenorten der vergangenen Tage.
Nach dem Frühstück führt die Route zunächst zum Lago Arvo. Der See gehört zu den bekanntesten Gewässern Kalabriens und liegt in einer besonders reizvollen Landschaft. Umgeben von Wäldern und Bergen wirkt die Region fast wie eine alpine Landschaft. Die spiegelnde Wasseroberfläche und die weiten Waldflächen schaffen eine außergewöhnliche Atmosphäre. Der Lago Arvo entstand in den 1920er Jahren durch den Bau eines Staudamms und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer der wichtigsten Naturattraktionen Nordkalabriens. Heute ist die Umgebung ein beliebtes Ziel für Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber.
Wer genügend Zeit hat, sollte vor der Rückfahrt noch einen kurzen Spaziergang durch die Wälder der Sila unternehmen. Die Region beherbergt einige der ältesten Baumriesen Europas. Besonders bekannt sind die sogenannten Giganti della Sila. Diese gewaltigen Kiefern erreichen Höhen von über vierzig Metern und sind mehrere hundert Jahre alt. Die Wälder vermitteln einen Eindruck davon, wie große Teile Europas vor der Industrialisierung ausgesehen haben könnten. Gerade diese Ursprünglichkeit macht die Sila zu einem unverzichtbaren Bestandteil der besten Rundreise in Kalabrien.
Gegen Mittag beginnt die Rückfahrt Richtung Lamezia Terme. Die Strecke führt zunächst durch die Berglandschaften der Sila und anschließend hinunter in die fruchtbaren Ebenen Zentralkalabriens. Während der Fahrt wird noch einmal deutlich, wie vielfältig diese Region tatsächlich ist. Innerhalb weniger Stunden passiert man Hochgebirge, Wälder, Flusstäler, Hügellandschaften und Küstenebenen. Kaum eine andere Region Europas bietet auf vergleichbarer Fläche eine derartige landschaftliche Abwechslung.
Kurz vor der Ankunft in Lamezia Terme erscheinen in der Ferne erneut die Küstengebiete des Tyrrhenischen Meeres. Damit schließt sich der Kreis dieser siebentägigen Kalabrien Rundreise. Die Reise führte von den berühmten Stränden Tropeas über die spektakulären Klippen von Capo Vaticano, durch die Legendenwelt von Scilla, die Kultur von Reggio Calabria, die mittelalterlichen Städte Gerace und Stilo, die spirituellen Landschaften der Serre Calabresi und schließlich in die gewaltigen Wälder der Sila. Genau diese Kombination macht die Route für viele Reisende zur schönsten Kalabrien Rundreise. Sie verbindet Natur, Kultur, Geschichte und authentisches italienisches Lebensgefühl auf eine Weise, die in Europa nur selten zu finden ist. Wer Kalabrien wirklich kennenlernen möchte, findet in dieser siebentägigen Route eine der besten Rundreisen in Kalabrien und einen perfekten Einstieg in eine der faszinierendsten Regionen Italiens.
Wer Kalabrien wirklich erleben möchte, merkt schnell, dass kurze Aufenthalte nur einen kleinen Ausschnitt dieser außergewöhnlich vielfältigen Region zeigen. Eine Kalabrien Rundreise mit 10 Tagen geht deutlich darüber hinaus und ermöglicht es, die Region nicht nur zu besuchen, sondern zu durchqueren, zu verstehen und in ihrer ganzen geografischen und kulturellen Tiefe zu erleben. Viele Reisende, die Kalabrien bereits kennen, betrachten eine zehntägige Route als die beste Rundreise in Kalabrien, weil sie erstmals alle großen Landschaftsräume miteinander verbindet. Die tyrrhenische Küste mit Tropea und Capo Vaticano, die Straße von Messina mit Scilla, die kulturelle Metropole Reggio Calabria, die byzantinisch geprägten Städte Gerace und Stilo, die Serre Calabresi, die Sila und schließlich der gewaltige Pollino Nationalpark im Norden bilden gemeinsam ein vollständiges Bild der Region. Genau diese enorme Vielfalt macht Kalabrien einzigartig. Auf keiner anderen Strecke in Süditalien liegen so viele unterschiedliche Landschaftsformen so dicht beieinander. Innerhalb weniger Stunden verändert sich die Umgebung mehrfach grundlegend. Vom türkisfarbenen Meer der Costa degli Dei über steile Bergmassive des Aspromonte bis hin zu den alpinen Landschaften der Sila und den zerklüfteten Felswelten des Pollino entsteht eine Reise, die in ihrer Intensität kaum zu übertreffen ist. Die schönsten Rundreisen in Kalabrien zeichnen sich genau dadurch aus, dass sie nicht nur einzelne Orte zeigen, sondern die Übergänge zwischen ihnen erlebbar machen. Diese zehntägige Route folgt konsequent diesem Prinzip und verbindet alle wichtigen Regionen miteinander.
Im Vergleich zu kürzeren Reisen bietet diese Route eine deutlich tiefere und umfassendere Erkundung Kalabriens. Während fünf oder sieben Tage vor allem die südlichen und zentralen Regionen abdecken, öffnet die zehntägige Variante zusätzlich den Norden mit dem Pollino Nationalpark und der ionischen Nordküste. Die ersten Tage konzentrieren sich auf die berühmte Westküste und den Süden der Region mit Tropea, Capo Vaticano, Scilla und Reggio Calabria. Danach führt die Reise durch das historische und spirituelle Hinterland mit Gerace, Stilo und den Serre Calabresi. Anschließend folgt die Sila als grünes Herz Kalabriens, bevor die Route weiter in den Pollino Nationalpark führt und schließlich über die ionische Nordküste mit Sybaris und Rossano zurück zum Ausgangspunkt verläuft. Gerade diese vollständige Durchquerung macht diese Route für viele Besucher zur schönsten Kalabrien Rundreise. Sie zeigt nicht nur einzelne Highlights, sondern das gesamte geografische und historische Spektrum der Region.
Kaum eine andere Region Europas bietet eine vergleichbare Konzentration unterschiedlicher Landschaften.
Die Reise beginnt an den dramatischen Steilküsten der Costa degli Dei, wo das Tyrrhenische Meer in intensiven Blautönen an weiße Strände und felsige Klippen trifft. Nur wenige Kilometer weiter südlich verändert sich das Landschaftsbild vollständig. Die Straße von Messina öffnet den Blick auf Sizilien, während die Küste von Scilla mit ihren direkt ins Wasser gebauten Häusern eine fast mythische Atmosphäre schafft. Im Hinterland erhebt sich das Aspromonte Gebirge mit seinen tiefen Schluchten und dichten Wäldern. Noch weiter nördlich folgen die mittelalterlichen Städte Gerace und Stilo, die auf Felsplateaus über der ionischen Küste thronen und eindrucksvoll die Geschichte der byzantinischen und normannischen Epoche widerspiegeln. Die Serre Calabresi führen schließlich in eine stille, fast unberührte Bergwelt, bevor die Sila mit ihren weiten Nadelwäldern, Seen und Hochflächen überrascht. Im Norden erhebt sich der Pollino Nationalpark mit seinen schroffen Kalksteinformationen, tiefen Canyons und jahrtausendealten Baumriesen. Diese außergewöhnliche Dichte an Landschaftsformen macht Kalabrien zu einem der abwechslungsreichsten Reiseziele Europas.
Neben der Natur ist es vor allem die Geschichte, die diese zehntägige Rundreise prägt. Kalabrien war bereits in der Antike ein bedeutendes Zentrum der Magna Graecia. Städte wie Sybaris und Locri gehörten zu den wichtigsten griechischen Kolonien im westlichen Mittelmeerraum und prägten die kulturelle Entwicklung Süditaliens entscheidend. Später hinterließen die Römer ihre Spuren, gefolgt von der langen byzantinischen Herrschaft, die besonders in Orten wie Stilo oder Rossano noch heute sichtbar ist. Die Normannen brachten schließlich im Mittelalter neue politische Strukturen und errichteten zahlreiche Burgen und Kathedralen, die das heutige Stadtbild vieler Orte prägen. In der frühen Neuzeit folgten spanische und aragonesische Einflüsse, die sich ebenfalls in Architektur und Stadtstruktur widerspiegeln. Die Kalabrien Rundreise 10 Tage ist daher nicht nur eine landschaftliche Reise, sondern auch eine Zeitreise durch mehrere Jahrtausende europäischer Geschichte.
Im Gegensatz zu kürzeren Varianten bietet diese Route ausreichend Zeit, um auch abgelegenere Regionen zu erkunden und längere Aufenthalte in besonders bedeutenden Orten einzuplanen. Die ersten Tage führen entlang der Costa degli Dei und in den Süden der Region mit Scilla und Reggio Calabria. Danach folgt die historische Mitte Kalabriens mit Gerace, Stilo und den Serre Calabresi, die einen tiefen Einblick in die byzantinische und mittelalterliche Vergangenheit bieten. Die folgenden Tage widmen sich der Sila und den kulturellen Zentren wie Cosenza, bevor die Reise in den Pollino Nationalpark führt, der mit seinen gewaltigen Bergen und Schluchten einen der spektakulärsten Naturräume Italiens darstellt. Abgerundet wird die Rundreise durch die ionische Nordküste mit Sybaris und Rossano, wo die Spuren der griechischen Antike besonders deutlich sichtbar werden. Gerade diese Erweiterung macht die Route für viele Besucher zur schönsten Kalabrien Rundreise, da sie erstmals die gesamte Region von Süd nach Nord vollständig erlebbar macht. Die meisten Reisenden beschränken sich auf einzelne Küstenabschnitte. Wer jedoch Kalabrien in seiner ganzen Tiefe erfahren möchte, entdeckt auf dieser zehntägigen Rundreise ein Land voller Kontraste, Geschichte und landschaftlicher Vielfalt, das weit über klassische Urlaubsbilder hinausgeht.
Nach der Übernachtung in Camigliatello Silano beginnt der achte Tag dieser Kalabrien Rundreise im Herzen der Sila. Während die ersten Sonnenstrahlen die ausgedehnten Kiefernwälder beleuchten, startet eine der landschaftlich spektakulärsten Etappen der gesamten Reise. Die bisherigen Reisetage führten entlang der Costa degli Dei, durch die Straße von Messina, in den Aspromonte, zu den mittelalterlichen Städten Gerace und Stilo sowie in die Bergwelt der Sila. Nun folgt der Weg weiter nach Norden in den Pollino Nationalpark. Dieses gewaltige Schutzgebiet bildet die natürliche Grenze zwischen Kalabrien und der Basilikata und ist der größte Nationalpark Italiens. Viele Reisende kennen den Pollino überhaupt nicht. Dabei gehört die Region zu den eindrucksvollsten Naturlandschaften Südeuropas. Genau deshalb ist dieser Abschnitt ein wesentlicher Bestandteil der schönsten Kalabrien Rundreise. Die Route führt zunächst durch die nördlichen Ausläufer der Sila. Dichte Wälder wechseln sich mit offenen Hochebenen ab. Immer wieder eröffnen sich Panoramablicke auf die Bergketten Nordkalabriens. Je weiter die Fahrt nach Norden führt, desto mächtiger erscheinen die Gipfel des Pollino Massivs am Horizont.
Der Pollino Nationalpark umfasst mehr als 1.900 Quadratkilometer und gehört damit zu den größten Naturschutzgebieten Europas. Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von der Sila. Während dort weite Waldflächen dominieren, prägen im Pollino schroffe Kalksteinberge, tiefe Schluchten, alpine Hochlagen und spektakuläre Felsformationen das Bild. Der höchste Gipfel des Gebiets ist der Serra Dolcedorme mit über 2.200 Metern Höhe. Besonders bekannt ist die Region für die Lorica Kiefer. Diese seltene Baumart gilt als Symbol des Nationalparks und wächst teilweise an nahezu senkrechten Felswänden. Einige Exemplare sind mehr als tausend Jahre alt. Die Landschaft wirkt an vielen Stellen fast unberührt. Große Teile des Parks gehören zu den am dünnsten besiedelten Regionen Italiens.
Das erste große Ziel des Tages ist Morano Calabro. Schon von weitem bietet sich ein spektakulärer Anblick. Die Häuser scheinen übereinander an einem steilen Berghang zu kleben und steigen terrassenförmig bis zu den Ruinen einer mittelalterlichen Festung an. Morano Calabro zählt offiziell zu den schönsten historischen Dörfern Italiens und gilt als eines der beeindruckendsten Beispiele mittelalterlicher Bergarchitektur in Süditalien. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Römerzeit zurück. Im Mittelalter entwickelte sich Morano zu einem wichtigen Verteidigungsstandort zwischen Kalabrien und der Basilikata. Bei einem Spaziergang durch die Altstadt entdeckt man enge Gassen, historische Torbögen, kleine Plätze und zahlreiche Aussichtspunkte. Besonders beeindruckend sind die Ausblicke auf die umliegenden Gipfel des Pollino.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt Castrovillari. Die Stadt wird häufig als Tor zum Pollino bezeichnet und besitzt eine wichtige historische Rolle innerhalb Nordkalabriens. Bereits die Römer nutzten die strategische Lage der Region. Später errichteten die Aragonesen hier eine mächtige Festung, die bis heute das Stadtbild prägt. Die Altstadt verbindet mittelalterliche Architektur mit barocken Elementen und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
Besonders sehenswert sind die historischen Plätze, die Kirchen und die gut erhaltene Altstadtstruktur. Castrovillari eignet sich hervorragend für eine Mittagspause.
Am Nachmittag steht die Natur im Mittelpunkt. Die Route führt tiefer in den Nationalpark hinein. Die Straßen verlaufen durch Täler, entlang steiler Berghänge und durch abgelegene Regionen, die noch immer weitgehend vom Massentourismus verschont geblieben sind. Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf gewaltige Felsmassive und tiefe Schluchten. An vielen Stellen erinnert die Landschaft eher an die Pyrenäen oder die Alpen als an Süditalien. Gerade diese überraschenden Kontraste machen die besten Rundreisen in Kalabrien so faszinierend.
Einer der kulturellen Höhepunkte des Tages ist Civita. Der Ort wurde im 15. Jahrhundert von albanischen Flüchtlingen gegründet, die vor der Expansion des Osmanischen Reiches nach Süditalien flohen. Bis heute bewahrt die Bevölkerung ihre besondere Kultur. Die Arbëresh Gemeinschaft spricht teilweise noch ihre traditionelle Sprache und pflegt zahlreiche Bräuche, die auf ihre Herkunft zurückgehen. Civita gehört zu den außergewöhnlichsten Orten Kalabriens. Die Häuser schmiegen sich an steile Berghänge. Viele Gebäude besitzen charakteristische Fassaden, die an menschliche Gesichter erinnern. Von den Aussichtspunkten blickt man tief in die Schlucht des Raganello.
Unweit von Civita befindet sich eine der spektakulärsten Naturlandschaften Kalabriens. Die Schlucht des Raganello zählt zu den tiefsten Canyons Süditaliens. Über Jahrtausende grub sich der Fluss tief in das Kalkgestein ein und schuf eine beeindruckende Felslandschaft. Die steilen Wände erreichen teilweise mehrere hundert Meter Höhe. Von den Aussichtspunkten entlang der Schlucht eröffnet sich ein spektakulärer Blick in die Tiefe.
Für die achte Nacht empfiehlt sich eine Übernachtung in Morano Calabro, Civita oder Castrovillari. Alle drei Orte bieten ideale Voraussetzungen für die weitere Erkundung Nordkalabriens. Die ruhige Atmosphäre der Bergregion sorgt für einen vollkommen anderen Eindruck als die Küstenorte der ersten Reisetage.
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Nach den gewaltigen Berglandschaften des Pollino führt der neunte Tag zurück an die Küste. Die Route verläuft ostwärts durch das fruchtbare Tal des Crati und erreicht schließlich die ionische Küste. Die Landschaft verändert sich erneut grundlegend. Weite Ebenen, Obstplantagen, Zitrushaine und landwirtschaftliche Flächen prägen das Bild. Diese Region zählt zu den fruchtbarsten Gebieten Süditaliens und spielte bereits in der Antike eine bedeutende Rolle.
Einer der wichtigsten historischen Orte Kalabriens befindet sich nahe der heutigen Stadt Cassano allo Ionio.
Hier lagen die Überreste von Sybaris. Die griechische Kolonie wurde im 8. Jahrhundert vor Christus gegründet und entwickelte sich zu einer der reichsten Städte der antiken Welt. Der legendäre Wohlstand der Bewohner wurde so berühmt, dass der Begriff sybaritisch bis heute luxuriösen Lebensstil beschreibt. Die archäologischen Ausgrabungen vermitteln einen faszinierenden Eindruck von der Größe der antiken Stadt. Straßen, Wohngebiete und öffentliche Gebäude lassen die einstige Bedeutung von Sybaris erahnen.
Direkt neben den Ausgrabungen befindet sich das Museum. Hier werden zahlreiche Funde ausgestellt, die bei den Grabungen entdeckt wurden. Keramiken, Münzen, Skulpturen und Alltagsgegenstände dokumentieren die Entwicklung einer der bedeutendsten Städte der Magna Graecia. Für geschichtsinteressierte Besucher gehört dieser Ort zu den wichtigsten Stationen jeder Kalabrien Rundreise.
Nach dem Besuch von Sybaris folgt die Route der Küste. Anders als die dramatischen Klippen der Costa degli Dei präsentiert sich die ionische Küste mit langen Sandstränden und weiten Ebenen. Viele Abschnitte wirken nahezu unberührt. Die Strände erstrecken sich oft über mehrere Kilometer und bieten eine ruhige Alternative zu den bekannteren Badeorten Kalabriens. Während der Fahrt begleiten das tiefblaue Meer und die Berge des Pollino im Hintergrund die Landschaft.
Am Nachmittag erreicht die Route Corigliano Rossano. Die heutige Stadt entstand durch die Zusammenlegung zweier historischer Zentren. Sowohl Corigliano als auch Rossano besitzen eine lange Geschichte. Besonders Rossano war während der byzantinischen Herrschaft eines der wichtigsten kulturellen Zentren Süditaliens. Die Stadt beherbergt den berühmten Codex Purpureus Rossanensis. Diese kostbare Handschrift aus dem 6. Jahrhundert gehört zu den bedeutendsten christlichen Manuskripten der Welt.
Die Stadt eignet sich hervorragend als Übernachtungsort. Ihre zentrale Lage an der ionischen Nordküste ermöglicht einen entspannten letzten Reisetag.
Der letzte Tag dieser Kalabrien Rundreise beginnt in Rossano. Die historische Altstadt liegt auf einer Anhöhe über der Küstenebene und zählt zu den bedeutendsten Kulturzentren Kalabriens. Während der byzantinischen Epoche entwickelte sich Rossano zu einem wichtigen religiösen Zentrum. Zahlreiche Klöster und Kirchen entstanden in dieser Zeit. Noch heute prägen historische Gebäude und mittelalterliche Gassen das Stadtbild.
Der bedeutendste Schatz der Stadt befindet sich im Diözesanmuseum. Hier wird der berühmte Codex Purpureus Rossanensis aufbewahrt. Die Handschrift entstand im 6. Jahrhundert und gehört zu den ältesten erhaltenen Evangelienbüchern der Welt. Die kunstvollen Miniaturen gelten als Meisterwerke frühchristlicher Buchmalerei. Für Historiker und Kulturinteressierte zählt dieses Werk zu den bedeutendsten Schätzen Europas.
Ein Spaziergang durch die historische Altstadt führt vorbei an Kirchen, Adelspalästen und mittelalterlichen Gassen. Von den Aussichtspunkten reicht der Blick weit über die ionische Küste und die fruchtbare Ebene von Sybaris. Die Atmosphäre wirkt authentisch und ursprünglich. Rossano gehört noch immer zu den weniger bekannten historischen Städten Italiens und hat dadurch viel von seinem ursprünglichen Charakter bewahrt.
Am Nachmittag beginnt die letzte Etappe der Reise. Die Route führt quer durch Kalabrien zurück nach Lamezia Terme. Während der Fahrt werden noch einmal zahlreiche Landschaftsräume durchquert. Von der ionischen Küste geht es durch Hügellandschaften, über Gebirgszüge und schließlich hinunter zur tyrrhenischen Seite Kalabriens. Diese Fahrt verdeutlicht noch einmal die außergewöhnliche geografische Vielfalt der Region.
Diese zehntägige Route zählt ohne Zweifel zu den schönsten Kalabrien Rundreisen. Sie verbindet die berühmten Küstenorte Tropea, Scilla und Capo Vaticano mit den kulturellen Zentren Reggio Calabria, Gerace, Stilo, Cosenza und Rossano. Gleichzeitig führt die Reise durch die spektakulären Naturlandschaften des Aspromonte, der Serre Calabresi, der Sila und des Pollino. Die Route umfasst die wichtigsten historischen Epochen Kalabriens von der griechischen Antike über die byzantinische Herrschaft bis zum Mittelalter und zur Neuzeit. Gerade diese außergewöhnliche Vielfalt macht sie für viele Reisende zur besten Rundreise in Kalabrien und zu einer der umfassendsten Möglichkeiten, die Region in all ihren Facetten kennenzulernen. Wer zehn Tage Zeit mitbringt, erlebt eine Reise durch eine der faszinierendsten Regionen Europas und entdeckt dabei zahlreiche Orte, die weit über die bekannten Sehenswürdigkeiten hinausgehen.
Eine Kalabrien Rundreise mit 14 Tagen ist weit mehr als eine verlängerte Urlaubsreise. Sie ist eine vollständige Durchquerung einer der ursprünglichsten und gleichzeitig vielfältigsten Regionen Italiens. Während kürzere Routen vor allem die bekannten Küstenabschnitte oder einzelne Kulturregionen abdecken, ermöglicht eine zweiwöchige Reise erstmals ein wirklich zusammenhängendes Bild Kalabriens. Viele erfahrene Italienreisende betrachten diese Variante als die beste Rundreise in Kalabrien, weil sie alle wichtigen Landschaftsräume miteinander verbindet und zusätzlich ausreichend Zeit für Vertiefungen lässt. Neben der Costa degli Dei, der Straße von Messina, der ionischen Küste und den großen Gebirgen wie Sila, Aspromonte und Pollino werden auch kleinere Regionen, abgelegene Dörfer und weniger bekannte Kulturlandschaften integriert. Genau diese Tiefe unterscheidet eine 14 Tage Kalabrien Rundreise von kürzeren Varianten. Die Reise wird nicht nur eine Abfolge von Sehenswürdigkeiten, sondern eine kontinuierliche Entwicklung durch Landschaften, Klimazonen und historische Epochen. Die schönsten Rundreisen in Kalabrien zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur die Highlights verbinden, sondern auch Raum für langsames Reisen, längere Aufenthalte und spontane Entdeckungen lassen. Diese zweiwöchige Route folgt genau diesem Prinzip und erweitert die 10 Tage Variante um zusätzliche Regionen, Küstenabschnitte und kulturelle Zentren.
Die ersten zehn Tage entsprechen der bereits beschriebenen Route mit Tropea, Capo Vaticano, Scilla, Reggio Calabria, Gerace, Stilo, Serra San Bruno, Cosenza, Sila, Pollino sowie der ionischen Nordküste mit Sybaris und Rossano. Die zusätzlichen Tage 11 bis 14 erweitern die Reise gezielt um weitere Tiefenebenen der Region. Dazu gehören die tyrrhenische Nordküste mit Pizzo und Amantea, die Küstenstadt Crotone mit ihrer antiken Geschichte, der Capo Colonna als archäologischer Höhepunkt der ionischen Küste sowie das weniger bekannte Hinterland zwischen Sila Piccola und Catanzaro. Diese Erweiterung sorgt dafür, dass die Rundreise nicht nur horizontal durch Kalabrien führt, sondern auch vertikal zwischen Küste, Hochebenen und Bergregionen noch differenzierter wird.
Nach den intensiven Eindrücken der ersten zehn Tage beginnt der elfte Tag in Rossano an der ionischen Nordküste. Die Morgenstimmung ist geprägt von warmem Licht, das über die Hügellandschaften fällt und die Küstenebene von Sybaris in sanfte Farben taucht. Die Route führt nun weiter südlich entlang der ionischen Küste, die in diesem Abschnitt deutlich ursprünglicher wirkt als die bekannteren Regionen rund um Tropea. Lange Strände, landwirtschaftlich genutzte Ebenen und kleine Küstenorte prägen das Bild. Diese Strecke gehört zu den ruhigsten, aber gleichzeitig historisch bedeutendsten Abschnitten der gesamten Kalabrien Rundreise. Hier befand sich eines der mächtigsten Zentren der antiken Welt.
Nach etwa zwei Stunden Fahrt erreicht man Crotone. Die Stadt wurde im 8. Jahrhundert vor Christus von griechischen Siedlern gegründet und entwickelte sich schnell zu einem der bedeutendsten Zentren der Magna Graecia. Besonders bekannt wurde Crotone durch die Schule des Pythagoras, der hier wirkte und eine der wichtigsten mathematischen und philosophischen Traditionen der Antike begründete. Die moderne Stadt erstreckt sich entlang der Küste, während die historische Altstadt auf einem leicht erhöhten Gelände liegt. Ein Spaziergang durch Crotone zeigt die enge Verbindung zwischen Antike und Gegenwart. Moderne Straßenzüge treffen auf historische Plätze und Kirchen, die teilweise auf antiken Fundamenten errichtet wurden.
Ein markantes Wahrzeichen der Stadt ist das Castello di Carlo V. Die Festung wurde im 16. Jahrhundert zur Verteidigung gegen Piraten und osmanische Angriffe ausgebaut. Ihre massiven Mauern prägen bis heute das Stadtbild. Von der Burg aus eröffnet sich ein weiter Blick über die ionische Küste und die Stadt Crotone.
Nur wenige Kilometer südlich von Crotone befindet sich einer der bedeutendsten archäologischen Orte Kalabriens.
Capo Colonna war in der Antike ein heiliger Ort und Standort eines großen Tempels, der der Göttin Hera gewidmet war. Heute steht dort noch eine einzelne dorische Säule, die als Symbol der einstigen Pracht gilt. Die Lage direkt am Meer verleiht dem Ort eine besondere Atmosphäre. Das Zusammenspiel aus archäologischen Überresten, Küstenlandschaft und weiten Blicken über das Ionische Meer macht Capo Colonna zu einem der eindrucksvollsten Orte der gesamten Reise.
Crotone eignet sich hervorragend als Übernachtungsort. Die Stadt bietet eine Mischung aus moderner Infrastruktur und historischer Tiefe und bildet den idealen Ausgangspunkt für die nächsten Etappen der Rundreise.
Der zwölfte Tag beginnt erneut an der ionischen Küste, führt jedoch schnell wieder ins Landesinnere. Die Route verlässt Crotone und steigt in Richtung Sila Piccola auf, einem weniger bekannten, aber landschaftlich äußerst reizvollen Teil des Sila Gebirges. Im Gegensatz zur Sila Grande wirkt dieser Abschnitt noch ruhiger und ursprünglicher. Dichte Wälder, kleine Seen und abgelegene Dörfer prägen die Landschaft. Diese Region wird nur selten von internationalen Reisenden besucht, obwohl sie zu den authentischsten Gebieten Kalabriens gehört.
Die Sila Piccola ist geprägt von dichten Mischwäldern, sanften Hügeln und einer beeindruckenden Stille. Die Landschaft vermittelt ein Gefühl von Abgeschiedenheit, das in Süditalien selten geworden ist. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf beide Küsten Kalabriens, da die Region geografisch sehr zentral liegt.
Am Nachmittag erreicht man Catanzaro. Die Stadt ist die administrative Hauptstadt der Region und liegt spektakulär auf einem schmalen Höhenrücken zwischen ionischer Küste und Binnenland. Catanzaro ist weniger touristisch als andere Städte Kalabriens, besitzt jedoch eine lange Geschichte, die bis in die griechische und byzantinische Zeit zurückreicht. Die Altstadt ist geprägt von engen Gassen, barocken Kirchen und historischen Palazzi. Besonders eindrucksvoll ist die Lage der Stadt, die von mehreren Seiten steil abfällt und weite Ausblicke über das Umland bietet.
Catanzaro bietet eine gute Mischung aus urbanem Leben und kultureller Substanz. Die Stadt eignet sich ideal als Zwischenstopp zwischen Küste und Bergregionen.
Der dreizehnte Tag führt zurück an die Westküste Kalabriens. Nach den Berglandschaften der Sila Piccola öffnet sich erneut der Blick auf das Tyrrhenische Meer. Die Route führt über weite Strecken entlang der Küste und verbindet zwei der charmantesten Küstenorte der Region.
Pizzo gehört zu den bekanntesten Küstenorten der tyrrhenischen Seite. Die Stadt liegt auf einem Felsplateau direkt über dem Meer und ist berühmt für ihre historische Altstadt und die kulinarische Spezialität Tartufo di Pizzo. Besonders sehenswert ist die kleine Höhlenkirche Piedigrotta, die direkt in den Fels am Meer gehauen wurde. Die Altstadt von Pizzo ist geprägt von engen Gassen, kleinen Plätzen und spektakulären Ausblicken auf das Meer.
Weiter nördlich liegt Amantea. Die Stadt verbindet eine lange Strandlinie mit einer historischen Altstadt, die auf einem Hügel über dem Meer thront. Die Burg von Amantea bietet einen weiten Blick über die tyrrhenische Küste und zählt zu den weniger bekannten, aber eindrucksvollsten Aussichtspunkten der Region.
Die Küste zwischen Pizzo und Amantea bietet zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten mit Meerblick. Diese Region eignet sich hervorragend für einen entspannten Abschluss der Küstenetappe.
Der letzte Tag dieser Kalabrien Rundreise führt zurück zum Ausgangspunkt Lamezia Terme. Die Route verläuft durch sanfte Hügellandschaften, landwirtschaftlich geprägte Ebenen und kleine Dörfer, die noch einmal das ursprüngliche Kalabrien zeigen.
Nach vierzehn Tagen wird deutlich, wie außergewöhnlich vielfältig Kalabrien ist. Die Reise führte durch antike griechische Städte, byzantinische Zentren, mittelalterliche Bergdörfer, spektakuläre Küstenlandschaften und einige der größten Nationalparks Süditaliens. Die Kombination aus Meer, Bergen, Geschichte und authentischer Kultur macht diese Route zu einer der intensivsten Reisen in Italien.
Diese zweiwöchige Rundreise gilt für viele Reisende als die vollständigste Form, Kalabrien zu entdecken.
Sie verbindet alle großen Regionen miteinander und ergänzt sie um zusätzliche Tiefe und weniger bekannte Orte.
Genau diese Vollständigkeit macht sie für viele zur schönsten Kalabrien Rundreise und zur umfassendsten Möglichkeit, die Region wirklich zu verstehen.
Wer 14 Tage Zeit hat, erlebt Kalabrien nicht nur als Reiseziel, sondern als ganze Welt zwischen Antike, Mittelalter, Natur und mediterraner Lebensart.
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