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Wo die Sushi Küche ihre Schätze flüstert! Bestes Sushi Kochbuch durch Seiten voller Geschmack!

© 04.01.2020 erstellt & stetig ergänzt. Ohne KI! Unser eigener Bericht über Sushi Kochbücher, Texte geschützt!

Stillen oder wecken Sie Ihre kulinarische Entdeckungsreise durch Sushi kochen! Unsere Berichte können motivieren, Neues auszuprobieren oder einfach vom Alltag abzuschalten.

Die Magie der Sushi Küche! Traditionell Sushi kochen mittels bestes Sushi Kochbuch - Empfehlung.

Kulinarische Hilfestellung für das beste Sushi Kochbuch! Unsere eigens verfassten Berichte über die Sushi Küche (ohne KI) basieren auf eigener Recherche, persönlicher Erfahrungen in Form von Sushi kochen und Empfehlungen.

 

Wo die Sushi Küche ihre Schätze flüstert! Bestes Sushi Kochbuch durch Seiten voller Geschmack!

Die traditionelle und moderne Sushi Küche

Wen man das Wort Sushi hört, denkt man unweigerlich an rohem Fisch und Japan. Nicht jeder mag Sushi, aber jeder kennt sie. Die Sushi Küche, und das bestätigt auch ein Sushi Kochbuch nach dem anderen, ist sehr exklusive und ist in Japan ein sehr hochkarätiges Kochen. Auch wenn Sushi in vielen westlichen Ländern mit Fast Food verglichen wird, kann es überhaupt nicht mit Hamburger, Pommes oder Hot Dogs gleichgestellt werden. In Japan gibt es sogar eigene Sushi Köche. Doch was bedeutet Sushi überhaupt, wo kommt Sushi überhaupt her, ist Sushi überhaupt gesund und wie kann man Sushi selber machen?

 

Die Bedeutung von Sushi

Das japanische Gericht, das aus erkaltetem und gesäuerten Reis besteht, ergänzt wird mit rohen oder geräucherten Fisch, Meeresfrüchte, getrockneter und angerösteter Seetang, Tofu und verschiedenes Gemüse und in mundgerechten Stücken serviert wird, bedeutet im Japanischen "Langes Leben". Es gibt jedoch auch eine andere Theorie, um das Wort Sushi. Darin steckt nämlich das gleichklingende Adjektiv "sushi" aus dem Altjapanischen, das "sauer" oder "säuerlich" bedeutet. Und in Japan bedeutet Sushi nicht "roher Fisch", sondern "säuerlicher gewürzter Reis".

 

Auch Sushi hat seine eigene Geschichte zu erzählen

Auch wenn Sushi ein Grundnahrungsmittel in Japan ist und eine traditionelle Speise darstellt, ist es ursprünglich kein japanisches Gericht. Sein Ursprung liegt in den südostasiatischen Ländern entlang des Flusses Mekong. In Tibet, Vietnam, Kambodscha, China, Laos und Thailand wurden Süßwasserfische konserviert, indem sie ausgenommen und gesäubert in gekochtem Reis eingelegt wurden. Durch den Entzug der Feuchtigkeit entstanden Fermentierungsprozesse. Fermentieren ist die älteste Art, Lebensmittel zu konservieren. Durch die Fermentierung und die dazugehörigen Prozesse wurde der Reis sauer. Die Fische wurden so bis zu einem Jahr haltbar. Den sauer gewordenen Reis aß man jedoch nicht mit. In China und in Thailand werden heute noch Fische so haltbar gemacht. Das war also noch kein Sushi kochen.

Aufgrund des Buddhismus, der im Jahr 552 zur Staatsreligion erklärt wurde, war in Japan der Verzehr von Fleisch tabu. Im Jahr 675 verbot der Herrscher Temmu ausdrücklich, dass Rinder, Pferde, Hunde, Affen und Hühner gegessen werden. Dieses Verbot wurde in den nächsten Jahrhunderten mehrmals wiederholt. Nie genannt wurden dabei Wild, Fische und Wale. Doch es wurden hauptsächlich Süßwasserfische in Reis eingelegt, um diese so haltbar zu machen. So entstand Funazushi, eine japanische Spezialität. Es ist ein traditionelles Gericht, das aus so konservierten Fisch besteht. Funazushi ist also der Ursprung von den uns bekannten Sushi.

Im Laufe der Zeit wurde der Fisch immer kürzer in Reis eingelegt. Bereits im 14. Jahrhundert wurde der Fisch zu jenem Zeitpunkt genossen, in dem der Reis noch essbar war. Ab dem Ende der Muromachi-Zeit, eine Epoche in der japanischen Geschichte, die 1336 begann und 1573 endete, wurde der Reis für die Sushi Zubereitung mit Reisessig gewürzt. Ab da war kein Fermentierungsprozess mehr notwendig und japanische Köche kreierten immer wieder neue Kreationen. Sie experimentierten und entwickelten das Sushi kochen immer weiter. Natürlich wurden dabei Aufzeichnungen geführt. So entstand das erste traditionelle Sushi Kochbuch.

 

Sushi zog auch in den Westen

Den Einzug in die westlichen Ländern gelang dem Sushi erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die wenigen Sushi Restaurants waren hauptsächlich für die im Ausland lebenden Japanern gedacht. Das allererste westliche Sushi Restaurant eröffnete im Jahr 1966 in Los Angeles. Für diese Sushi Bar wurde sogar ein ausgebildeter Sushi Koch aus Japan eingeflogen. Ab diesem Zeitpunkt kamen immer mehr Sushi Kochbücher auf dem Markt. Durch den zunehmenden Trend selbst Sushi kochen, gab es auch jedes Jahr eine neue Sushi Kochbuch Empfehlung. Die bekannteste westliche Sushi Kreation, die in jedem Sushi Kochbuch enthalten ist, ist die "California Roll". In einem guten Sushi Kochbuch wird sie mit Lachs, Avocado, Gurke oder Surimi als Füllung beschrieben.

 

Die Sushi Etikette

Wie Sushi richtig verspeist wird, ist sowohl in jedem traditionellen Sushi Kochbuch, als auch in jedem guten Sushi Kochbuch erläutert. Traditionell wird Sushi nicht mit Stäbchen, sondern mit der Hand gegessen. Wasabi und Sojasauce werden traditionell auch nicht miteinander vermischt, sondern einzeln verwendet. In exklusiven Sushi Bars wird das Würzen der einzelnen Sushi vom Koch höchstpersönlich übernommen. In jedem guten Sushi Kochbuch steht auch, dass man die Fischseite in die Sojasauce tunkt. Den eingelegten Ingwer isst man zwischen den einzelnen Sushi Stücken, damit der Geschmack der verschiedenen Fische neutralisiert wird. Traditionell wird auch nicht von einem Sushi abgebissen, sondern als ganzes Stück verspeist. Eine Sushi Mahlzeit besteht aus verschiedenen Sushi Arten.

 

Sushi geht Hand in Hand mit der Gesundheit

In der japanischen Ernährung liegt die Basis auf Reis, Fisch, Meeresfrüchten, Algen, Gemüse und Suppen. Die Gardauer der Zutaten ist in der Regel nur kurz. Stark verarbeitete Lebensmittel kommen in der traditionellen Sushi Küche nicht vor. Die Basis ist bis heute Reis. Es kommt dabei wenig Fleisch und Zucker auf den Tisch. Das japanische Essen ist somit leicht bekömmlich und kalorienarm. Die Speisen haben einen hohen Gehalt an natürlichen Proteine. Darum wird in jedem guten Sushi Kochbuch die japanische Ernährungsform auch als Diät empfohlen. Ein Sushi hat im Durchschnitt 37 kcal und 0,11 Gramm Fett. Der Reis hält lange satt und liefert dem Körper Vitamin B, Kalium und Magnesium. Weil Fisch dabei roh genossen wird, müssen hygienische und optimale Bedingungen nach dem europäischen Lebensmittelrecht eingehalten werden.

 

Der Trend das Sushi kochen selbst zu meistern

Die Sushi Küche kann auch in die eigene Küche Einzug halten. Ein gutes Sushi Kochbuch, besser ein traditionelles Sushi Kochbuch, ein scharfes Messer, eine Bambusmatte, einen Reiskocher, eine Holzschüssel, einen Holzlöffel, einen Fächer und, weil das Auge mitisst, das passende Sushi Geschirr zählen zur Grundausstattung der Sushi Küche. Sushi Reis, Reisessig, Noriblätter, Sojasauce, Gari (eingelegter Ingwer), Fisch und Gemüse gehören zu den Grundzutaten für das Sushi kochen. Wenn man mit alldem seine Sushi Küche füllt, ist die Zubereitung überhaupt nicht schwer.

Das Wichtigste laut jedem Sushi Kochbuch ist die richtige Reis-Zubereitung. Man sollte unbedingt einen speziellen Sushi Reis verwenden, den der hat eine gute Klebeeigenschaft. Es ist auch darauf zu achten, dass der Reis gründlich gewaschen wird. Dazu den Sushi Reis einfach in ein Sieb geben und dann so lange kaltes Wasser darüber laufen lassen, bis das Wasser klar ist. Dann kann der Reis gekocht werden.

Die facettenreiche Sushi Küche und Sushi Kochbuch Empfehlung

Sushi ist heute der Inbegriff für Japanische Küche. Jeder kennt die Reisteilchen, welche mit Gemüse, Algen und rohem Fisch belegt oder gefüllt werden. Gehört Sushi in Asien zum kulinarischen Alltag, so bedeutet Sushi bei uns im Westen noch etwas Exklusives und Besonderes.

Sushi wird bei eleganten Empfängen oder Partys als Fingerfood serviert oder ist ein Highlight am Buffet oder als Vorspeise. Fakt jedoch ist, dass Sushi auch in unseren Breitengraden immer beliebter wird. Daher greifen auch viele immer häufiger zu einem Sushi Kochbuch, um Sushi kochen zu können.

Ein gutes Sushi Kochbuch ist auch wichtig, um Sushi herstellen zu können. Beim Sushi kochen geht es nicht nur darum, die passenden Zusammenstellungen zu finden. Auch für das Rollen selbst benötigen sie eine spezielle Fingerfertigkeit und Technik. Im besten Sushi Kochbuch lernen sie Schritt für Schritt, wie sie die kunstvollen und leckeren japanischen Köstlichkeiten herstellen. Zudem erfahren sie in einem Sushi Kochbuch auch, wie viele unterschiedliche Varianten es für Sushi gibt, womit diese bestückt werden, und auch welche Saucen traditionell zu den Reis-Häppchen kredenzt werden.

 

Woher kommt die Sushi Küche - Herkunft und Geschichte

Ein traditionelles Sushi Kochbuch ist nicht nur voll spannender Rezepte und einer genauen Anleitung zum Formen der Reisrollen. Im Sushi Kochbuch erfahren Sie auch Wissenswertes und Spannendes über die Geschichte und die Herkunft der Sushi Küche.

Es ist zum Beispiel interessant, dass mit der Sushi Methode bis ins 14. Jahrhundert Fisch in ganz Asien lediglich konserviert wurde. Fisch wurde in fermentierten Reisrollen eingelegt und konnten so lange haltbar gemacht werden. Dies war natürlich wichtig in einer Zeit, in welchen es noch kaum Kühlmöglichkeiten gab.

Erst ab dem 14. Jahrhundert entwickelte sich Sushi als besondere Spezialität in Japan. Nun wurde der Reis nicht mehr nur zum Haltbar-machen verwendet, sondern wurde auch mitgegessen. In Japan war Sushi immer schon ein beliebter, und vor allem günstiger Snack. Reis, der übrig geblieben war konnte so mit anderen Resten von Gemüse und Fisch aufgebraucht werden. Die kleinen Häppchen waren eine beliebte Jause für die Arbeit, die Schule und bei Ausflügen.

Heute hat sich die Sushi Küche auch in Japan verändert. Auch hier ist Sushi mittlerweile mehr als nur ein schneller Snack. Sie erhalten in Japan, wie auch in anderen Ländern Asiens, Sushi an vielen Garküchen und Straßenständen für kleines Geld. Doch haben sich in den letzten Jahren auch sehr viele hochpreisige Restaurants entwickelt, welche das Trendfood in teuren und exklusiven Kreationen anbieten. Mit einem traditionellen Sushi Kochbuch lernen sie, die eleganten und auch einfachen Sushi Varianten nachzukochen.

 

Merkmale der Sushi Küche, Zutaten und Sushi Kochbuch Empfehlung

Sie finden in dem Sushi Kochbuch Empfehlungen, worauf es in der Sushi Küche ankommt. Im guten Sushi Kochbuch erhalten sie einen Überblick, welche Zutaten und Utensilien sie benötigen, bevor sie mit dem Sushi kochen beginnen.

In der Sushi Küche spielt vor allem der Reis eine große Rolle. Im traditionellen Sushi Kochbuch erfahren sie, welcher Sushi Reis der beste ist, und warum sie gerade Sushi Reis verwenden sollten. Im Sushi Kochbuch werden sie auch in die facettenreiche Welt der unterschiedlichen Sushirollen eingeführt.

Im guten Sushi Kochbuch lernen sie den Unterschied zwischen den verschiedenen Maki Rollen kennen. Sie lernen mit dem traditionellen Sushi Kochbuch, wie sie die Algen kunstvoll um die Sushi-Rollen wickeln, oder diese in die Sushis zaubern. Im guten Sushi Kochbuch erhalten sie eine genaue Anleitung, wie sie mit der Makisu, der Bambusmatte Sushi kochen können.

Ob Hoso Maki, Futo Maki, Ura Maki, Temaki, Gunkan Maki, Nigiri, Sashimi, Chirashi Sushi, Oshi Sushi, Inari Sushi, oder auch abgewandelte amerikanische Sushi, im besten Sushi Kochbuch sind alle diese japanischen Köstlichkeiten vertreten.

Nori Blätter, Wasabi, Sojasaucen und eingelegter Ingwer, beim Sushi Kochen sind diese Zutaten ein eben solches Muss, wie Reis und roher Fisch. Mit dem traditionellen Sushi Kochbuch in der Hand wissen sie auch bald, was sie zum Sushi Kochen sonst noch alles benötigen.

 

Welches ist das beste Sushi Kochbuch?

Wir möchten ihnen nun das eine oder andere, vielleicht beste Sushi Kochbuch vorstellen. Damit wird die Sushi Küche und Sushi kochen zum absoluten Kinderspiel.

Zu unseren Sushi Kochbuch Empfehlungen zählt das Sushi Kochbuch Sushi für Anfänger - Das Sushi Rezeptbuch für schnelle, einfache und köstliche sowie ausgefallene Sushi Rezepte: Maki, Uramaki, Nigri, Te-Maki, Saucen, Beilagen & Desserts selber machen, von Sushi Experts. Dieses gute Sushi Kochbuch ist vor allem für Anfänger absolut zu empfehlen.

Ebenfalls als bestes Sushi Kochbuch kann das traditionelle Sushi Kochbuch Die japanische Sushi-Kunst!: Das Kochbuch mit 123 leckeren Sushi Rezepten für Anfänger und Profis von Mia Kawaoka genannt werden.

Auch zu unseren Sushi Kochbuch Empfehlungen zählt das Sushi Kochbuch SUSHI * Vegetarisches Sushi Kochbuch * ALL YOU CAN EAT * Soulfood für ein langes Leben * Schritt für Schritt Anleitung für Einsteiger von Mark Anthony. Mit diesem guten Sushi Kochbuch haben sie viele tolle Rezepte für Veganer und Vegetarier zur Hand, denn auch in der Sushi Küche muss es nicht immer Fisch sein.

 

FAZIT

Unsere Sushi Kochbuch Empfehlungen sind natürlich individuell. Doch sind damit alle Bedürfnisse abgedeckt. In den Sushi Kochbuch Empfehlungen finden sie alle Varianten der japanischen Reisrollen. Sie finden im traditionellen Sushi Kochbuch eine genaue Schritt für Schritt Anleitung. Zudem finden sie im guten Sushi Kochbuch auch Varianten, wie sie köstliches Sushi auch ohne rohen Fisch zubereiten können. Dadurch wird Sushi für jeden zum absoluten Highlight.

Sushi Rezepte, unsere kleine Sammlung:

Jetzt wird die Theorie endlich in die Tat umgesetzt: Grundrezept für Lachs Sushi (für 2 Personen)

Für 12 Sushi wird 175 Gramm Sushi Reis gewaschen und mit 250 ml Wasser zum Kochen gebracht. Nach zwei Minuten köcheln, schaltet man die Herdplatte ab. Der Reis lässt man jetzt 10 Minuten im geschlossenen Topf quellen. Dabei den Deckel nicht einmal abnehmen, da sonst der Wasserdampf entweicht. Danach den Reis noch einmal 10 Minuten im offenen Topf quellen lassen. Nach Ablauf der Zeit den Reis, zum Abkühlen, in eine zuvor mit Wasser getauchte Holzschüssel geben.

In einem kleinen Topf drei Esslöffel Reisessig erwärmen und mit je einem gestrichenen Teelöffel Zucker und Salz vermengen. Diese Marinade jetzt mit dem gequollenen Reis vermischen und weitere zehn Minuten stehen lassen.

Der Lachs wird nun kalt abgewaschen, trocken getupft und in ein Zentimeter breite Streifen geschnitten.

Das Noriblatt wird mit der glatten Seite entweder auf eine Bambusmatte oder auf ein sauberes Geschirrtuch gelegt. Darauf wird jetzt der Reis verteilt. Dabei ist zu beachten, dass an der langen Seite ein Zentimeter freigelassen wird. Dieser Zentimeter wird jetzt leicht angefeuchtet und die gegenüberliegende Längsseite mit den Lachstreifen belegt. Diese können zuvor auch mit Wasabi bestrichen werden.

Das belegte Noriblatt wird jetzt mit der Bambusmatte oder dem Geschirrtuch vorsichtig zusammengerollt. Beim Rollen die Masse immer wieder andrücken. Die erste selbstgemachte Sushi Rolle ist jetzt fertig. Die zweite Rolle genauso zubereiten und mit einem scharfen Messer jeweils sechs gleiche Stücke schneiden.

... und jetzt darf das Sushi genossen werden!

Sushi kochen - unser liebstes Rezept

Damit sie nicht erst auf das beste Sushi Kochbuch warten müssen, haben wir hier unser liebstes Rezept aus der Sushi Küche für sie vorbereitet. Mit diesem Grundrezept aus dem Sushi Kochbuch können sie für den Anfang bereits einige tolle Sushi Varianten zaubern, und ihre Freunde und die Familie damit begeistern.

 

Sushi kochen - Sushi selbstgemacht

Zutaten:

200 Gramm Sushi Reis | 1/2 TL Meersalz | 2 EL Mirin | 1/2 TL Kokosblütenzucker | 3 Blatt Nori Algen | 1 EL Wasabi | 1 TL Sesam schwarz | 1 TL Sesam weiß | 1/4 Gurke | 1/2 Karotte | 50 Gramm Lachs frisch - Sushi Qualität

Zubereitung:

Den Sushi Reis dreimal ordentlich waschen. Die Stärke wird so ideal herausgewaschen. Den Reis anschließend im gesalzenen Wasser kochen. Dazu verwenden sie am besten 1 Teil Reis und 1,5 Teile Wasser. Den Reis im Wasser einmal gut aufkochen lassen, die Temperatur reduzieren und den Reis bei mittlerer bis kleiner Hitze für 15 Minuten fertig garen lassen. In dieser Zeit die Gurke und die Karotte waschen und in Streifen und dünne Scheiben schneiden.

Der fertige Reis kommt nun aus dem Topf in eine Schüssel oder auf ein steriles Küchentuch. Den Reis mit Mirin und Kokosblütenzucker abschmecken. Eventuell nach eigenen Wünschen noch etwas salzen.

Nun die Sushimatte mit den Nori Agen belegen. Den Reis darauf verteilen. In der Mitte Gurke, Karotte und Lachs verteilen. Mit dem Wasabi bestreichen und zu einer Rolle eindrehen. Die Rollen in gleichgroße Stücke schneiden und mit schwarzem und weißem Sesam bestreuen.

Sie können die Sushi natürlich nach Lust und Laune mit diversem Gemüse und Fisch füllen. Sie können auch rein vegetarische Sushi kochen. Noch viel mehr Sushi Rezepte und auch Anleitung in Bildern finden sie im besten Sushi Kochbuch.



Sushi-Küche und Sushi-Kochbücher: Die Wiege stand am Fluss Mekong und nicht in Japan

Die Sushi-Küche wurde eigentlich aus der Not und Gründen der Haltbarkeit geboren

Die bereits seit gut drei Jahrzehnten auch in der westlichen Welt extrem populäre Sushi-Küche kann in ihrer historischen Heimat Südostasien auf eine lange, bis ins 2. Jahrhundert reichende Geschichte zurückblicken. Anders aber, als in manchem traditionellen Sushi-Kochbuch aus Japan dargestellt, ist Sushi Kochen jedoch keine kulinarische Idee aus dem „Reich der Sonne“, sondern stammt ursprünglich aus den riesigen Reisfeldern entlang des Mekong in China, Laos und Vietnam. Dort wurde die älteste bekannte Sushi-Form mit dem Namen „Narezushi“ schon vor fast 2.000 Jahren durch Milchsäuregärung von rohem Fisch mit Salz und Reis produziert, um Fäulnis zu kontrollieren bzw. zu vermeiden. Von dort aus breitete sich die Sushi-Küche schnell südwärts nach Südostasien und mit der Einführung des Nassfeld-Reisanbaus im 3. Jahrhundert nördlich nach Japan aus. Erstmals urkundlich in japanischen Schriften erwähnt wurde Sushi als Speise 718 im Gesetzbuch Yōrō-Code. In den folgenden 800 Jahren wurden die auch im Sushi-Kochbuch oft minutiös genau und exakt geschilderte Herstellungsschritte der Reisröllchen vielfach verfeinert. Der im frühen 12. Jahrhundert als zu intensiv und wenig attraktiv beschriebene Geruch von Sushi wurde ab dem 14. Jahrhundert abgemildert, indem beim Fermentationsprozess Essig statt Salz verwendet und dieser somit deutlich verkürzt wurde. Im 16. Jahrhundert nannte man diese neue Sushi-Variante „Namanare“.

 

Im Sushi-Kochbuch genannte Formen stammen zumeist aus dem 19. Jahrhundert

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde ähnlich hergestellte Sushiarten in Städten wie Osaka und Edo als „Inarizushi“, „Oshizushi“ sowie „Makizushi“ und „Chirashizushi“ noch nahezu ausschließlich in hierauf spezialisierten Läden als Gerichte zum Mitnehmen verkauft. Zur gleichen Zeit fand laut Erklärung im traditionellen Sushi-Kochbuch auch das sog. schnelle Sushi „Hayazushi“ sowie das in den 1820er- und 1830er-Jahren in Edo (Tokio) entwickelte und bis heute populäre „Nigirizushi“ als Reisrolle samt darüber drapierter Fischscheibe, „Nori“ (Meeresalgen) und „Tamagoyaki“ (Omelett) Eingang in die japanische Esskultur. Die heute im Sushi-Kochbuch wie auf Speisekarten häufig kurz und knapp „Nigiri“ genannten Röllchen entsprachen damals aber weder in Form noch Geschmack den aktuellen Sorten. Bei diesen frühen und noch deutlich größeren „Nigirizushi“ wurde das meist noch gekochte Fischfleisch in Sojasoße/Essig mariniert und/oder stark gesalzen sowie vor dem Verzehr nicht in Sojasoße getaucht. Zu den heute im Sushi-Kochbuch ebenfalls als älteste Sushi-Sorten aufgeführte Varianten zählen darüber hinaus das nachweislich schon seit 1619 von 18 Generationen nur einer einzigen Familie aus der im 674 km² großen Biwa-See auf der Insel Honshū in der Präfektur Shiga endemischen Goldfischart „Nigoro-buna“ (Carassius auratus grandoculis) manuell aufwendig und langwierig produzierte „Funazushi“ und das im Jahr 1776 im traditionellen Sushi-Kochbuch „Ryōri Sankaikyō“ erwähnte „Makizushi“.

 

Ein traditionelles Sushi Kochbuch wird die „California Roll“ nicht immer beinhalten

Das auch in seiner Kurzform „Maki“ bekannte und im aktuellen Sushi-Kochbuch erklärte „Rollen-Sushi“ verdankt seinen Namen der von Hand gerollten Bambusmatte („Makisu“). Die Füllungen bestehen in der Regel aus Avocado und/oder Lachs (sake), Surimi, Gurke (kappa/kyuri), Sesam (goma), Hokkaidokürbis (kampyō), Karotte (ninjin), fermentierten Sojabohnen (nattō), Thunfisch (tekka), Garnelen und Mayonnaise (ebi) sowie japanischer Pflaumenpaste (umeboshi), die in das schwarze Algenpapier „Nori“ eingepackt werden. Im Sushi-Kochbuch zu finden sind zumeist die Unterarten „Hoso-Maki“ (dünne Rolle) mit nur einer Zutat als Füllung, „Futo-Maki“ (dicke Rolle) als Kombination verschiedener Zutaten sowie „Ura-Maki“ bzw. „California Roll“ (von innen gerollt), bei der der Reis außen am Nori angebracht sowie mit Sesamsamen, Schnittlauch und Fischeiern dekoriert wird. Weitere im guten Sushi-Kochbuch erklärte Formen sind das auch „Schafsrolle“ genannte „Hitsuji-Maki“ (doppelt gerollt) mit einer doppelten Ummantelung aus Reis, welches jedoch wegen seiner Herkunft aus Australien eher selten oder nicht im traditionellen Sushi-Kochbuch zu finden ist, und „Temaki“ (handgerollt) als zu einer Tüte gerolltem und mit Reis und anderen Zutaten gefüllten Nori. Zu den heutzutage in jedem guten Sushi-Kochbuch erläuterten und auch international bekannten und beliebten Sushi-Arten gehört außerdem „Gunkanmaki-Sushi“ (Schiffchen-Sushi) mit Reisböden sowie Füllungen aus Fischrogen vom Lachs (ikura), Hering (kazunoko) und Seelachs (mentaiko), Kabeljau (tarako) und fliegenden Fischen (tobiko) sowie mit Krabben- (Kani) und/oder Muschelfleisch (Kobashira) oder auch Seeigelpaste (uni).

 

Der Siegeszug von Sushi rund um den Globus begann schon vor über 100 Jahren

Zwischen Ende des 19 Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Sushi-Küche auch in Ländern der westlichen Hemisphäre immer populärer, in einem japanisch-englischen Wörterbuch (1873), in der britischen Literaturzeitschrift Notes & Queries (1879) und im Nachschlagewerk Oxford English Dictionary (1893) fand Sushi erstmals schriftliche Erwähnung. Japanische Einwanderer machten die Reisröllchen auch in den USA bekannt. 1904 wurde Sushi das erste Mal in der Zeitung „Los Angeles Herald“ genannt, die ersten Sushi-Restaurants in Nordamerika entstanden ebenfalls im Stadtteil „Little Tokyo“ von Los Angeles, wo auch die weiter oben schon erwähnte „California Roll“ als die mit Thunfisch anstelle von Avocado modifizierte Version von Makizushi primär serviert worden sein soll. Im nördlichen Nachbarland Kanada kam Sushi erst in 1960er-Jahren langsam in Mode, in Großbritannien fanden Sushi Kochen und die Sushi-Küche durch einen Bericht über den Verzehr von Sushi beim Besuch des damaligen Kronprinz Akihito bei Königin Elisabeth II. anlässlich ihrer Krönung im Mai 1953 allgemein Beachtung. In Australien, wo mittlerweile ein Großteil der für die Sushi-Küche benötigten klebrigen Reissorte „Kome“, „Ketan“ oder „Nikishi“ auch für den asiatischen Markt gepflanzt und geerntet wird, eröffneten die ersten Sushi-Shops in den 1970er-und 1980er-Jahren. Zur Verbreitung von Sushi in Neuseeland soll der englische Rockstar David Bowie im Rahmen seiner „Serious Moonlight Tour“ 1983 beigetragen haben, da Veranstalter zur Versorgung mit der Speise für den Künstler in den Verträgen verpflichtet wurden.

 

Außer Sushi müssen auch Gari und Wasabi in jedem guten Sushi Kochbuch stehen

Spätestens seit Beginn des 21. Jahrhunderts sind Sushi Kochen, die Sushi-Küche und das eine oder andere gute Sushi-Kochbuch weltweit sowie somit auch in Deutschland, wo der teils auf wahren Begebenheiten beruhende Spielfilm „Sushi in Suhl“ über das vor dem Fall der Mauer über lange Zeit einzig authentische japanische Restaurant in der DDR im Jahr 2012 zahlreiche Zuschauer in die Kinos lockte, nicht mehr unbekannt. Gleiches gilt für die in jedem Sushi-Kochbuch genannten und in der Sushi-Küche unerlässlichen Beilagen mit den Namen „Wasabi“ (Wassermeerrettich/Eutrema japonicum) als pikanter und grüner Dip sowie „Gari“ als süßsauer eingelegter und scharfer Ingwer, der hauchdünn geschnitten, leicht gesalzen, kurz blanchiert und in Reis- oder Pflaumenessig eingelegt in keinem guten Sushi-Kochbuch fehlen darf. Sushi Kochen bzw. fachgerecht zubereiten und genießen ist heute mit einem auch auf Deutsch verfassten und erschienenen guten Sushi-Kochbuch zu Hause geradezu ein Kinderspiel. Die kleinen, handlichen und so praktischen Röllchen aus Reis, Fisch und diversen Gemüsesorten werden auch wegen der anerkannt gesunden und für die Ernährung wertvollen Proteine, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien und Omega-3-Fettsäuren als fettarme Speise sehr geschätzt.

Was ist Sushi?

Sushi ist ein Gericht aus der japanischen Küche und wird aus gekochtem, kaltem und gesäuerten Reis zubereitet und mit Zutaten, wie Räucherfisch, Rohfisch, getrockneter und gerösteter Meeresalge (Nori), Gemüse, Ei und Tofu kombiniert. Es gibt zahlreiche Sushivarianten mit unterschiedlichen Zutatenzusammenstellungen. Sushi wird mundgerecht in Stücken angeboten und ist ein Blickfang für das Auge.

 

Die Aussprache und Herkunft des Wortes Sushi

Das Wort Sushi wird mit weichem s ausgeprochen. Allerdings wird bei Wortkombinationen, wie Nigiri-Sushi ein betontes s gesprochen (Zushi).Es existiert die Annahme, dass dss Wort Sushi vom altjapanischen Adjektib sushi stammt. Im modernen Japanisch heißt es sui (Deutsch: sauer).

 

Die Geschichte der Sushi-Küche

Sushi hat seinen Ursprung nicht in Japan, sondern wurde von den Einwohnern entlang des südostasiatischen Flusses Mekong zur Konservierung von Süßwasserfischen genutzt. Der Fisch wurde ausgenommen, gereinigt und in Behälter geneinsam mit gekochtem Reis eingelegt. Durch die Fermentierung wurde der Reis sauer und wurde vor dem Genuss des Fisches entsorgt. Der konservierte Fisch hielt sich auf diese Weise bis zu einem Jahr. Diese Art der Haltbarmachung verbreitete sich vom Mekonggebiet bis nach China und von dort aus nach Japan. In China hat diese Konservierungsmethode heute keine Bedeutung mehr. Auf Taiwan und in Thailand ist diese Art der Fischkonservierung noch stark verbreitet.

Sushi wird in einem Dokument der japanischen Regierung von 718 erwähnt. Bis zum Ende des 9. Jahrhunderts wurde hauptsächlich Süßwasserfisch mit Reis konserviert. Aus dieser Methode entwickelte sich eine japanische Spetialität namens Funazushi. Es wird als Traditionsgericht innder Präfektur Shiga gegessen. Für das Funazushi werden weibliche Karauschen genutzt, die aus dem See Biwa stammen. Der fermentierte Fisch riecht intensiv und ist von säuerlich-scharfem Geschmack. er im Reis fermentierte Fisch hat einen intensiven Geruch und schmeckt scharf säuerlich. Eine weiterentwickelte Form des Sushi entwickelte sich aus dem Funazushi, denn die Konservierungsdauer wurde immer weiter verkürzt. Ab dem 14. Jahrhundert er Ursprung verzehrte man den Fisch bereits, wenn der Fisch noch recht frisch und der Reis noch genießbar war. Im späten 16. Jahrhundert begann man damit, dem Reis Würze in Form von Reisessig zuzufügen. So wurde der Fermentierungsprozess eingepart.

In Edo (heute Tokio) entstand die moderne Sushi-Küche ab dem 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war der frische und teurere Meeresfisch für immer mehr Menschen bezahlbar und wurde direkt am Hafen zusammen mit Reis angeboten. Diese Variante ging als Nigiri-Sushi in die Geschichte ein. Die weitere Entwicklung des Sushi setzte sich bis ins 20. Jahrhundert fort und fand seinen Abschluss. Allerdings erfinden Sushi-Köche heute noch gern neue kreative Varianten.

Im Westen wurde Sushi ab der Mitte des 20. Jahrhundert bekannt und beliebt. Die westlichen Sushi-Restaurants hatten die Japaner, welche im Ausland lebten, als Zielkundschaft. In Little Tokyo, in der amerikanischen Stadt Los Angeles, eröffnete 1966 die erste Sushi-Bar im japanischen Restaurant namens Kawafuku. Die Eröffnung geht auf den US-Amerikaner mit japanischen Wurzeln, Noritoshi Kanai zurück. Dieser arbeitete bei Mutual Trading Company für das Exportgeschäft zwischen Japan und den USA. Es gelang Noritoshi Kanai einen traditionellen Sushi-Koch von der Eröffnung dieser Sushi-Bar zu überzeugen. Die Beschaffung von gutem Sushi-Fisch war erst einmal schwierig. Noritori Kanai ließ frischen Fisch hauptsächlich aus Tokio per Flugzeug anliefern. Das Einfliegen von Lebensmitteln war damals noch nicht weit verbreitet, weil es sehr teuer war.

 

Die Zubereitung von Sushi

In der Sushi-Küche kommt vorwiegend die Reissorte der Gattung Oryza sativa beziehungsweise Oryza japonica zum Einsatz. Dieser Reis ist auch als Klebreis bekannt, da die Reiskörner gut zusammenhaften. Von dieser Reisgattung sind unterschiedliche Sorten erhältlich. Sushi-Restaurants mit üblichen Preisen nutzen zum Sushi kochen meist Reis von mittellanger Körnung. Dieser Reis ist günstiger als Rundkornreis, lässt sich allerdings nicht so gut formen und ist damit nicht so geeignet für die Sushi-Küche. Die beliebteste Reissorte in der Sushi-Küchs ist Koshihikari. Die gekochten Reiskörner dieser Sorte, weisen eine höhere Dichte auf, als bei anderen Sorten. Die Reisqualität und damit der Preis sind abhängig von der Menge der beschädigten Reiskörner bei der Verarbeitung. Sushireis mit hoher Qualität wird nicht nur in Japan angebaut. Auch die USA besitzen große Anbaugebiete.

Vor dem Kochen wird der Reis sorgfältig gewaschen. Die einzelnen Reiskörner haben nach der Verarbeitung im Anschluss an die Ernte einen dünnen Überzug aus Stärke. Der Reis würde ungewaschen zu stark kleben. Manche Sushi-Köche geben den Reis für eine halbe bis eine Stunde in kaltes Wasser zum Quellen. Andere waschen den Reis lieber mehrere Minuten unter kaltem, fließendem Wasser. Der Reis wird nach der Reinigung mit etwas Kombu gekocht. Einige Sushi-Restaurant verwenden einen elektrischen Reiskocher, der mit weniger Wasser als herkömmlich auskommt. Wird Sushireis auf dem Herd gekocht, so wird er üblicherweise quellen gelassen. Der Reis wird bei mittlerer Hitte und geschlossenem Topfdeckel aufgekocht und danach bei kleinerer Hitze weiterquellen gelassen. Anschließend wird der Topf vom Herd genommen und noch etwas stehen gelassen.

Der fertiggekochte Reis wird in einen Bottich aus Holz (Hangiri) gefüllt und mit einer Mischung aus Reisessig, Zucker und Salz gewürzt. Mit einem Speziallöffel (Shamoji) werden längs und quer Rinnen in den Reis gezogen, um diese Würzmischung gleichmäßig im Reis zu verteilen. Der Reis wird schnell abgekühlt, um den Glanz der Reiskörner zu bewahren. Das geschieht durch das Einbringen der Rinnen für die Würzmischung in den Reis, denn dadurch wird die Oberfläche vergrößert. Gleichzeitig wird mit einem runden Fächer (Uchiwa) kalte Luft zugeführt. Der Reis wird bis zur Weiterverwendung mit einem feuchten Tuch bedeckt, um ihn vor dem Austrocknen zu bewahren. Die Weiterverarbeitung ist abhängig von der jeweiligen Sushivariante.

 

Die Sushi-Box vom Supermarkt

Es gibt nicht nur die traditionelle Zubereitung von Sushireis. Für Hotels, Sushi-Restaurants, Supermärkte und Cateringfirmen wird Sushireis auch von Industrieküchen vorgekocht und in großen Behältern als Masse oder als vorbereite rechteckige Reisstücke geliefert. Diese müssen dann vor dem Weiterverkauf an die Endverbraucher nur noch geformt beziehungsweise mit Zutaten belegt werden.

In Supermärkten gibt es häufig fertige Sushi-Boxen zu kaufen. Diese halten sich meist drei Tage. Aus Hygienegründen wird hier auf rohen Fisch verzichtet, sondern auf Surimi, Garnelen oder Räucherlachs gesetzt. Sushi ist auch als Tiefkühlprodukt erhältlich, dass vor dem Genuss eine Auftauzeit benötigt.

 

Wie wird Sushi richtig gegessen?

Die traditionelle japanische Art des Sushiessens ist im Vergleich zur westlichen Essweise unterschiedlich. Aber auch in Japan verändert sich der Verzehr von Sushi, denn es wird häufig als Schnellimbiss gekauft.

Sojasauce und Wasabipaste werden üblicherweise nicht gemischt. Jedes Sushistück wird erst in Wasabi und dann in Sojasauce getunkt. In teureren Sushi-Restaurants würzt der Sushi-Koch dass Essen bereits so, dass die Gäste nicht mehr nachwürzen müssen. Nigiri-Sushi wird mit mit ein paar Tropfen Sojasauce gewürzt oder das Sushi-Stück wird mit dem Fischbelag in die Sojasauce getunkt, keinesfalls aber der Reis, wie es hierzulande geläufig ist. Pure Sojasaucre ist sehr geschmacksintensiv und kann den Geschmack von Rohfisch überdecken. Sushi-Köche bereiten oft eine eigene Sauce zu macht. , bestehend aus Sojasauce, Sako, Mirin und Dashi. Die Saucenmischung wird erwärmt und etwas reduziert. Sie wird kalt verwendet, um den rohen Fisch auf dem Reis zu würzen. Der Sushi-Koch gibt auch die entsprechende Wasabimenge hinzu. Fetter Fisch verträgt etwas mehr Wasabi als fettarmer Fisch. Zum Sushi wird eingelegter Ingwer (Gari) gereicht. Dieser wird zwischen den einzelnen Sushi-Häppchen gegessen. Das neutralisiert den Geschmack der verschiedenen Fischsorten.

Eine Sushimahlzeit besteht meist aus verschiedenen Sushiarten. Es bestehen keine festen Regeln für eine Verzehrreihenfolge. Häufig wird trotzdem mit Sushi mit Omelettbelag begonnen, gefolgt von fettarmen Fischsorten (Weißfisch) sowie sauren Fischen, wie Makrele und Hering. Anschließend kommen rote Fischsorten, wie magerer Thunfisch, an die Reihe. Den Abschluss krönen fettere Fischsorten, zum Beispiel Thunfisch.

Die Misosuppe ist eine beliebte Vorspeise zum Sushi. Als Getränke werden gern Bier oder Grüntee getrunken.

Japaner essen Sushi üblicherweise aus der Hand. Die Stücke werden nicht abgebissen, sondern komplett in den Mund gesteckt. In den Ländern des Westens ist es normal, Sushi mit der Gabel oder mit Stäbchen zu essen. Der Sushi-Koch muss die Rollen daher viel fester rollen.

 

Typen von Sushi-Restaurants

Japaner essen ihr Sushi selten zu Hause, sondern meist außer Haus. Es werden zwei Typen von Sushi-Restaurants unterschieden: Sushi-ya und Kaiten-Zushi. In einem Sushi-yan kann man an einem normalen Tisch oder an einem Tresen sitzen. Hinter dem Tresen bereitet der Koch das Sushi zu. Beim Kaiten-Zushi handelt es sich um ein Sushi-Restaurant, in dem man an Tischen um ein in einer Theke eingebautes Laufband sitzt. Hier befinden sich verschiedene Sushivarianten auf dem Laufband. Die Gäste bedienen sich selbst. Die Teller sind jeweils mit Preisen markiert. Die Abrechnung erfolgt anhand der geleerten Teller.

 

Die Sushivarianten

Nigiri-Sushi

Der Reis wird zu einem kleinen, zwei Finger breiten Ballen geformt und mit einer Zutat nach Wahl belegt. Das kann Fisch, Thunfisch (Maguro) Garnele (Ebi) oder Omelett (Tamagoyaki) sein. Die Nigiri können zusätzlich noch mit einem Streifen Nori zusammengebunden

 

Maki-Sushi

Maki-Sushi werden mit einer Bambusmatte zu Rollen geformt. Der Reis samt Füllung wird von Nori umhüllt. Die Maki-Rollen werden in mundgerechte Stücke geteilt.

Für die Füllung gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Avocado, Lachs, Gurke, Paprika, Rettich, Aubergine, Kürbis, Thunfisch, Surimi oder Pflaumenpaste.

 

California Roll (auch Inside-Out Roll oder Ura-Maki)

Diese beliebte Sushivariante entwickelte sich in den westlichen Ländern. Zutaten, wie Surimi, Lachs, Gurke oder Avocado werden mit Nori-Blättern (getrockneter Seetang) umwickelt. Drumherum kommt ein Reismantel und zum Schluss werden die Rollen mit Sesamkörnern oder Fischrogen (Masago) bestreut.



© 04.01.2020 erstellt & stetig ergänzt. Ohne KI! Unser eigener Bericht über Sushi Kochbücher, Texte geschützt!


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